Die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, in der wir aktiv mitarbeiten, hat einen Aufruf anlässlich des Beginns der Koalitionsverhandlungen fertiggestellt und auch die dazugehörige Webseite online geschaltet. 

Lebendige Demokratie stärken - Plattform Zivile Konfliktbearbeitung (pzkb.de)

Er kann nun gerne noch in dieser Woche mitgezeichnet werden und in die Netzwerke verteilt werden.:

 

Empfehlungen anlässlich der Verhandlungen zum Koalitionsvertrag

Die Parteien, die nun über eine Regierungskoalition verhandeln, sind sich weitgehend darin einig, dass Deutschland vor großen Veränderungen steht. Globale Krisen wie Migrationsbewegungen, Covid-19-Pandemie und Auswirkungen der Klimakrise stellen Politik und Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Große Vorhaben wie Energiewende, Infrastrukturausbau und Digitalisierung erfordern umfassende Anpassungsleistungen.

Bei der Gestaltung des gesellschaftlichen Wandels gilt es nicht nur, Krisen abzuwenden oder abzumildern, sondern auch dazu beizutragen, dass wirtschaftliche und soziale Sicherheit gewahrt sowie unsere Lebensgrundlagen erhalten bleiben. Ebenso dringend ist es aber, die mit der Transformation verbundenen Herausforderungen für unsere Demokratie aktiv anzugehen. Daran müssen alle gesellschaftlichen Gruppen beteiligt sein.

Umbrüche, Krisen und gesellschaftlicher Wandel, das haben die letzten Jahre gezeigt, fordern die Grundlagen unseres Zusammenlebens heraus: Wo sich Ungleichheit – zwischen Stadt und Land, Ost und West, sozialen Schichten, Minderheiten und Mehrheiten – verschärft, wird der Nährboden für Entfremdung und Radikalisierung bereitet. Gleiches gilt, wenn Menschen mit Entscheidungen konfrontiert werden, die ihr Leben verändern, an denen sie jedoch keinen Anteil hatten und die sie nicht nachvollziehen können (z.B. Energieparks im ländlichen Raum, Verkehrswende, Strukturwandel und Migration, Verlagerung von Produktionsstätten). Es entstehen Konfliktlinien, Bruchstellen und Spannungen, die von denjenigen, die die plurale Demokratie unserer offenen Gesellschaft ablehnen, strategisch genutzt werden, um Enttäuschung und Frust zu Triebkräften einer nachhaltigen Demontage demokratischer Institutionen und gesellschaftlichen Zusammenhalts zu machen.

Bereits heute übernehmen wir als zivilgesellschaftliche Fachorganisationen der Demokratieentwicklung Verantwortung bei gesellschaftlich wichtigen Aufgaben: in der Arbeit gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit; in der Stärkung und Mitsprache von durch Gewalt Betroffenen; und durch die prozessorientierte, konstruktive Bearbeitung gesellschaftlicher Konflikte. Angesichts der anstehenden und notwendigen Transformationen wird der Einsatz unserer Expertise noch wichtiger. Er wird ein entscheidender Beitrag für den Erfolg beim Umgang mit den gesellschaftlichen Herausforderungen sein. Unsere Kenntnisse, Konzepte und Kompetenzen können eingesetzt werden. Sie brauchen jedoch die gesellschaftliche Anerkennung ihrer Bedeutung.

Für eine resiliente und zukunftsfähige Gesellschaft ist eine langfristige Perspektive der Demokratieentwicklung erforderlich, die sich auf eine strategische Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wissenschaft stützt, Synergien entwickelt und Strategien umsetzt.

Dieses gesellschaftliche Zukunftsprogramm verbindet die Handlungsansätze von Radikalisierungsprävention, Opferberatung, politischer und diskriminierungskritischer Bildungsarbeit, Bürger*innenbeteiligung, Engagementförderung und prozessorientierter, konstruktiver Konfliktbearbeitung.

Wir fordern daher:

  • Für Schutz und Förderung der Demokratie braucht es die sich gegenseitig ergänzenden Handlungsbereiche der Radikalisierungsprävention, Bildungsarbeit und Konfliktbearbeitung. Sie müssen in Form von strategisch ausgerichteten Leitlinien der Bundesregierung für eine plurale und zukunftsfähige Gesellschaft zusammen gedacht und nachhaltig gestärkt werden. Diese Leitlinien müssen ressortübergreifend, öffentlich und parlamentarisch verankert und in Zusammenarbeit mit Zivilgesellschaft und Forschung entwickelt werden.
  • Die Umsetzung dieser Leitlinien muss parlamentarisch und gesellschaftlich verstetigt werden. Ein Demokratiefördergesetz, das bewährte Ansätze, Konzepte und Instrumente nachhaltig stärkt und eine langfristige und unbürokratische Förderung ermöglicht, ist ein erster, wichtiger Beitrag dafür. Es stärkt relevante zivilgesellschaftliche Strukturen und fördert die Weiterentwicklung von innovativen Modellen. Das Gesetz soll die sich ergänzenden Handlungsbereiche Radikalisierungsprävention und Stärkung von Betroffenen, politische und diskriminierungskritische Bildungsarbeit, Engagementförderung und prozessorientierte, konstruktive Konfliktbearbeitung klar benennen und anerkennen. Es soll die Potenziale der demokratischen Gestaltung und Brückenbildung in den Organisationen und Initiativen des zivilgesellschaftlichen Engagements nachhaltig stärken.
  • Die Bundesprogramme „Demokratie leben!“ und „Zusammenhalt durch Teilhabe“ sollen ausgebaut werden und die zivilgesellschaftlichen Strukturen in diesen Handlungsbereichen auf Bundes-, Landes und kommunaler Ebene langfristig fördern.

Darüber hinaus ist notwendig:

  • Eine Aufwertung des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement zu einem Ausschuss für Demokratie und Engagement (analog zum Menschenrechtsausschuss) als kontinuierliches Forum der Strategieentwicklung, Monitoring, Weiterentwicklung.
  • Ein regelmäßig stattfindender Demokratiegipfel (analog zum Integrationsgipfel) als Forum des Austausches, gemeinsamen Lernens und der Abstimmung zwischen zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, Wissenschaft und politischen Entscheidungsebenen. Damit bietet sich auch die Möglichkeit, die Debatte um Herausforderungen und Weiterentwicklung unserer Demokratie in die Öffentlichkeit zu tragen.
  • Eine starke Demokratie braucht mehr Expertise und Fähigkeiten im Umgang mit Konflikten. Strukturen der Konfliktbearbeitung und Bürger*innenbeteiligung im Rahmen zivilgesellschaftlich-staatlicher Zusammenarbeit müssen geschaffen und nachhaltig gefördert werden. Erprobte Beratungs- und Unterstützungsangebote für Kommunen im Umgang mit Konflikten sind auszubauen. Sinnvoll ist der Aufbau eines Kompetenznetzwerks Zivile Konfliktbearbeitung.

Auf diese Weise werden die Akteure der Demokratieentwicklung im Rahmen einer zivilgesellschaftlich-staatlichen Zusammenarbeit einen verantwortlichen Beitrag zur Überwindung der sich abzeichnenden Herausforderungen und zur Bewältigung der anstehenden Transformationsaufgaben leisten können.

 

Zum mitunterzeichnen als Person oder Organisation, senden Sie eine kurze Nachricht (mit Name, Funktion) an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Erstunterzeichnende:

Dieses Papier wurde initiiert von der Arbeitsgruppe Zivile Konfliktbearbeitung im Inland der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung.
Kontakt: Bernd Rieche, Koordinator, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Pressemitteilungen vom forumZFD

Fünf friedenspolitische Forderungen an eine  Ampelkoalition

Das forumZFD erwartet von einer neuen Bundesregierung ein Umdenken in der Friedens- und Sicherheitspolitik. Das Scheitern des zwanzigjährigen Afghanistaneinsatzes erfordere eine offene und ehrliche Aufarbeitung und entsprechende Lehren für Deutschlands Engagement in Krisen und Konflikten, erklärt die Kölner Friedensorganisation mit Blick auf voraussichtliche Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP.

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Friedenskreis Halle e.V. feiert sein 30. Jubiläum

Am kommenden Wochenende feiert der Friedenskreis Halle e.V. sein 30-jähriges Bestehen!
Seit drei Jahrzehnten engagieren sich Haupt- und Ehrenamtliche im Friedenskreis Halle e.V. in den Bereichen Friedensbildung, Friedenspolitik und Friedensdiensten.

Zum Jubiläum werden Mitglieder, Freund*innen und Unterstützer*innen des Vereins zusammenkommen, um auf drei Jahrzehnte des Engagements zurück zu blicken. Im Rahmen eines Open Space soll es auch darum gehen, sich aktuellen Themen und Zukunftsperspektiven zu widmen.

 „Frieden ist für uns ein Weg zu einem partnerschaftlichen, gerechten und gewaltfreien Zusammenleben in Vielfalt. Wir erleben, dass Themen wie aktive Gewaltfreiheit, konstruktive sowie zivile Konfliktbearbeitung, gelebte Demokratie, transkulturelle Vielfalt und globale Gerechtigkeit auch nach dreißig Jahren aktuell und wichtig sind“, so Geschäftsführer Christof Starke zum 30. Jubiläum des Vereins.
„Unser dreißigjähriges Bestehen ist auch Anlass, uns bei allen langjährigen und neuen Unterstützer*innen zu bedanken, die unsere Arbeit erst möglich gemacht haben. Für dreißig weitere Jahre unabhängiger Friedensbildungsarbeit brauchen wir weiterhin Unterstützung: wir freuen uns über aktive Mitglieder, Fördermitglieder und Spenden zum Jubiläum“, sagt Geschäftsführerin Karola Kunkel.

Am 21.10.1991 wurde aus der bereits seit Mai 1990 unter dem Namen Friedenskreis Halle bestehenden Gruppe von engagieren Personen heraus der Verein formal gegründet. Viele Menschen in Halle verbinden mit dem Friedenskreis Halle das Engagement Mitte der 90er Jahre im ehemaligen Jugoslawien, die regelmäßigen Aufrufe zu Friedensdemonstrationen sowie den Einsatz für Vielfalt und Solidarität in der Stadt.

Weitere Informationen zur Vereinsarbeit sowie Unterstützungsmöglichkeiten finden sich auf der Webseite des Vereins: www.friedenskreis-halle.de/spenden.html

Für die Richtigkeit und weitere Informationen:
Friedenskreis Halle e.V.
Christof Starke, Karola Kunkel (Geschäftsführung)
Große Klausstr. 11
06108 Halle (Saale)
Tel: 0345-279 807-10
Fax: 0345 – 279 807-11
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Einladung zum Filmabend (04.11.21)

Liebe Freunde des Friedenskreises,
wir möchten Euch mitteilen, dass wir ab Donnerstag, den 4. November, unsere monatliche Filmnacht-Reihe starten.
Unser Fokus liegt auf Dokumentarfilmen mit ökologischen und sozialen Interessen. Unsere erste Auswahl ist der Dokumentarfilm "Human" aus dem Jahr 2015 von Yann Arthus-Bertrand.
Wir freuen uns, Euch um 18:00 Uhr in der Villa Lewin begrüßen zu dürfen.
Adresse: August-Bebel-Straße 48A

Dear friends of Friendeskreis,
we would like to announce that from Thursday, the 4th of November we will initiate our monthly movie night series. Our focus is on documentaries with environmental and social interests. Our first choice is the 2015 film documentary Human by Yann Arthus-Bertrand.
We look forward to seeing you inVila Lewin at 18:00.
Address: August-Bebel-Straße 48A

Greetings
Friedenskreis International Volunteer
Ermal Progni

Wir suchen DICH für die Politiktandems um Halle mitzugestalten. Melde dich jetzt an und tauch in halles Politik ein mit einem Politiktandem!
Am 06.11. geht es los!

Du hast Lust teilzunehmen?

HIER gehts zur Anmeldung.

Im Rahmen des Projektes „Politiktandem für Halle“ haben junge Menschen (14-25) aus Halle die Möglichkeit, über den Zeitraum eines gesamten Schuljahres (2021/2022) in einem Politiktandem die Arbeit des halleschen Stadtrates gemeinsam mit einem Mitglied des Stadtrates zu erleben. Dabei werden die jungen Teilnehmenden im Rahmen der Tandems gemeinsam Stadtrats- und Ausschusssitzungen besuchen, die Arbeit der Fraktionen kennenlernen und Hautnah einen Eindruck vom Alltag der Stadtratsmitglieder bekommen.

weitere Informationen findest Du hier.

Pressemitteilung    Halle (Saale), 18.10.2021

Diktatur, Opposition, Revolution.
Perspektiven auf die Demokratiebewegungen in der DDR und in Syrien

Ausstellung und Film
27. Oktober – 13. November 2021, Neustädter Passage 13, Halle-Neustadt

Gemeinsam mit Adopt a Revolution und unterstützt durch das Multikulturelle Zentrum, zeigt der Friedenskreis Halle e.V. eine Ausstellung zu syrischen und deutschen Perspektiven auf die Revolutionen von 1989 und 2011. Die Ausstellung ist vom 27. Oktober bis 13. November 2021 in der Neustädter Passage 13 in Halle-Neustadt zu sehen. Sie öffnet immer Mittwoch und Sonnabend von 14 Uhr bis 18 Uhr.

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Friedenskreis Halle e.V. unterstützt den Aufruf: Demokratieschutz und Handeln gegen Rechtsextremismus gehören in den Koalitionsvertrag!

 

Unsere Demokratie steht unter Druck: Hass und Ausgrenzung greifen immer mehr um sich, Verschwörungsideologien erreichen ein enormes Publikum. Grundrechte werden offen infrage gestellt, demokratische Institutionen verunglimpft . Minderheiten  und demokratisch Engagierte  werden bedroht und angegriffen.

 Im Jahr 2020 erreichten rechte Straftaten den höchsten Stand seit 20 Jahren . 213 Menschen starben seit der Wiedervereinigung durch rechtsmotivierte Gewalt . Der Mord an einem 20-Jährigen in einer Tankstelle in Idar-Oberstein könnte der 214. sein, der Täter hat sich in einem rechtsextremen Desinformations-Milieu bewegt und leugnete die Corona-Pandemie.

Nach der Selbstenttarnung des NSU hat der Untersuchungsausschuss des Bundestags parteiübergreifend zahlreiche notwendige Empfehlungen formuliert - doch viele von ihnen sind bis heute nicht umgesetzt. Auch nach dem Mord an Walter Lübcke , den Anschlägen in Halle und Hanau wurde von politisch Verantwortlichen viel bedauert und Großes versprochen – doch passiert ist zu wenig.

Die zukünftigen Koalitionsparteien müssen hier ein klares Zeichen setzen, es darf keine weitere Zeit verschenkt werden:

Es braucht einen ressortübergreifenden Demokratiepakt, bei dem Bund, Länder, Kommunen und Zivilgesellschaft gemeinsam und auf Augenhöhe am Schutz der Demokratie arbeiten. Demokratiestärkung, Integration und die Gestaltung einer zukunftsfähigen Einwanderungsgesellschaft sind zu wichtig, um sie hier und da in kleinen Teilen zu bearbeiten. Sie gehören in die Hand eines eigenen Demokratieministeriums.
Einige Maßnahmen können und müssen sofort umgesetzt werden – und deshalb gehören sie in den Koalitionsvertrag:

https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/demokratie-schuetzen-jetzt/

Friedenskreis Halle hat den Appell für ein Rüstungsexportkontrollgesetz mit unterzeichnet.

Die neue Bundesregierung muss konsequente Schritte der Einschränkung von Rüstungsexporten als Schritt hin zu einem vollkommen Verbot gehen.

Der Text des Appells:

Appell für ein Rüstungsexportkontrollgesetz

Deutschland gehört zu den fünf größten Waffenexporteuren der Welt. In der vergangenen Legislaturperiode genehmigte die Bundesregierung milliardenschwere Rüstungsexporte an menschenrechtsverletzende Staaten und an Länder, die an Kriegen und bewaffneten Konflikten der Gegenwart beteiligt sind.

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Einladung zu FK- Wochenende und Feier 30. Jubiläum (22.Oktober)

* English version below *

Liebe Mitglieder, Freund:innen und Mitarbeiter:innen,

am 21. Oktober 1991 wurde der Friedenskreis Halle e.V.  gegründet. Das anstehende 30. Jubiläum wollen wir ordentlich feiern und mit dem traditionellen FK-Wochenende verbinden. Dabei werden wir auf 30 Jahre Friedensengagement zurückschauen, wollen aber auch Blicke in die Zukunft werfen.

Deshalb laden wir euch ganz herzlich zu einem gemeinsamen Wochenende und Feier ein!

Ort: Villa Lewin, August Bebel Straße 48a, 06108 Halle.

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Spielend gelernt - Aktivierende und beteiligende Methoden und Übungen in der Bildungsarbeit

10.12.2021 09-16 Uhr in Halle (Saale)
Teilnahmegebühr: 20€ / 40€ / 60€

Ziel der Fortbildung ist die Vermittlung von Methoden für die (partizipative) Arbeit mit Gruppen. Es werden Anregungen sowie Tipps und Tricks zur zielgerichteten Anwendung dieser Methode gelernt. Ihre Sinnvolle Einbettung in Impulse zu Didaktik, Gruppendynamik und hilfreichen Prinzipien für die Gruppenarbeit sollen helfen, die kennengelernten Methoden in die eigene Praxis zu übertragen.

Anmeldung per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tordis Hubert (Jugendbildungsreferentin)
gesellschaftliche Positionierungen: weiß/ Cis-Frau/ Feministin
Daniel Brandhoff (Abenteuer- und Erlebnispädagoge, Bildungsreferent)
gesellschaftliche Positionierungen: weiß/ Cis-Mann/

Pressemitteilung der AGDF

Für neue Bundesregierung muss Frieden, Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung Priorität haben

Millionen Menschen sind in der Welt auf der Flucht vor Krieg und Not, die Zahl der Konflikte und Kriege nimmt zu, Afghanistan befindet sich in einer schwierigen Lage, weltweit wird hochgerüstet, Atomwaffen werden modernisiert. Auch die Spannungen zwischen den Weltmächten verschärfen sich, während die Vereinten Nationen schwächer werden. Die Corona-Pandemie hat die wirtschaftliche und soziale Ungerechtigkeit verstärkt, Hass und Populismus gewinnen an Einfluss, die Bemühungen zur Bewältigung der Klimakrise sind unzureichend. Angesichts dieser dramatischen Veränderungen in der Welt fordert die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) von der künftigen Bundesregierung die Entwicklung von Alternativen. „Der Einsatz für Frieden, mehr Gerechtigkeit und die Umsetzung der UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung muss für die neue Bundesregierung Priorität haben“, heißt es in einer von der AGDF-Mitgliederversammlung in Wetzlar verabschiedeten Resolution zu den Erwartungen christlicher Friedensdienste an die neue Bundesregierung.

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