Aufruf zum Protest gegen die „EnDgAmE“- Demo am 21.02. in Halle

Unter dem Titel „EnDgAmE“ soll am kommenden Samstag dem 21.02. in Halle eine Demonstration aus dem Umfeld der sogenannten „Montagsmahnwachen für den Frieden“ stattfinden. Die Abkürzung „EnDgAmE“ steht für „Engagierte Demokraten gegen die Amerikanisierung Europas“. Darüber hinaus, so die Facebook Seite, richte man sich „gegen Folter, Drohnenmorde, Totalüberwachung, US-Vorherrschaft und US-Propaganda“.

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Januar 2015, Impulspapier von Miteinander e.V. und BgR Magdeburg

Nazis, Hools und Frustbürger: MAGIDA. Impuls aus aktuellem Anlass erschienen

Miteinander e.V. und das Bündnis gegen Rechts haben zur Analyse und Diskussion über den lokalen Pegida-Ableger Magida ein Impulspapier erstellt:
"Nazis, Hools und Frustbürger: Eine Analyse des Magdeburger Ablegers Magida"

Das Papier ist angehängt und steht sowohl beim Bündnis gegen Rechts Magdeburg als auch bei Miteinander e.V. zum Download:
http://www.miteinander-ev.de/
http://www.bgr-magdeburg.de/

Weiterverbreitung erwünscht.

 

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Januar 2015

Der Friedenskreis Halle e.V. unterstützt die Gemeinnützigkeitskampagne von Attac

Der Friedenskreis Halle hat am 20.1.2015 das globalisierungskritische Netzwerk Attac mit seiner Unterschrift unterstützt. Dem Netzwerk wurde aktuell die Gemeinnützigkeit entzogen. Das Finanzamt Frankfurt stellt sich auf den Standpunkt, der Einsatz für die Regulierung der Finanzmärkte und eine gerechtere Verteilung von Reichtum sei nicht gemeinnützig. Wir sind sicher, dass das Engagement für eine gerechtere Welt gemeinnützig ist.

 

Weitere Infos und die Möglichkeit zur eigenen Unterstützung unter http://www.attac.de/attac-bleibt-gemeinnuetzig

 

Neujahrsempfang des Reformhaus e.V. am 22. Januar 2015

Wir laden Sie und Euch herzlich ein, gemeinsam das 25-jährige Bestehen des Reformhaus Halle e.V. mit einem Neujahrsempfang am 22. Januar 2015 ab 17.00 Uhr im Friedemann-Bach-Haus in der Großen Klausstraße 12 zu feiern.

Geplanter Ablauf:
17.00 Uhr

Begrüßung durch Vorstand und Grußworte
Eröffnung der Ausstellung im Reformhaus mit Zeitdokumenten und der Reformzeitung von 1990

17.30 Uhr
Zeitzeugengespräch „Wie alles anfing...“ und Präsentation zur Arbeit der Organisationen im Reformhaus Halle heute.

18.00  Uhr
Imbiss, Begegnung, Gespräche ...

19.00 Uhr
Lieder zur Gitarre mit Paul Bartsch

In der Hoffnung auf rege Teilnahme und mit herzlichen Grüßen.

Christof Starke
Für den Vorstand und die Mitglieder des Reformhaus Halle e.V.


Wir bedanken uns herzlich bei der Halleschen Wohnungsgesellschaft mbH für die großzügige Unterstützung der Jubiläumsfeier und die langjährige gute Zusammenarbeit. ab 17.00 Uhr im Friedemann-Bach-Haus in der Großen Klausstraße 12 zu feiern.

Liebe Freundinnen und Freunde des Friedenskreis Halle,

 

was ist Frieden? Wie kann Frieden geschaffen werden? Diese Fragen stellt sich für uns und die Welt! Derzeit erreichen uns täglich neue schreckliche Bilder und Nachrichten aus Syrien, dem Nordirak, Afghanistan, dem Kongo, der Ukraine. In mehr als 30 Ländern herrscht kriegerische Gewalt und über eine Milliarde von Menschen sind in diesen Tagen von Flucht, Zerstörung, Terror und unmenschlicher Gewalt direkt betroffen.


Bundespräsident Gauck betonte mehrfach, dass Deutschland eine höhere Verantwortung zum Handeln habe – wenn nötig auch militärisch. Die Bundesregierung lieferte 2014 erstmals Waffen an eine Konfliktpartei in einer akuten kriegerischen Auseinandersetzung. Der Militärbischof der evangelischen Kirche äußert sich positiv zu den Adventskonzerten der Bundeswehr, die in diesen Tagen in vielen Kirchen stattfinden. Menschen, die sich für Gewaltfreiheit einsetzen, wird Naivität vorgeworfen und zum Teil sogar mit Häme begegnet. Hat, wie es in unterschiedlichen Medien und der öffentlichen Diskussion aktuell immer wieder zu hören ist, der Pazifismus ausgedient?


Ist aber nicht genau das  Gegenteil der Fall? Wird nicht vielmehr das Versagen einer an nationaler Sicherheit, wirtschaftlichen Interessen und Macht ausgerichteten Politik deutlich? Sind mit den militärischen Interventionen in Afghanistan, Libyen und dem Irak nicht genau die Kräfte, welche jetzt bekämpft werden sollen, erst geschaffen und gestärkt worden? Mordet der IS nicht genau mit den Waffen, die vom Westen der irakischen Armee überlassen wurden? 

Nicht die Gewaltlosigkeit ist gescheitert, sondern der Einsatz von Gewalt, Waffen und Militär! Was es aktuell braucht, ist kein Fortbestehen dieser Situationen, sondern ein echtes Umdenken und Umsteuern – hin zu Friedenspolitik und aktivem Friedenshandeln.

Wir als Friedenskreis Halle engagieren uns seit fast 25 Jahren. Das frisch herausgegebene fk-aktuell berichtet hiervon wieder anschaulich – noch nie war das Heft mit so vielen Artikeln gefüllt. Mit kleinen aber konkreten Schritten folgen wir dem Motto „Wer den Frieden will, muss den Frieden vorbereiten“. Das Engagement für aktive Gewaltfreiheit, konstruktive sowie zivile Konfliktbearbeitung, gelebte Demokratie, transkulturelle Vielfalt und globale Gerechtigkeit ist unsere Antwort auf die Frage nach Frieden.

Herzlichen Dank für Ihre/Deine Begleitung, Unterstützung oder aktive Beteiligung in diesem Jahr. Damit wir unsere aktive Friedensarbeit fortführen können, brauchen wir Ihre/Deine Hilfe auch weiterhin! Im neuen Jahr wollen wir insbesondere unsere friedenspolitische Arbeit verstärken. Das bedeutet für uns: Wir werden uns mit fachlichen Stellungnahmen, Analysen und Veranstaltungen sowie konstruktiven Vorschlägen in die friedenspolitische Debatte einbringen. Wir werden Erfolge und Potentiale von Friedensarbeit bekannter machen, Hintergründe beleuchten und Missstände klar benennen. Nutzen werden wir bewährte und neue Medien. Mit dem Aufbau einer friedenspolitischen Aktionsgruppe wollen wir dies auch in den öffentlichen Raum, auf Straßen und Plätze tragen.

Damit dies gelingt, brauchen wir Spenden, die uns frei von den Grenzen staatlicher Förderung agieren lassen. Wir brauchen eine stabil arbeitende Geschäftsstelle, eine Person für die Koordination und fachliche Begleitung von ehrenamtlichem Engagement. Die regionale und bundesweite Vernetzung ist ohne ein Budget für Fahrkosten nicht möglich.

Bitte machen Sie/mache Du mit Ihrer/Deiner Spende möglich, dass unsere Stimme für Gewaltfreiheit im nächsten Jahr noch intensiver zu hören, zu sehen und wirksam ist. 

Unserer Spendenkonto:     IBAN: DE17 8005 3762 0382 3008 88 
bei Saalesparkasse Halle, BIC: NOLADE 21 HAL

Einfach und doch datensicher ist außerdem die Möglichkeit des Onlinespendenformulars auf unserer Internetseite. Für die Genehmigung zum Einzug Ihrer/Deiner Spende oder der längerfristigen Unterstützung als Fördermitglied kann das Formular auf unserer Internetseite genutzt werden.

Jeder einzelne Euro ermutigt uns, jede größere Summe hilft langfristig. Wir sagen hierfür vielen Dank!

Für die kommenden Weihnachtstage und das neue Jahr wünsche ich im Namen des Friedenskreis Halle e.V. mit dem Friedensgruß  Schalom alles Gute.

Christof Starke


PS. Am 2. Mai 2015 wird der Friedenskreis Halle sein 25jähriges Jubiläum feiern. Bitte den Termin schon mal vormerken. Wir wollen außerdem das ganze Jahr über die Gelegenheit nutzen und feiern. Deshalb wünschen wir uns als Geburtstagskind 25 Spendenpartys für den Friedenskreis von Menschen, die uns verbunden sind. Menschen, die im Jahr 2015 eine kleine  oder große Gelegenheit zum Feiern haben und das mit einer Spendensammlung verbinden. Gibt es auch bei Ihnen/Dir 2015 eine Gelegenheit zum Feiern bei welcher Spenden für den Friedenskreis gesammelt  werden können? Dann melden Sie sich/melde Dich bei mir. Auch hier gilt das Motto: Jeder Euro ermutigt und hilft.

 

FK-aktuell - Ausgabe 2014 erschienen

Unser Vereinsmagazin fk-aktuell 2014 mit dem Titel "Was ist Frieden" ist erschienen.

Eine Onlineversion finden Sie hier.

 

Befreit zum Widerstehen - ÖKumenische Friedensdekade Vom 9. bis 19. November 2014


Der bundesweite Eröffnungsgottesdienst zur Friedensdekade 2014 "Befreit zum Widerstehen" findet in diesem Jahr am Sonntag den, 9.11.2014, in Halle in der Marktkirche statt. An der Vorbereitung der Veranstaltungen vom 9.-19. November ist der Friedenskreis aktiv beteiligt und lädt herzlich dazu ein. Eine Übersicht findet sich im Plakat im Anhang.

Besonders hinweisen möchten wir auf die Podiumsdiskussion „Pflugscharen zu Schwertern? Friedensethische Positionen der Kirchen angesichts aktueller Konfliktlagen“ am Mittwoch, 12. November 2014, um 19:00 Uhr in der Johannesgemeinde mit Renke Brahms (Friedensbeauftragter der EKD), Rudolf Heinrichs-Drinhaus (ehem. Referent für Zentralafrika bei „Brot für die Welt“), Christine Böckmann (Pax Christi) und Eva Hadem (Friedensbeauftragte der EKM und Leiterin des Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrums Magdeburg).

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Die erste Friedenskreis- Postkarte ist da


Die Erste von einer als Serie gedachten Reihe von Friedenskreis - Postkarten ist da.
Diese soll vom Verein bei diversen Gelegenheiten genutzt werden: für Stände, Kurznachrichten usw.

Sie kann in unserem Shop bestellt werden.

Resolution der AGDF-Mitgliederversammlung 2014

Gewaltfreie Konfliktbearbeitung stärken - militärische Gewalt überwinden - für gerechten Frieden eintreten

Ein Appell an Politik und Kirche

Die Erfahrungen der beiden Weltkriege im letzten Jahrhundert haben zu der weithin anerkannten Einsicht geführt, dass Krieg kein Mittel zur Durchsetzung politischer Interessen mehr sein darf. Die Militäreinsätze in Afghanistan und im Irak haben gezeigt, dass der Einsatz militärischer Mittel bestehende Konflikte eher verschärft als löst. Gleichzeitig erfordert die Unübersichtlichkeit globaler Entwicklungen und komplexer Konfliktursachen neue Formen kooperativen Handelns zwischen Staaten und Gesellschaften. In der Konsequenz müssten Mittel gewaltfreier Konflikttransformation vermehrt eingesetzt, systematisch weiterentwickelt und umfassend gefördert werden.

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Ruf aus Wittenberg aus dem Bausoldatenkongress 2014 " Friedenszeugnis ohne Gew(a)ehr"

Von den Teilnehmenden des Bausoldatenkongress 2014, an dessen Organisation der Friedenskreis Halle e.V. aktiv beteiligt war, wurde ein Aufruf zur Kriegsdienstverweigerung als weltweites Menschenrecht und mit der Forderung nach einer aktiven Friedenspolitik verfasst. Der Text kann hier: Ruf-aus-wittenberg nachgelesen und von weiteren Unterstützer_innen unterzeichnet werden.

Aufruf zur Kundgebung am 17.09.2014 ab 18.45 Uhr:

„Für Solidarität und Mitgefühl mit den Betroffenen  von rassistischer Hetze und Gewalt“

Seit Anfang Juli dieses Jahres existieren verschiedene Facebook-Gruppen in denen Bewohner_innen der Silberhöhe ihre rassistischen und antiziganistischen Stereotype gegenüber neu zugezogenen Familien aus Rumänien artikulieren. Dort wird offen menschenfeindliche Hetze gegenüber Menschen betrieben, die von ihrem Recht, als EU-Bürger_innen den Wohnort innerhalb der EU-Länderfrei wählen zu können, Gebrauch machen und sich in Halle (Saale) ein besseres Leben erhoffen. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Sprühereien mit rassistischen und NS-verherrlichenden Inhalten im Stadtbild auftauchten.


Anfang August fand eine Demonstration regionaler, antifaschistischer Gruppen statt, die sich offensiv gegen die in sozialen Netzwerken betriebene Hetze richtete. Die Betreiber_innen der Facebook-Gruppen konterten daraufhin mit einer  Gegendemonstration unter  dem Titel „Wir wohnen hier- wo wohnt Ihr?“. An der Demonstration nahmen ungehindert Personen teil, die durch Kleidungsstücke und/oder Sprechchöre ihre neonazistische und menschenverachtende Gesinnung zur Schau stellten. Im Umfeld der Demo waren an dem Tag außerdem zahlreiche Gruppen von gewaltbereiten Personen, darunter Neonazis und Hooligans, unterwegs.  Ziel dieser Personen war es, gegenüber außenstehenden eine Drohkulisse aufzubauen.


Nach den Demonstrationen ging die Hetze im Internet ungebrochen weiter und es wurde die Einrichtung einer sogenannten Bürgerwehr angekündigt, die laut Selbstauskunft für Ruhe und Ordnung sorgen will. Tatsächlich handelt es sich hierbei aber um den Versuch ein Klima der Angst bei den zugezogenen Familien und deren Unterstützer_innenzu erzeugen. Wie stark der Einfluss der menschenfeindlichen Hetzein der Silberhöhe mittlerweile ist, zeigt ein Angriff vom 11. September. An dem Tag wurden eine rumänische Frau und ihr 2jähriges Kind aus einer Gruppe Minderjähriger heraus rassistisch beleidigt. Danach wurde das Kind mit einem Gegenstand ins Gesicht geschlagen.
Auch dieser bisherige Höhepunkt der Eskalation in der Silberhöhe bringt die Hetzer_innen nicht zum Nachdenken. Im Gegenteil, nur zwei Tage nach der Tat wurde ein Rundgang der sogenannten Bürgerwehr für Mittwoch, den 17.09. (bzw. den heutigen Mittwoch) angekündigt.
Laut dem im Internet verbreiteten Aufruf wollen diese Personen „einmal in der Woche auf die Straße gehen und Flagge zeigen“.
Wir nehmen nicht hin, dass selbsternannte Ordnungshüter versuchen, andere Menschen zu bedrohen und anzugreifen. Wir zeigen uns solidarisch mit allen Betroffenen rassistischer, antiziganistischer Hetze und Gewalt. Wir sind mit allen solidarisch und gesprächsbereit, die sich für ein offenes Klima in der Silberhöhe einsetzen.


Wir bitten Sie/Euch deshalb zur

Kundgebung des Bündnisses „Halle gegen Rechts“ am 17.09.2014 ab 18.45 Uhr in die Silberhöhe auf den Platz zwischen dem S-Bahnhof Silberhöhe und Wilhelm-von-Klewitz-Straße (Platz vor dem Gesundheitszentrum)

zu kommen und mit uns ein deutliches Zeichen der Solidarität mit den rumänischen Familien zu setzen.

“Für Solidarität und Mitgefühl mit den Betroffene  von rassistischer Hetze und Gewalt“

Weitere Infos zu „Halle gegen Rechts“ sind hier verfügbar:
http://www.halle-gegen-rechts.de/
https://www.facebook.com/pages/Halle-gegen-Rechts-B%C3%BCndnis-f%C3%BCr-Zivilcourage/191079504261942

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