Beteiligung an der bundesweiten Kampagne
"MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien"

Der Friedenskreis Halle e.V. ist offiziell im Träger*innen-Kreis der bundesweiten Kampagne "MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien".

 

Bisherige Aktivitäten in Halle

  • Wir haben uns mit syrischen Geflüchteten vernetzt und sind gemeinsam aktiv geworden.
  • Wir haben mit Aktionspostkarten Unterschriften gesammelt.
  • Wir haben Gespräche mit den regionalen Bundestagsabgeordneten geführt.
  • Wir haben über die Kampagne informiert, z.B. im Rahmen der Friedensdekade 2016.
  • Wir haben eine Straßentheater-Performance gemacht, siehe Beitrag von TV Halle.

Was kann ich jetzt tun?

  • Petition "NEIN zum Bundeswehreinsatz in Syrien!" unterzeichnen. Die Unterschriften werden im November/Dezember 2017 den Abgeordneten des Bundestags übergeben.

  • informieren - Was passiert in Syrien? Welche zivilen Handlungsmöglichkeiten gibt es? Auf der Kampagnen-website, im Forderungspapier oder in der facebook-timeline von MACHT FRIEDEN gibt es spannende Infos.

  • Nimm Kontakt mit Bundestagsabgeordneten auf und bringe Zivile Lösungen für Syrien damit in die Diskussion! Die Aktionspostkarten helfen dabei, sie gibt es zu bestellen oder im Friedenskreis.

  • in Halle aktiv werden. Melde dich bei Markus Wutzler, um in die nächsten Schritte einbezogen zu werden. Trage dich in den Friedenskreis-Newsletter ein und folge uns bei facebook oder twitter, damit du nichts verpasst.

 

Zum Hintergrund

Im Rahmen von „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ werden die Mitglieder des Bundestags angesprochen und unter Druck gesetzt, damit sie sich für ein engagiertes und konstruktives Vorgehen im Syrien-Konflikt stark machen. Im November 2016 haben die Mitglieder des Bundestags eine Chance zur Umorientierung verpasst - das Bundeswehrmandat für Syrien wurde verlängert und ausgeweitet. Deswegen wird die Kamagne in der nächsten Phase Einfluss auf die Wahlprogramme und den Koalitionsvertrag 2017 nehmen, bevor Ende 2017 die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes wieder zur Disposition steht. Nicht zuletzt wollen wir MdBs, Bürger*innen und Friedensbewegte über zivile Konfliktbearbeitung als Alternative zu militärischem Eingreifen informieren. Die Forderungen der Kampagne lauten:

  1. Humanitäre Hilfe aufstocken – Zivile Konfliktbearbeitung ausbauen
  2. Keine Verlängerung des Bundeswehrmandats für Syrien
  3. Friedensprozess unter UN-Verantwortung stärken – Zivilgesellschaft einbeziehen

Denn Frieden kann nicht herbei gebombt werden. Das militärische Eingreifen wird die Lage der Menschen in Syrien nicht nachhaltig verbessern oder den Terrorismus des Islamischen Staats beenden. Militär ist Teil des Problems und nicht der Lösung, denn es erzeugt nur mehr Gewalt und Leid.

Dahinter steht die dringliche Vision, dass ein Paradigmenwechsel in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik stattfindet: Weg von der kurzsichtigen, destruktiven Politik der militärischen Auslandseinsätze und hin zu einer konstruktiven, auf zivile Konfliktbearbeitung setzenden, partnerschaftlichen Ausrichtung.

 


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