Positionspapier von Brot für die Welt:

Krieg gegen den Terrorismus? Die militärische Logik ist keine Option!

In der Debatte über die Schritte gegen den Terrorismus sagt Brot für die Welt: Die militärische Logik ist keine Option. In einem am Donnerstag herausgegebenen Positionspapier heißt es: Aus der Sicht von Brot für die Welt steht die verengte sicherheitslogische Perspektive, unter der die Debatte über den Umgang mit der terroristischen Gewalt derzeit ausgetragen wird, in der Gefahr, in eine Sackgasse zu führen - statt der zunehmenden Ausbreitung terroristischer Gruppen, speziell des IS, wirksam zu begegnen.

Download Positionspapier "Krieg gegen den Terrorismus? Die militärische Logik ist keine Option"

Stellungnahme des Friedenskreis Halle e.V. zu den Attentaten in Paris und dem daraus folgendem Kriegseintritt Deutschlands in den Syrien-Einsatz.

Krieg ist die falsche Antwort auf die Attentate in Paris!


Das Attentat von Paris ist eine Tragödie. Die Verantwortlichen haben den Idealen von Freiheit und Gleichheit einen empfindlichen Schlag versetzt. Nun geht es darum, überlegt auf das Attentat zu reagieren. Krieg – ja schon die Forderung dessen – ist der falsche Weg.   

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 Hintergrund-und Diskussionspapier: Gewaltfrei gegen Terror


Der BUND FÜR SOZIALE VERTEIDIGUNG (BSV) hat drei Papiere zum Thema "Alternativen zum Krieg gegen den Terror" in einem neuen Hintergrund- und Diskussionspapier zusammengefasst. Die Aufsätze können von der Website der BSV heruntergeladen werden.

Die drei Aufsätze sind:

  • Christine Schweitzer: Aus der Spirale der Gewalt aussteigen (Nov 2015)
  • Kristin Williams: Wege, wie Frauen in Syrien Frieden und Demokratie aufbauen (2015/2014)
  • Christine Schweitzer: Nachdenken über das Unvorstellbare:Soziale Verteidigung gegen den Islamischen Staat (März / November 2015)
  • Anhang: Terroristische Anschläge im Zeitraum 2010 bis 2015

Der Friedenskreis Halle e.V. unterstützt die Position der "Kooperation für den Frieden".

Stoppt die Eskalationsspirale in Syrien – keine Tornados, keine Kriegsschiffe nach Syrien

Die Kooperation für den Frieden, ein Zusammenschluss von Friedensorganisationen und -initiativen, fordert die Mitglieder des Deutschen Bundestages auf, sich gegen die Entsendung deutscher Tornado-Flugzeuge und der Marine nach Syrien zu stellen. Eine Entscheidung für den Einsatz wäre ein weiterer verheerender Schritt auf der Eskalationsleiter der Gewalt. Durch mehr Gewalt und Krieg wird kein Problem gelöst, durch ein mögliches Zusammentreffen von bis zu fünf Atommächten in der Region besteht die Gefahr eines atomaren Weltbrandes.

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Der "Bund für Soziale Verteidigung" veröffentlicht ein Papier, das sich mit dem Thema Terrorismus und die Reaktionen darauf beschäftigt.

Aus der Spirale der Gewalt aussteigen

Im Bund für Soziale Verteidigung ist ein Papier entstanden, das sich mit dem Thema Terrorismus und die Reaktionen darauf beschäftigt. Es argumentiert, dass eine nachhaltige Überwindung von Terror und Herstellung von Sicherheit nur möglich ist, wenn wir unsere eigene Politik von Grund auf verändern. „Der og. 'Krieg gegen den Terror' kann nicht militärisch gewonnen werden - selbst falls die IS-Führung und eine Großzahl seiner Kämpfer in Syrien und Irak getötet werden sollten, wird der Krieg sich dann nur neue Schauplätze suchen“, heißt es dort unter anderem. Der Schwerpunkt der Argumentation liegt auf der Darstellung von gewaltfreien Optionen, Krieg und Gewalt zu überwinden.

Es kann von der Website des "Bund für Soziale Verteidigung" heruntergeladen werden.

Einladung zum 2. Antimilitaristischen Ratschlag der Organisator_innen des "war starts here-Camp" 2016 am GÜZ 

Krieg. Macht. Flucht.

Die kriegerischen Verhältnisse sind bis an die Oberfläche vorgedrungen - mit den Anschlägen von Paris ist nun erneut auch in Westeuropa eine mörderische Realität zum Vorschein gekommen, die in vielen Teilen der Welt zum Alltag gehört. Die Ereignisse bestimmen die Themensetzung in den Medien. Während dort noch darüber diskutiert wird, wie eine angemessene Reaktion aussehen kann, wird eine Militarisierung der Politik bereits massiv vorangetrieben. Jetzt ist es besonders notwendig, antimilitaristische Haltungen zu stärken und antimilitaristischen Positionen Gehör zu verschaffen.

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