Ukraine - Hilfe

 

Friedenspolitische Informationen und Aktionen zum Krieg in der Ukraine

Das Agieren der russischen Regierung, der Krieg in der Ukraine und die Ankündigung von 100 Milliarden Euro an Sondervermögen für die Bundeswehr haben eine intensive friedenspolitische Debatte ausgelöst. Auch wir als Friedenskreis Halle e.V. werden uns mit eigenen Postionen, Veranstaltungen und Aktionen beteiligen.

Mehr dazu laufend auf unseren Kanälen der Öffentlichkeitsarbeit: WebseiteTwitterInstagram und Facebook.

Zur Information über Diskussionsbeiträge und Aktivitäten anderer Friedensorganisationen empfehlen wir:

 

 

 

Wie soll die Mobilität der Zukunft aussehen?  

Teil I: Globale Auswirkungen der Elektromobilität
22.9.2022  14.30-16.30 Uhr, digital

Inputs:

Julius Neu, Inkota e.V.:
Der Rohstoffhunger der Elektromobilität, Folgen des Rohstoffabbaus, Lösungsansätze, Lieferkettengesetz, E-Verordnung Batterien

Peter Pawlicki, Electronic Watch:
Nachhaltige Beschaffung von Fahrzeugen- Handlungsmöglichkeiten und Wirkungen

Beim Thema Elektromobilität liegt der Fokus meist auf den Batterien und den menschenrechtlichen Problemen beim Abbau der dazu notwendigen Rohstoffe. Zum Betrieb von Lithium-Ionen Batterien und neuer Fahrzeuge werden zusätzlich große Mengen Chips benötigt. Dies hat die Chipkrise und die stillstehenden Produktionsbänder bei den Autokonzernen in den letzten zwei Jahre verdeutlicht. Die Produktionsnetzwerke für Chips, oder Halbleiter, sind bekannt für menschen- und arbeitsrechtliche Verstöße. Electronics Watch arbeitet zusammen mit öffentlichen Beschaffungsstellen in Europa und Australien daran Verstöße zu finden und zu verbessern. Anfang des Jahres hat Electronics Watch das Programm für emissionsarme Fahrzeuge gestartet. Im Vortrag werden verschiedene Handlungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Beschaffung von Fahrzeugen vorgestellt.

N.N.: Recycling von Lithium-Ionen-Batterien aus der Elektromobilität

 
Teil II: Global gerechte Mobilitätswende in Sachsen-Anhalt
29.9.2022  14.30-16.30 Uhr digital


Cornelia Lüddemann, Landtagsfraktion Bündnis 90/Grüne im Landtag Sachsen-Anhalt:
Es wird erläutert,  wie eine grundlegende Mobilitätswende aussehen kann und welche Ressourcen und neuen Denkmuster es dafür braucht. Mobilitätswende bedeutet: Mehr Mobilität mit weniger Verkehr. Am Beispiel der Vision des "mobilen Dorfes wird gezeigt, wie aus abgehängten ländlichen Regionen mobile Gemeinden werden können.

Carl Wasmuth, Bauingenieur und Infrastrukturexperte:
Verkehrswende– ein Manifest
Es geht um nichts weniger als eine Wende in der Verkehrsorganisation zugunsten der Umwelt, der Bedürfnisse der Menschen, das Verlagern auf die klimaschonenden Verkehrsarten: Zufußgehen, Radfahren, den öffentlichen Nahverkehr und die Schiene. Es wird dargelegt, wie unsere Mobilität von Grund auf anders organisiert werden muss.

Rainer Elze, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Köthen
Er berichtet über ein Pilotprojekt der Stadt Köthen „Gratis Stadtbusverkehr im Stundentakt“ und die damit gemachten Erfahrungen in seiner Amtszeit als Oberbürgermeister der Kleinstadt im Süden Sachsen-Anhalts.

Beide Veranstaltungen finden digital statt.
Anmeldungen für beide Veranstaltungen bis zum 15.09.2022 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Nach Eingang der Anmeldung versenden wir die Zugangslinks zu den Veranstaltungen.

 
Veranstalter:

Friedenskreis Halle e.V.
Regionalstelle Globales Lernen

Mauritiushaus Niederndodeleben
Eine Welt-Regionalpromotor

zur Anmeldung - Teil 1

zur Anmeldung - Teil 2

Die Mahnwache geht in Sommerpause.

seit vielen Wochen besteht unsere Mahnwache in Halle.
Damit setzten wir ein deutliches Zeichen für Frieden und Solidarität mit den betroffenen Menschen in der Ukraine und allen, die sich gegen diesen Krieg  und Gewalt beteiligen.

Viele Aktive haben sich engagiert daran beteiligt. Dafür unser Dank, verbunden mit der Hoffnung auf weitere Unterstützung.
Bis Ende August werden wir nun unsere Mahnwache wegen Sommerpause aussetzen.
Voraussichtlich ab 01.09.22 werden wir wieder damit beginnen, dann voraussichtlich 1 x pro Woche.

Jahresbericht 2021 veröffentlicht

 

Der Jahresbericht 2021 mit dem Schwerpunkt „Gemeinschaft/Community” ist veröffentlicht. Wir blicken auf das vergangene Jahr mit andauernden Herausforderungen zurück, in dem das Zusammenkommen, Aktiv sein und Lernen in Gemeinschaft wieder besonders stärkend und wohltuend war.
Für den Sommer und die kommenden Ferien- und Urlaubstage wünschen wir in diesem Sinne spannende und anregende Lektüre!

 



 

Anhänge:
DateiBeschreibungDateigröße
Diese Datei herunterladen (Jahresbericht_2021_web.pdf)Jahresbericht_2021_web.pdf 3082 KB

Förderaufruf HALLIANZ-Aktionsfonds 2. Halbjahr 2022

Wie in den letzten Jahren auch können wieder Aktivitäten von Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage sowie von weiteren Gruppen und Initiativen aus Halle durch den HALLIANZ-Aktionsfonds gefördert werden.

Die Fördermittel stammen aus dem Bundesprogramm Demokratie leben! und wurden durch die HALLIANZ – lokale Partnerschaft für Demokratie in Halle dem Aktionsfonds zugesprochen. Dieser wird durch den Friedenskreis Halle e.V. verwaltet. 

Mehr Informationen zur HALLIANZ und dem Aktionsfonds finden sich unter https://www.hallianz-fuer-vielfalt.de/

Für das 2 Halbjahr können  können Einzelpersonen, Initiativen und Organisationen noch konkrete Projekte und Aktionsvorhaben als Förderantrag einreichen. Dazu bitte Vorhaben und Projekte mit einem kurzen Text beschreiben (Was ist von Wem für Wann geplant?) und einem Finanzplan (mit Angaben zu den nötigen Gesamtausgaben, den einzelnen Kostenpunkten sowie dem Förderbedarf aus dem Aktionsfond und ggf. weiteren Einnahmen) an die Adresse  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden.

Der Newsletter Juli 2022 ist erschienen.

Er kann hier online gelesen werden.

Pflichtdienst nein, Freiwilligendienste ja. Und bitte mit stärkerer Unterstützung!

Mit seiner Forderung nach einer »sozialen Pflichtzeit« für junge Leute hat der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine überraschend heftige Debatte losgetreten. Frauen und Männer sollten sich »für einen gewissen Zeitraum in den Dienst der Gesellschaft stellen«, sagte Steinmeier. Der Streit über Steinmeiers Äußerungen läuft quer zu den politischen Lagern, wenn sich eine Tendenz feststellen lässt, dann nach [einiger] Beobachtung die: Jüngere lehnen die Pflichtzeit ab, Ältere halten sie häufig für sinnvoll, so Der Spiegel vom 19.06.2022.
Wer freiwillig einen Dienst leistet, bringt eine intrinsische Motivation mit und absolviert diesen, egal ob im In- oder Ausland mit großem Engagement.
Freiwilligendienste sind daher sinnvoller als Pflichtdienste.

Freiwilligendienste dürfen keine Arbeitsplätze ersetzen, die pädagogische Begleitung macht die Dienste zudem zu einer Lern- und Bildungszeit, die in vielen Fällen Entscheidungen zu Aus- und Weiterbildung beeinflusst sowie die Idee eines weiterführenden zivilgesellschaftlichen Engagements in den Fokus rückt.
Sinnvoll für Trägerorganisationen ist es daher, dass Freiwilligendienstangebote besser mitfinanziert würden, damit junge Menschen in der Vorbereitung, während des Dienstes und vor allem auch als Freiwilligendienstabsolvent*innen engmaschig begleitet werden können. Nur dann erleben wir Multiplikator*innen, die sich in einer diversen Zivilgesellschaft weiter engagieren.

Damit unterstützen wir den Aufruf der AGDF e.V. in der Pressemitteilung vom 21.06.2022.

Friedenskreis Halle und Kompetenzzentrum kommunale Konfliktberatung geben Empfehlung für die Weiterentwicklung des Landesprogramms ab

 Der Friedenskreis Halle e.V. und das Kompetenzzentrum kommunale Konfliktberatung des VfB Salzwedel e.V. empfehlen in die Weiterentwicklung des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und
Weltoffenheit des Landes Sachsen-Anhalt das Handlungsfeld "Konfliktbearbeitung" mit aufzunehmen. Die an das Land und den Beitrat gerichtete Stellungnahme kann unten nachgelesen werden.

Anhänge:
DateiBeschreibungDateigröße
Diese Datei herunterladen (Stellungnahme Konfliktbearbeitung Landesprogramm.pdf)Stellungnahme Konfliktbearbeitung Landesprogramm.pdf 400 KB

 

Vorurteilsfrei – geht das überhaupt? - Eine Fortbildung nach dem Anti-Bias-Ansatz*

07.10. – 08.10.2022, Fr 14:00 -18:30 Uhr und Sa 09:30 - 16:00 Uhr

Teilnahmegebühr nach Selbsteinschätzung: 20€ /40€ /60€

Anti-Bias ist ein Bildungsansatz, der für Diskriminierungen sensibilisieren möchte. Im Seminar versuchen wir gemeinsam, die Mechanismen hinter Diskriminierung sichtbar zu machen, die eigenen Positionen zu reflektieren, die Selbstverständlichkeit eigener Privilegien zu hinterfragen und darauf aufbauend Handlungsmöglichkeiten für das eigene Umfeld zu entwickeln. Auf dieser Grundlage ist es möglich, zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Machtposition zu gelangen und im Alltag handlungsfähig zu bleiben oder zu werden.

Hinweis: Wir möchten, dass sich alle Teilnehmer*innen wohl fühlen und ihre Erfahrungen teilen können. Im Rahmen des Workshops können wir aber leider, auch auf Grund unserer eigenen gesellschaftlichen Positionierungen, nur einen bedingt geschützten Raum schaffen oder Empowerment leisten.

Ort wird noch bekannt gegeben, bei zu hohen Corona-Zahlen findet das Seminar online statt

Trainer*innen:
Franziska Blath: Anti-Bias-Trainerin, Sozialarbeiterin. weiß / cis Frau / Feministin
Marcus Stückroth: Anti-Bias-Trainer, Fachkraft für Rechtsextremismus. weiß / cis Mann

Anmeldungen bis Montag, 20.09.2022 unter

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Trägerkreis „Atomwaffen abschaffen“ - Netzwerk Friedenskooperative

Infoblatt "Erste Staatenkonferenz zum UN-Atomwaffenverbot"

Weltweit gibt es mehr als 13.000 Atomwaffen. Jede einzelne kann Millionen Menschen töten, radioaktiv verstrahlen und noch viele Generationen später Krebs und Erbkrankheiten auslösen. Wie das schwedische Friedensforschungsinstitut SIPRI im Jahr 2021 feststellte, sind etwa 2.000 dieser Massenvernichtungswaffen in höchster Alarmbereitschaft. Alle Atommächte planen, entwickeln oder stationieren derzeit neue Waffensysteme. Der Krieg in der Ukraine und die Drohung der russischen Regierung mit dem Einsatz von Atomwaffen haben die Lage nun noch einmal deutlich verschärft.

Das Infoblatt informiert konzentriert und umfassend zur ersten Staatenkonferenz, zum Verhältnis von AVV und Nichtverbreitungsvertrag, zum Städteappell für einen AVV-Beitritt, über den Umbau des Fliegerhorsts Büchel für die neuen Atombomber sowie die neuen Atombomben vom Typ B61-12 und über völkerrechtliche Fragen. Schließlich werden alle bisher bekannten wichtigen Aktionstermine aufgelistet.

Hier könnt Ihr das Infoblatt (bis 25 Ex. kostenlos, ab 26. Ex. 10 cent pro Stück) bestellen und als pdf-Datei vollständig einsehen:

Link

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.