Unerträgliche Situation an den EU-Außengrenzen in Bosnien –
Aufruf des Friedenskreis Halle, durch Spenden praktische Unterstützung zu gewährleisten!

Die Situation für Menschen auf der Flucht an den EU-Außengrenzen und im Konkreten in Bosnien ist schon lange unerträglich. Durch den akuten Wegbruch der Versorgung mit dem Nötigsten und den bevorstehenden Wintereinbruch, drohen sich die dortigen Verhältnisse in nächster Zeit noch zu verschlimmern. Als Friedenskreis Halle e.V. sehen wir – nicht nur in Bezug auf unsere Friedensdienste in Partnerorganisationen – die Notwendigkeit und die Verantwortung, unmittelbar zu handeln! Daher rufen wir als Friedenskreis dazu auf, durch Spenden praktische Unterstützung zu schaffen. Eine Möglichkeit ist es, die NO NAME KITCHEN finanziell zu unterstützen. Sie stellen seit 2017 eine unabhängige Unterstützungsstruktur entlang der Balkanroute und versorgen Menschen auf der Flucht mit Essen, Kleidung und Wasser.

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Der Lebendige Neustadt-Kalender öffnet vom 1. bis 19. Dezember seine Türen!

Vom 1. bis 19. Dezember öffnet der Lebendige Neustadt-Kalender zum zweiten Mal seine Türen! Der Friedenskreis Halle e.V. lädt gemeinsam mit Partner*innen aus der Südlichen Neustadt zu  Veranstaltungen ein: wie dem Weihnachtsspektakel in der Kulturwerkstatt Grüne Villa, Adventsbasteln in der Kita Peter Pan oder Weihnachten auf Rumänisch bei der Roma-Beratungsstelle. Bei diesen Veranstaltungen in der Adventszeit öffnen sich die Türen verschiedener Orte in Halle-Neustadt . Vor allem Menschen, die hier wohnen, sind eingeladen, einen neugierigen Blick hinter die Türen zu werfen. Auch alle anderen Hallenser*innen sind herzlich willkommen!

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6. November: Respektvolle Beräumung des Gedenkareals am halleschen „Geoskop“

[Halle]: Am 9. Oktober 2019 hat der rechtsgerichtete Anschlag in Halle zwei Menschen aus dem Leben gerissen. Noch am Tag des Terroraktes bekundeten hunderte Hallenserinnen und Hallenser ihre Anteilnahme. Bis heute sind die Zeichen dieser Trauer im öffentlichen Raum sichtbar. Neben den beiden Tatorten im Paulusviertel entwickelte sich insbesondere das sogenannte „Geoskop“ auf dem halleschen Marktplatz zu einem Ort des Gedenkens. Aus Respekt gegenüber den Opfern und aus Demut vor der großen öffentlichen Anteilnahme soll vier Wochen nach dem Anschlag, am 6. November 2019, das Areal am Fuße der halleschen Marktkirche in pietätvoller Weise beräumt werden.

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Mittwoch ist FriePo-Treffen.

Das Friedenspolitiktreffen entwickelt sich gerade weiter und ist derzeit als Querschnittsformat gedacht, um unterschiedlich mit dem Friedenskreis verbundene Menschen zusammen zu bringen. Es bietet den Rahmen, um (friedens-)politische Themen, welche den Friedenskreis gerade akut beschäftigen zu Diskutieren, Entscheidungen zum weiteren Vorgehen zu treffen und Absprachen zu treffen wer wie, was, wann machen kann.

Themenvorschläge könnt ihr vorab gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken, damit wir bei der Planung eine bessere Übersicht haben.

Wir treffen uns Mittwoch, 06.11.19 von 10:00-12:30 im Versammlungsraum des Reformhauses (Große Klausstraße 11, 06108 Halle, 3. Etage am Ende des Flures).

Ich freue mich auf eure Teilnahme!


Solidarische Grüße,

René

Wir machen uns mit vielen anderen Organisationen für den Ausbau des Bundesprogramms "Demokratie leben" stark.


In der aktuellen Förderperiode des Bundesprogramms „Demokratie leben“ konnten wir die zwei Modellprojekte „Film ab–Mut an“ und „Gewaltfrei streiten! Konfliktkompetenz individuell, gesellschaftlich und kulturell stärken“  erfolgreich umsetzen. Auch an der lokalen Partnerschaft für Demokratie sind wir gemeinsam mit „Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage" mit dem Aktionsfonds und den Bildungswochen gegen Rassismus an einer weiteren Programmsäule aktiv beteiligt. Die aktuellen guten Nachrichten lauten: das Programm geht auch über 2019 weiter und wurde von der bisherigen Beschränkung auf 3 Jahre entfristet. Begrüßenswert ist auch die bundesweite Stärkung der lokalen Partnerschaften und der Landesdemokratiezentren inkl. der Mobilen Beratung. Was allerdings angesichts der aktuellen Entwicklungen in unserem Landmehr als eine schlechte Nachricht ist, ist die skandalöse Ausstattung der Finanzmittel des Programms.

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Pressemitteilung
Halle (Saale),  29.10.2019

„Umsteigen bitte!“ – eine Ausstellung über die sozialen und ökologischen Hintergründe der Elektromobilität – wird erstmals in Sachsen-Anhalt -in Magdeburg-  gezeigt

Der Friedenskreis Halle e.V. zeigt gemeinsam mit dem EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V. vom 05.–29.11.2019 die Ausstellung „Umsteigen bitte!“ in der Kantine des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie. Auf fünf Roll-Ups informiert „Umsteigen bitte!“ über Elektromobilität und thematisiert gleichzeitig,  dass es für eine zukunftsfähige Energiewende mehr braucht, als den Umstieg auf E-Mobilität. Die Eröffnung der Ausstellung findet am Dienstag, 05.11.2019, um 14:00 Uhr mit  Prof. Dr. Claudia Dalbert, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt, statt.

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EINLADUNG Multiplikator*innenschulung mit Lernspiel "ene mene muh - und raus bist DU!"

DATUM: 29. - 30.11.2019

Liebe Interessierte, politische Bildner*innen und Aktive,

wir möchten Sie gemeinsam mit dem "Weltoffenen Saalekreis" – gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben“ herzlich zu einer  Multiplikator*innenschulung zum Workshop mit Lernpiel „ene mene muh – und raus bist DU!“ zu Flucht und Asyl in Deutschland einladen.

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Pressemitteilung
Tätigkeitsbegleitende Ausbildung zur Trainer*in im WIR-Projekt ab Januar 2020

In Grundschule und Hort werden Konflikte oft als Störfaktoren von Kindern und Erziehenden wahrgenommen. Doch wie können Konflikte stattdessen Lernfelder für alle werden? Wie können Unterschiede und Gemeinsamkeiten eine Bereicherung für alle sein?

Über den Zeitraum von einem Jahr werden Trainer*innen und Pädagog*innen ausgebildet, um das W-I-R–Projekt zukünftig in Halle (Saale) und Umgebung umsetzen zu können. Das W-I-R - Projekt ist ein Gewaltpräventionsprogramm und Sozialkompetenztraining, welches in den letzten Jahren bereits in Nürnberg erfolgreich Anwendung fand.

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Spendenaufruf des Dachverbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG e.V.) und der Mobilen Opferberatung bei Miteinander e.V. in Sachsen-Anhalt

Unsere Solidarität mit den Hinterbliebenen und Überlebenden von mörderischen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsterrorismus ist unteilbar!

Nach dem rechtsterroristischen Anschlag in Halle (Saale) wollen wir die Hinterbliebenen und Überlebenden nicht alleine lassen und rufen zu Spenden für sie auf – als Ausdruck solidarischer Anteilnahme und konkreter Unterstützung, um die existenziellen Sorgen der Betroffenen abzumildern.

Nur durch glückliche Umstände, das besonnene Handeln der in der Synagoge von Halle zum Jom Kippur Gebet versammelten Jüdischen Gemeinde und durch das Standhalten der Eingangstür konnte ein antisemitisch motiviertes Blutbad verhindert werden. Durch die Kugeln des Attentäters starben am 9. Oktober 2019 die 40-jährige Jana L., die als Anwohnerin im Paulus-Viertel zufällig an der benachbarten Synagoge vorbeiging und der 20-jährige Maler Kevin S., der sich gemeinsam mit einem Arbeitskollegen zur Mittagspause im „KIEZ Döner“ aufhielt. Neben den in der Synagoge verbarrikadierten Männern, Frauen und Kindern durchlitten etliche weitere Menschen, darunter auch drei Kunden und zwei Mitarbeiter des „KIEZ Döner“, Todesangst. Wenig später wurden der 51-jährige Jens Z. und seine 50-jährige Lebensgefährtin Dagmar M. aus Wiedersdorf (Saalekreis) von dem Attentäter auf der Flucht in ihrem Hof angeschossen und schwer verletzt.

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Stimmt für unser Projekt [Film ab – Mut an] noch bis übermorgen, 24.10.!

 

 

Helft unserem Projekt #FilMut den Publikumspreis des Deutschen Engagmentpreises zu gewinnen!
Bis zum 24.10. könnt ihr unser Projekt unterstützen, indem ihr mit einem Klick und der Angabe euerer Kontaktdaten für uns stimmt! Hier geht's lang …
Vielen Dank, euer FilMut-Team

 

Buchlesung "Sprüche aus Asche" (25.10.19)

 
Das Krankenhaus St. Elisabeth & Barbara und der Friedenskreis Halle e.V. laden am Freitag, den 25. Oktober 2019, 19 Uhr, zu einer Lesung mit Musik ein in die Krankenhauskapelle des Krankenhauses St. Elisabeth & Barbara, Mauerstr. 5, 06110 Halle.
 
Es liest der Schriftsteller Christoph Kuhn (Halle) aus seinem Buch "Sprüche aus Asche", Texte zu Fotografien von Hans-Jörg Schönherr; Mitteldeutscher Verlag, Halle 2014.
Darin spürt er in seinen Texten blitzartig die DDR-Geschichte nach, lässt in seinen Episoden aufscheinen, was zu ihrem Ende beitrug, aber auch, worüber wir uns heute noch Gedanken machen sollten.
Er reflektiert über den Sinn und Wert von politischer und wirtschaftlicher Reklame, der wir nach wie vor - unter unterschiedlichen gesellschaftlichen Voraussetzungen - ausgesetzt sind.
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