Beteiligung an der bundesweiten Kampagne
"MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien"

Der Friedenskreis Halle e.V. ist offiziell im Träger*innen-Kreis der bundesweiten Kampagne "MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien", die am 1. September 2016 gestartet ist.

 

Bisherige regionale Aktivitäten

  • Wir haben uns mit syrischen Geflüchteten vernetzt und sind gemeinsam aktiv geworden.
  • Wir haben mit Aktionspostkarten Unterschriften gesammelt.
  • Wir haben Gespräche mit den regionalen Bundestagsabgeordneten geführt.
  • Wir haben über die Kampagne informiert, z.B. im Rahmen der Friedensdekade 2016.
  • Wir haben eine Straßentheater-Performance gemacht, siehe Beitrag von TV Halle.

Anfang 2017 geht weiter - sowohl bundesweit als auch regional! Wir halten euch auf dem Laufenden.

Und wir freuen uns natürlich über weitere Interessierte! Sie können sich bei Markus Wutzler melden.

 

Zum Hintergrund

Im Rahmen von „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ werden die Mitglieder des Bundestags angesprochen und unter Druck gesetzt, damit sie sich für ein engagiertes und konstruktives Vorgehen im Syrien-Konflikt stark machen. Im November 2016 haben die Mitglieder des Bundestags eine Chance zur Umorientierung verpasst - das Bundeswehrmandat für Syrien wurde verlängert und ausgeweitet. Deswegen wird die Kamagne in der nächsten Phase Einfluss auf die Wahlprogramme und den Koalitionsvertrag 2017 nehmen, bevor Ende 2017 die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes wieder zur Disposition steht. Nicht zuletzt wollen wir MdBs, Bürger*innen und Friedensbewegte über zivile Konfliktbearbeitung als Alternative zu militärischem Eingreifen informieren. Die Forderungen der Kampagne lauten:

  1. Humanitäre Hilfe aufstocken – Zivile Konfliktbearbeitung ausbauen
  2. Keine Verlängerung des Bundeswehrmandats für Syrien
  3. Friedensprozess unter UN-Verantwortung stärken – Zivilgesellschaft einbeziehen

Denn Frieden kann nicht herbei gebombt werden. Das militärische Eingreifen wird die Lage der Menschen in Syrien nicht nachhaltig verbessern oder den Terrorismus des Islamischen Staats beenden. Militär ist Teil des Problems und nicht der Lösung, denn es erzeugt nur mehr Gewalt und Leid.

Dahinter steht die dringliche Vision, dass ein Paradigmenwechsel in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik stattfindet: Weg von der kurzsichtigen, destruktiven Politik der militärischen Auslandseinsätze und hin zu einer konstruktiven, auf zivile Konfliktbearbeitung setzenden, partnerschaftlichen Ausrichtung.