Ausbildung zum/r ATCC-TrainerIn
Konstruktive Konfliktbearbeitung und transkulturelles Lernen

Beginn: 23.-26.10.2018

Orientierungsseminare:
13.-14.04.2018 Nürnberg
03.-05.05.2018 Berlin
14.-15.09.2018 Nürnberg
Die Teilnahme an einem Orientierungsseminar ermöglicht ein erstes Kennenlernen des ATCC Ansatzes und dient beiden Seiten als Entscheidungsgrundlage für eine Teilnahme am Gesamtlehrgang, Kosten: 195,-€ , ohne Unterkunft/Verpflegung

 

Inhalte der Ausbildung

Der ATCC-Ansatz:

  • Der Kulturdiamant: Die Ebenen eines Konflikts erkennen und wissen, wie damit gearbeitet werden kann.
  • Machtraum- Modell: Wie können Systeme, die Ohnmacht schaffen, bearbeitet werden? Wie kann Macht konstruktiv genutzt werden?
  • Wie können personelle Konflikte konstruktiv oder konfrontativ bearbeitet werden?
  • Welche Werkzeugen brauche ich, um dieses in einen Seminar darzustellen?
  • Wie finden wir Rituale der Versöhnung?
  • Wie können Werte in einem Seminar kulturspezifisch betrachtet und besprochen werden?
  • Wie können kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten sichtbar und verhandelbar gemacht werden?
  • Wie können Recht und Regeln an Werten orientiert werden?
  • Wie gelingen Veränderungen? Wie misslingen sie?


Quellen:
Transaktionsanalyse, Gestaltpsychologie, systemischer Ansatz, Group Relation, soziale Bewegungsforschung, Tiefenökologie, Friedens- und Konfliktforscher wie Galtung, Lederach, Senghaas und viele Erfahrungen aus über drei Jahrzehnten Trainingsarbeit.

Methoden für die Trainingsarbeit:
ATCC- Techniken und Übungen: Wir haben viele Wahrnehmungsübungen, Techniken zur Konfliktbearbeitung, Simulationsübungen, Darstellungs- und Theatermethoden und Methoden zur Erleichterung einer Konfliktanalyse sowie Strategieentwicklung für politische Konflikte entwickelt und erprobt.


Aufbau der Ausbildung
23.-26.10.2018 Grundlagen der ATCC-Konfliktbearbeitung, biografisches Arbeiten als Methode, personale und kulturelle Themen im Konflikt, systemische Themen
16.- 19.01.2019 Strukturelle und kulturelle Konfliktthemen, wie z.B. Diskriminierung und Rassismus, Mobbing
30.04.-04.05.2019 Gruppenprozessseminar mit Group Relation
19.-22.06.2019 Vertiefung Kultur und Konflikt, Einführung in die Gestaltpädagogik, pädagogisches Rollenspiel im Seminar
16.-19.10.2019 Vertiefung Methoden für die Trainingsarbeit,
Anfangssituationen, Arbeiten mit Widerständen bei Konfliktthemen
15.-18.01.2020 Vertiefung Methoden: Theaterarbeit,
Simulationsübungen, Visualisierungstechniken, Arbeiten mit Widerständen
28.04.-02.05.2020 Leitung und Macht in Gruppen, TaKeTiNa und
Gruppenprozesse
01.-04.07.2020 Abschlussarbeit, Präsentationen, Biografische Arbeit

Teilnahmevoraussetzungen:
Erfahrungen aus der Seminararbeit sollten vorhanden sein.
Wünschenswert wäre ein fachnahes Studium oder eine entsprechende Ausbildung. Die Ausbildung ist praxisorientiert, d.h. Sie sollten auch die Möglichkeit haben, während der Ausbildung Seminare zu den Themen Konfliktbearbeitung und transkulturelles Lernen anzubieten.

Zertifizierung:
Die Ausbildung ist als Aufbaukurs des Qualifizierungsverbundes in der AGDF anerkannt. Er wird durch den Internationalen Verbund für TrainerInnen und BeraterInnen, ATCCKonfliktbearbeitung e.V., zertifiziert und anerkannt.

Kooperationspartner:
Fränkisches Bildungswerk für Friedensarbeit e.V., Europäisches Institut Conflict-Culture-Cooperation; Friedenskreis Halle e.V.

 

Weiteres zu Inhalten und organisatorische Inhalte im Flyer:
TrainerIn (ATCC). Transkulturelles Lernen und konstruktiv Konflikte bearbeiten…

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