Taxi for Peace – 4 Busse bringen ukrainische Geflüchtete sicher nach Halle

Eine privat entstandene Initiative von Hallenser*innen hat sich am 2. März auf den Weg an die ukrainisch-polnische Grenze gemacht, um dort Geflüchteten einen sicheren Transfer in Richtung Halle anzubieten. Unterstützt wurde die Initiative vom Friedenskreis Halle e.V., teilauto und Sachsen-Anhalt-Tours, die sich mit einem Reisebus den drei Kleinbussen anschlossen. Fehlende finanzielle Mittel wurden durch Spenden und die Unterstützung der Kunsthochschule Halle gedeckt.

Sonntag Abend, den 27.2., liefen die Drähte heiß. Mehrere befreundete Menschen schlossen sich zusammen, um einen sicheren Transport für Geflüchtete aus der Ukraine zu organisieren. Innerhalb von 48h schaffte es diese kleine Gruppe von Engagierten, den Friedenskreis Halle und weitere Initiativen und Unterstützer*innen an Bord zu holen. Neben Übersetzerinnen für Russisch und Polnisch sorgte der Social Media Verantwortliche Luka dafür, dass die Aktion so sorgfältig und umsichtig wie möglich geplant werden konnte.

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Taxi for Peace – 4 Busse bringen ukrainische Geflüchtete sicher nach Halle

Eine privat entstandene Initiative von Hallenser*innen hat sich am 2. März auf den Weg an die ukrainisch-polnische Grenze gemacht, um dort Geflüchteten einen sicheren Transfer in Richtung Halle anzubieten. Unterstützt wurde die Initiative vom Friedenskreis Halle e.V., teilauto und Sachsen-Anhalt-Tours, die sich mit einem Reisebus den drei Kleinbussen anschlossen. Fehlende finanzielle Mittel wurden durch Spenden und die Unterstützung der Kunsthochschule Halle gedeckt.

Sonntag Abend, den 27.2., liefen die Drähte heiß. Mehrere befreundete Menschen schlossen sich zusammen, um einen sicheren Transport für Geflüchtete aus der Ukraine zu organisieren. Innerhalb von 48h schaffte es diese kleine Gruppe von Engagierten, den Friedenskreis Halle und weitere Initiativen und Unterstützer*innen an Bord zu holen. Neben Übersetzerinnen für Russisch und Polnisch sorgte der Social Media Verantwortliche Luka dafür, dass die Aktion so sorgfältig und umsichtig wie möglich geplant werden konnte.

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Ist Textilrecycling wirklich sinnvoll?

Die Aktionswoche Fashion Revolution Week 2022 Halle findet vom 18. – 24.04.22 an gut besuchten Orten wie dem Steintor, Peißnitzhaus, Krimzkrams und der Innenstadt in Halle statt. Es soll in dieser Woche nicht nur auf die mensch- und umweltzerstörenden Mechanismen der Fast Fashion Industrie hingewiesen werden, sondern auch mit niedrigschwelligen Angeboten nachhaltige Alternativen erlebbar gemacht werden.

Alle geplanten  Veranstaltungen der Fashion Revolution Week 2022 in Halle findet man hier.

Als Friedenskreis Halle e.V. führen wir in diesem Rahmen eine Veranstaltung zum Recycling von Textilien durch:

Ist Textilrecycling wirklich sinnvoll?

Zeit: 21.04.22 / 18 -19 Uhr
Online-Vortrag

Die Berge ausgemusterter Kleidung und Textilien, die entsorgt werden, wächst von Jahr zu Jahr. Gemeinnützige Einrichtungen sowie gewerbliche Sammler und Sortierer wissen nicht mehr wohin mit der vielen Altkleidung. In Chile werden unsere Altkleider in der Wüste entsorgt, in anderen Regionen wird sogar mit Kleidung geheizt. Aufgrund der enormen Menge an Textilmüll ist es notwendig sie zu recyclen und dem Kreislauf wieder zuzuführen. Aber ist das Recycling von Kleidung wirklich sinnvoll?

Dipl. Ing. Kai Nebel wird uns in einem Vortrag mit anschließender Diskussion, über die Möglichkeiten und Grenzen des Altkleiderrecyclings aufklären.

Referent: Dipl. Ing. Kai Nebel, Leiter Forschungsschwerpunkt Nachhaltigkeit und Recycling der Fakultät Textil und Design der Hochschule Reutlingen

 

Anmeldung zur Veranstaltung

Hintergrund zur Fashion Revolution Week

Am 24.04.2013 starben beim Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch 1.138 Menschen und 2.438 wurden verletzt. Anlässlich dieses verheerenden Unglücks haben Aktivist*innen in über 100 Ländern die Aktionswoche Fashion Revolution Week ins Leben gerufen. Die globale Bewegung Fashion Revolution fordert einen systematischen Wandel der Modeindustrie: Transparente Lieferketten, Einhaltung der Menschenrechte, sozialgerechte Entlohnung, nachhaltige, faire Produktion und bewusstes Konsumverhalten.

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Solidarität und Frieden für die Ukraine!

Worte von Christof Starke für den Friedenskreis Halle auf der Kundgebung am 3.3. 2022

Mit Entsetzen erleben wir seit einer Woche den Krieg in der Ukraine.
Wir haben in dieser Woche zum zweiten Mal zur Kundgebung aufgerufen, um gegen diesen Krieg zu protestieren, unsere Solidarität mit der Ukraine zu bekunden und für Frieden einzustehen.   

Seit dem 24. Februar, seit 8 Tagen, über lange 190 Stunden hinweg, haben Menschen unermessliche Angst um ihr Leben um Angehörige und Nachbarn, Freund:innen … .
Keine 1500 Kilometer von hier sterben Menschen durch Waffengewalt, werden Menschen verletzt, Familien auseinandergerissen und traumatisiert.
Nach aktuellen Schätzungen sind 1 Millionen Menschen auf der Flucht.
Wie jeder Krieg, ist dieser Krieg im Moment brutal und entsetzlich und wird schmerzliche Folgen für noch für folgende Generationen haben.
Ich persönlich hatte, wie sicher viele von euch und Ihnen, das Glück mein bisheriges Leben in Frieden zu verbringen. Doch habe ich vor einigen Jahren in Bosnien auch gesehen, wie die Folgen eines Krieges konkret aussehen und was er mit Menschen macht.

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Der Friedenskreis Halle e.V. unterstützt den Demonstrationsaufruf „Stoppt den Krieg! Frieden und Solidarität für die Menschen in der Ukraine“ für den 13. März 2022.

Kommt Sonntag nach Berlin, Frankfurt, Stuttgart und Leipzig!

GROßDEMOS FÜR DEN FRIEDEN

Aufruf zu Kundgebungen für Sonntag, den 13. März 2022
Stoppt den Krieg! Frieden und Solidarität für die Menschen in der Ukraine

Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg der russischen Führung im Herzen Europas wird immer brutaler. Sie droht mit Atomwaffen. Das Leiden der Menschen in der Ukraine wird immer dramatischer. Wir fühlen mit ihnen und stehen an ihrer Seite. Wir halten unsere Türen offen für jede*n, der*die aus Kriegen entkommen kann – unabhängig von Hautfarbe, Staatsangehörigkeit und Identität und ohne rassistische Zurückweisung. Solidarität mit den Ukrainer*innen ist das Gebot der Stunde – und diese tragen wir am Sonntag den 13. März im ganzen Land auf die Straße.

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Kundgebung  "Frieden für Europa - Solidarität mit der Ukraine" in Halle am 10.03.22

Für den 10.3.22 ist erneut ab 17.00 Uhr eine Kundgebung in Halle unter dem Motto "Frieden für Europa - Solidarität mit der Ukraine" auf dem Markt in Vorbereitung.

Zu der Versammlung rufen neben dem Friedenskreis Halle e.V. auch die Jugendorganisationen von Parteien:
Jusos, Grüne Jugend und Solid Linksjugend auf.

Gemeinsamer Aufruftext:

Frieden für Europa – Solidarität mit der Ukraine

Mit Entsetzen erleben wir seit zwei Wochen den Krieg in der Ukraine. Die russische Regierung unter Putin überzieht das Land mit einem verheerenden Krieg, nur weil seine bloße Existenz als demokratischer Staat als Gefahr gesehen wird. Eine souveräne, freie Ukraine und ein friedliches Europa sind für uns von größter Wichtigkeit. Deshalb rufen wir (JuSos, Linksjugend SOLID, die GRÜNE JUGEND und der Friedenskreis Halle) erneut zu einer Kundgebung am 10.03.2022 um 17 Uhr auf dem Marktplatz in Halle auf.

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Der März- Newsletter mit der Überschrift  " Frieden braucht Mut und Solidarität!" mit vielen Informationen zum Krieg gegen die Ukraine und unseren aktuellen Friedensaktivitäten ist erschienen.

Online könnt Ihr ihn hier lesen.

Mahnwachen gehen weiter

Wir wollen die Mahnwache für den Frieden, als einen öffentliche Raum der Solidarität, des Zusammenkommens und des Gedenkens auch in den kommenden Tagen schaffen.
Darum laden wir weiterhin zur Mahnwache für den Frieden, montags bis freitags  zwischen 17:00 und 18.00 Uhr auf dem Marktplatz neben der Marktkirche in Halle (Saale) ein.
Bringt gerne Schilder in Solidarität, Kerzen und Blumen mit.

Wir brauchen für die Mahnwachen helfende Hände sowie offene Ohren und Stimmen für Gespräche. Wenn ihr euch einbringen wollt, meldet Euch bitte bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Danke!

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und das Engagement

 

 

 

Handreichung für den Umgang mit dem Thema Krieg an Schulen

Die aktuellen Nachrichten zum Krieg zwischen Russland und der Ukraine beschäftigen nicht nur Erwachsene. Auch Kinder und Jugendliche möchten und sollten sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Wir haben in einer Handreichung einige Hinweise und Links zum Thema zusammengestellt, die dabei helfen können mit Kindern und Jugendlichen (insbesondere in Schulen und Jugendeinrichtungen) ins Gespräch zu kommen. Die Handreichung wird regelmäßig aktualisiert und ergänzt.

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Frieden braucht Mut und Solidarität!

Und das nicht erst seit dem russische Streitkräfte in die Ukraine einmarschiert sind.

Wir sind schockiert und besorgt über die Entwicklungen und Ereignisse, die wir seit dem 24. Februar 2022 in der Ukraine beobachten. Die aktuelle Situation in der Ukraine macht deutlich, wie dünn der Boden friedlicher, demokratischer und ziviler Gesellschaft ist und wie sehr diese durch Krieg, Aufrüstung und militärische Strategien bedroht werden.
Unsere Gedanken sind bei all den Menschen, die von diesem schrecklichen Krieg direkt und indirekt betroffen sind. Unser Mitgefühl gilt all denen, die um ihr Leben bangen müssen, die sich um Freunde und Familie sorgen und Angehörige verloren haben. Das gilt für die Menschen in der Ukraine und für alle Menschen weltweit die von Krieg und Verfolgung bedroht sind!

Die humanitäre Katastrophe, die jeder Krieg auslöst und die wir gerade in direkter europäischer Nachbarschaft erleben, macht sichtbar, wie wichtig Frieden(sarbeit) und Versöhnung zwischen Menschen sind und das militärische Lösungen für Konflikte NIEMALS eine Lösung sein können. Das heißt für uns nicht, dass eine konkrete Unterstützung in einer solchen Situation grundsätzlich falsch ist, aber es darf nicht zum Ergebnis haben, dass daraus eine Resignation gegenüber ziviler, friedlicher Konfliktlösung entsteht und Militarisierung Tür und Tor unhinterfragt geöffnet wird. Die Antwort auf Krieg kann und darf niemals weitere Aufrüstung und mehr Krieg sein!
Vermehrt nehmen wir Diskussionen wahr, darüber dass die Entwicklung in der Ukraine deutlich zeigen würde, dass friedliche Antworten und Forderungen der Friedensbewegung krachend vor der kriegerischen Realität gescheitert seien und wir aus unseren Träumereien aufwachen müssten. Für uns ist als Friedenskreis das Gegenteil der Fall.
Wer meint, dass Militarismus nach dem Scheitern der zivilen und diplomatischen Konfliktlösung das Gebot der Stunde sei, bewegt sich auf einer Abwärtsspirale an deren Ende keine gesellschaftliche Utopie steht, die wir uns vorstellen möchten!

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