Inmitten Europas herrscht Krieg – direkt in unserer Nachbarschaft. Russlands Präsident Putin hat einen Krieg gegen die Ukraine gestartet, überschreitet ihre Grenzen und verletzt in dramatischer Weise das Völkerrecht.  

Mit unserer Kundgebung am kommenden Sonntag, den 27. Februar in Berlin treten wir gemeinsam für eine Rückkehr zum Frieden in Europa ein. Wir fordern die russische Regierung auf, sofort alle Angriffe einzustellen, sich aus der Ukraine zurückzuziehen und deren territoriale Integrität wieder herzustellen. Sie muss zum Verhandlungstisch zurückkehren.

Wir sind solidarisch mit den Menschen in der Ukraine, die unter dem Konflikt leiden und deren Leben jetzt bedroht ist. Und wir setzen uns dafür ein, dass die Grenzen Europas offen bleiben, die Visa-Freiheit weiter besteht, wir Flüchtende aus der Ukraine aufnehmen und sie herzlich willkommen heißen.

Wir streiten gemeinsam für ein Europa der Abrüstung, der Entspannung und der Verständigung. Wir brauchen dringend eine europäische Friedensordnung, in der Grenzen nicht gewaltsam verschoben werden und die Sicherheit von allen geachtet wird.

Die Weltgemeinschaft steht vor gewaltigen Aufgaben: Gemeinsam müssen wir die Klimakrise und das Artensterben bekämpfen, die Corona-Pandemie bewältigen und für weniger soziale Ungleichheit sorgen. Die Krise zeigt, wie dringend wir die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Öl und Gas beenden und konsequent auf Erneuerbare Energien umsteigen müssen. Dies – und nichts anderes – soll und muss im Fokus der internationalen Politik stehen. Frieden für die Ukraine und ganz Europa!

Sei dabei! Sag deinen Freund*innen, Bekannten, Nachbar*innen, Familie und Arbeitskolleg*innen Bescheid! In Solidarität miteinander halten wir die Corona-Hygieneregeln ein und bitten geimpft, getestet und mit Maske an der Kundgebung teilzunehmen. 

Die Kundgebung findet am Sonntag, den 27. Februar um 13 Uhr auf der Straße des 17. Juni statt.

Das Bündnis:

  • Campact e.V.
  • Greenpeace
  • Verdi
  • DGB
  • NaturFreunde
  • BUND
  • Deutsche Naturschutz Ring (DNR)
  • Seebrücke
  • Brot für die Welt
  • EKD (Friedensbeauftragter)
  • AGDF
  • EIRENE Internationaler Christlicher Friedensdienst
  • Pax Christi
  • Netzwerk Friedenskooperative
  • Kooperation für den Frieden
  • Women's International League for Peace and Freedom (WILPF)
  • IPPNW
  • DFG-VK
  • Urgewald
  • Pulse of Europe
  • NABU
  • Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V.
  • International Association of Lawyers against Nuclear Arms
  • Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM)
  • Church and Peace - Europäisches friedenskirchliches Netzwerk
  • Deutscher Bundesjugendring
  • Naturfreundejugend Deutschlands
  • WWF
 

Sammlung von Nachrichten, Mitteilungen und Aufrufen - wird regelmäßig ergänzt

Infos zum Ukraine Konflikt

Die Entwicklung des Konflikts, der jetzt auf dem Gebiet der Ukraine zu eskalieren scheint, ist besorgniserregend. Wir rufen zur sofortigen Einstellung aller militaristischen Handlungen und zu politischen Schritten der Deeskalation auf. Wir sind solidarisch mit allen von Bedrohung und Gewalt betroffenen Menschen.

 

Friedenskreis unterstützt Crowdfunding Kampagne

Chatten für den Frieden: Das Forum für Kinder auf www.frieden-fragen.de

Die Berghof Foundation ist davon überzeugt, dass Friedensbildung für Kinder und Jugendliche ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit für eine friedlichere Gesellschaft sein muss. Dafür haben sie unter anderem die Website frieden-fragen.de für Kinder ins Leben gerufen, damit Kinder altersgerechte Antworten auf schwierige Fragen bekommen. Auf frieden-fragen.de werden alle Fragen zu Krieg und Konflikt individuell beantwortet und orientieren sich am Stand der wissenschaftlichen Diskussion und an Werten wie Frieden, Menschenrechte und Gewaltfreiheit.

Langfristig würden sie gerne eine Chatfunktion einrichten, und natürlich das existierende Portal weiter betreiben. Dafür haben sie eine Crowdfunding Kampagne gestartet.
Wir vom Friedenskreis unterstützen diese Kampagne und möchten Sie ganz herzlich einladen, sich die Seite mal anzuschauen, in Ihren Netzwerken zu teilen uns sich mit einer Spende an der Crowdfunding Kampagne zu beteiligen.

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Der Newsletter Februar 2022 ist erschienen.

Der Newsletter kann hier online gelesen werden

 

Workshop „Viel gewinnt - Schüler*innen ergreifen Initiative“

im Rahmen der „Bildungswochen gegen Rassismus 2022“
von Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage

Ausgrenzung, Gewalt und Mobbing gehören zum Alltag vieler Schüler*innen. Um dagegen aktiv zu werden, gibt es an einigen Schulen Courage-AGs, in denen alle eingeladen sind, sich mit Ideen einzubringen.

Du möchtest auch endlich was machen? Im Workshop geben Aktive aus den Courage-AGs einen Einblick in ihre Arbeit. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, wie ihr Verbündete an eurer Schule finden und euch gemeinsam für eine Schulkultur des Hinsehens einsetzen könnt.

Durch den Workshop führen Lina Wunderlich und Maria Wagner. Lina ist Projektleiterin von „freistil – Jugend engagiert in Sachsen-Anhalt“ und sie identifiziert sich als weiß, cis, homo und abled. Maria ist Regionalkoordinatorin des bundesweiten Schulnetzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ für die Stadt Halle und sie identifiziert sich als weiß, cis, hetero und abled.


geeignet für: hallesche Schüler*innen ab 13 Jahren
Wann? Freitag, 18. Märzr 2022 von 15 bis 18 Uhr
Wo? Villa Lewin, August-Bebel-Straße 48a, 06108 Halle (Saale), ggf. digital per Zoom
Anmeldung: Bitte melde dich bis 09.03.2022 bei Maria Wagner an. Bitte gib bei der Anmeldung neben deinem Vor- und Nachnamen auch an, wie alt du bist und welche Schule du besuchst. Du erreichst Maria per Mail unter maria.wagner [at] friedenskreis-halle.de sowie per SMS oder Messenger unter 0157-33870991 (Signal, Telegram, WhatsApp). Pro Schule können zwei Schüler*innen teilnehmen.

Veranstalterin und Förderhinweis: „Viel gewinnt - Schüler*innen ergreifen Initiative“ ist eine Veranstaltung der Regionalkoordination „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ für die Stadt Halle, c/o Friedenskreis Halle e.V. Die Regionalkoordination „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ für die Stadt Halle wird gefördert von der Stadt Halle und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt.

Herzliche Glückwünsche an Friedrich Kramer zu Berufung als Friedensbeauftragter der EKD

(Pressemitteilung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD))

Landesbischof Friedrich Kramer (57) ist neuer Friedensbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Das hat der Rat der EKD in seiner heute zu Ende gehenden Sitzung in Hannover beschlossen. Der in Greifswald gebürtige Theologe tritt die Nachfolge von Renke Brahms an, der das Amt von 2008 bis 2021 innehatte.
Friedrich Kramer, der seit September 2019 Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland ist, war nach seinem Studium der Evangelischen Theologie in Berlin zunächst Pfarrer in Lodersleben und Gatterstädt sowie mit der Jugendarbeit im Kirchenkreis Querfurt beauftragt. Von 1997 bis 2008 war er als Pfarrer für Studierendenseelsorge in Halle (Saale) tätig. Von 2009 bis zu seinem Amtsantritt als Landesbischof war er Direktor der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt und zugleich Studienleiter für Theologie und Politik.

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Runder Tisch Bildung für Nachhaltige Entwicklung des Landes Sachsen-Anhalt zum 2. Mal (digital)  durchgeführt

Am 20.1.2022 fand der Runde Tisch Bildung für Nachhaltige Entwicklung des Landes Sachsen-Anhalt statt.

Er wurde von der AG BNE des Bündnis Nachhaltigkeit und unter Beteiligung unserer Regionalstelle Globales Lernen zum 2. Mal organisiert.

Am Runden Tisch BNE  nahmen 56 Menschen vorwiegend aus BNE-Einrichtungen in ganz Sachsen-Anhalt, aber auch aus anderen Bundesländern teil. Auch einige Menschen aus kommunalen und Landes-Verwaltungen konnten wir dieses Mal begrüßen. Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation fand der Runde Tisch BNE digital statt.

Inhaltlich gab es zunächst Inputs (zur Bildungsarbeit mit sozialökonomisch benachteiligten Menschen, zum Weltaktionsprogamm BNE 2030 in Deutschland und den entsprechenen Fachforen und Netzwerken, zum bundesweiten Kongress WeltWeitWissen zum globalen Lernen im Mai in Halle sowie zur NUN-Zertifizierung für außerschulische Bildungsträger in Sachsen-Anhalt.

Im zweiten Teil beschäftigten sich die Teilnehmenden in vier Arbeitsgruppen mit folgenden Themen:

1. Finanzierung von BNE in Sachsen-Anhalt

2. BNE-Gremien zum Weltaktionsprogramm (Vertiefung zum Input)

3. Umgang mit Widerständen gegen BNE - nicht nur in Schulen

4. BNE-Aktive im Austausch

Der nächste Runde Tisch BNE des Landes ist im Januar 2023 geplant, dann hoffentlich endlich analog.

Der Runde Tisch Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Sachsen-Anhalt wird seit 2020 organisiert und durchgeführt von 5 zivilgesellschaftlichen Akteuren aus dem Bündnis Nachhaltigkeit Sachsen-Anhalt (BÜNSA)- Netzwerk Zukunft e.V, ANU-Landesverband Sachsen-Anhalt e.V., EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V., Friedenskreis Halle e.V.  und Peissnitzhaus Halle e.V.

Der Runde Tisch BNE Sachsen-Anhalt soll dem Austausch und der Vernetzung der zivilgesellschaftlichen Akteure im Bereich BNE in Sachsen-Anhalt untereinander sowie mit anderen Akteuren dienen.

Aufruf zum Gedenken und zur Demonstration

In der Krise: Solidarität statt rechtem Geschwurbel

Als Mitglied des Bündnis Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage rufen auch wir für heute, Montag, den 31.01.2022 zum Gedenken und zur Demonstration auf. Kommt um 17:00 Uhr auf den Marktplatz von Halle. Lasst uns gemeinsam zeigen, dass in der Krise gelebte Solidarität die richtige Antwort ist!


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„Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ fordert ein Rüstungsexportkontrollgesetz, das Waffenlieferungen in Krisen- und Kriegsgebiete verbietet.

Keine Waffenlieferungen in die Ukraine!
„Normandieformat“ stärken, statt Öl ins Feuer zu gießen.

„Dieser Konflikt wird nicht militärisch zu lösen sein“, sagte die damalige Kanzlerin Angela Merkel 2016 zum Ukraine-Konflikt und lehnte Waffenlieferungen in das Land ab. Dass bis heute seitens Deutschland kaum Rüstungsgüter an das ukrainische Militär geliefert werden, hat seinen Grund eben genau darin. Die Spannungen in der Ukraine und der Region stehen dem entgegen, wie auch, laut Rüstungsexportberichten der Bundesregierungen, ab 2014 das „Risiko der Abzweigung von Militärtechnologie oder Militärgütern im Käuferland oder der Wiederausfuhr von Militärgütern unter unerwünschten Bedingungen“.

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AGDF-Pressemitteilung

Deutschland muss Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen

Nach Ansicht der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) muss die Bundesregierung möglichst bald den UN-Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen. Der Vertrag war vor einem Jahr am 22. Januar 2021, 90 Tage nach der 50. Ratifizierung durch einen UN-Mitgliedsstaat, völkerrechtlich in Kraft getreten. Deutschland hat, wie alle NATO-Staaten und die Atommächte, diesen Vertrag bisher nicht unterschrieben.

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