Demo am 19. Mai: Ein Europa für alle 

Liebe Mitstreiter*innen, liebe interessierte Organisationen und Initiativen,

seid dabei, wenn wir am Sonntag, den 19. Mai gemeinsam mit zehntausenden Menschen unter dem Motto: „Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus!” auf die Straße gehen. Eine Woche vor der Europawahl stellen wir uns laut und deutlich gegen Nationalismus und Rassismus und fordern ein demokratisches, friedliches, nachhaltiges und solidarisches Europa!

Hier ein Spendenaufruf von unserem Freiwilligen Mark Belkin, der gegenwärtig in Ruanda als Freiwilliger arbeitet:

Unterstützung für Erste-Hilfe-Kurse in Ruanda

Herzinfarkt. Schlaganfall. Starke Blutung. Was tun? Notruf wählen und erste Hilfe leisten. Die Maßnahmen durch Ersthelfer sind in Deutschland von enormer Bedeutung und erhöhen die Überlebenschance in lebensbedrohlichen Lagen. Nach spätestens 15 Minuten ertönen in Deutschland die Sirenen des Rettungsdienstes, der Patient kann professionell versorgt werden. Die Station ist eine andere im Ostafrikanischen Ruanda. In Städten braucht der Rettungswagen länger und ist schlechter ausgestattet. Auf dem Land verzögert sich die Rettung noch weiter, in abgelegenen Häusern kommt sie gar nicht erst an. Umso wichtiger werden erste Hilfe Maßnahmen.

Mein Wunsch wäre es, in den letzten drei Monate die mir in Ruanda verbleiben, einen Erste Hilfe Kurs auf die Beine zu stellen. Damit will ich erreichen, dass mehr Menschen erfahren, wie leicht es sein kann, ein Leben zu retten und wie viel man als Laie leisten kann.

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Jahresbericht 2018 veröffentlicht

 

 Jahresbericht 2018

 

Der Jahresbericht 2018 mit dem Schwerpunkt "Diskriminierung begegnen" ist veröffentlicht. Darin findet sich ein Überblick über die inhaltliche Arbeit des letzten Jahres, das Vereinsleben, die finanzielle Lage des Vereins und vieles mehr! Wir wünschen eine anregende Lektüre!

jetzt Jahresbericht ansehen

Was macht Freiwilligendienste zu FRIEDENSdiensten?

Wir sehen unsere internationalen Freiwilligendienste als Friedensdienste. Doch was heißt das eigentlich? Darüber haben wir uns im März mit 9 befreundeten Organisationen im Dachverband AGDF unterhalten und diese gemeinsame Position erarbeitet: Freiwilligendienste als Friedensdienst

 

Und warum stehen wir hinter FREIWILLIGENdiensten?

In den letzten Monaten wurde aus Kreisen von CDU/CSU sowie AfD der Vorschlag ins Rennen schickt, wieder Pflichtdienste einzuführen. Diese werden als passende Antwort auf die Personalsituation bei der Bundeswehr oder im Pflegebereich dargestellt. Auch auf Landesebene kam diese Debatte an, in Form eines Antrages der AfD für die Einführung von Pflichtdiensten und eines Antrages der Linken gegen die Einführung von Pflichtdiensten, für die Stärkung von Freiwilligendiensten und für eine Bearbeitung von Problemen auf dem Arbeitsmarkt innerhalb des Arbeitsmarktes. In dem Zuge wurden wir im März 2019 aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen mit (internationalen) Freiwilligendiensten zu einem Fachgespräch in den Ausschuss für Inneres und Sport geladen. Unsere Position könnt ihr hier nachlesen: Freiwilligendienste - nicht Pflichtdienste! - stärken das gesellschaftliche Engagement und die Demokratie

 

„Immer wieder deutlich machen, dass Gewaltfreiheit einen festen Ort in der Kirche hat“

50 Jahre AGDF: Tagung „Christliche Friedensarbeit hat Geschichte“ in Bonn wirft Blick zurück, fragt aber auch nach künftigen Herausforderungen

Die Friedensarbeit wie auch die Friedensbewegung können in Deutschland auf eine lange, bewegte und wechselvolle Geschichte zurückblicken. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es hier die Debatte um die Wiederbewaffnung, die Großdemonstrationen in den 1980er Jahren, die friedliche Revolution in der DDR, die Entwicklung der zivilen Konfliktbearbeitung, der Friedensfach- und der Freiwilligendienste. Seit 1968 ist die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) Teil dieser Entwicklung, bei einer Tagung „Christliche Friedensarbeit hat Geschichte“ in Bonn blickte die AGDF in ihrem Jubiläumsjahr auf diese Zeit zurück, fragte aber auch nach den künftigen Herausforderungen, die sich aus dieser großen Tradition ergeben.

„Der Kirchentag 1967 in Hannover mit seinem Slogan vom Friedensdienst mit und ohne Waffen war ein Weckruf für viele. Friedensdienst mit Waffen, das war ein Widerspruch. Und es wurde deutlich: Friedensdienst ist eine Glaubensfrage. Neun Friedensorganisationen waren sich nach dem Kirchentag darin einig, dass diese Fragen eine Klärung und eine Positionsbestimmung erforderten. Dies war die Geburtsstunde der AGDF“, betonte Christine Busch, die AGDF-Vorsitzende, in Bonn. Es sei die Entscheidung gewesen für einen gewaltfreien, auf Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung ausgerichteten Friedensdienst mit verbindlichen Kooperationen, einem politischen Handeln und öffentlichen Aktionen. Und diese Entscheidung sei gut gewesen, so die AGDF-Vorsitzende.

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Pressemitteilung der AGDF: Dammbruch von 1999 wirkt bis heute nach

Erinnerung an völkerrechtswidrigen Luftangriffe gegen das damalige Jugoslawien

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat an den Beginn der völkerrechtswidrigen Luftangriffe der NATO vor 20 Jahren (24. März 1999) gegen das damalige Jugoslawien erinnert. „Dieses militärische Eingreifen war falsch, es bedeutete vor allem aber in vieler Hinsicht einen Damm- und Tabubruch, der bis heute nachwirkt“, betont Jan Gildemeister, der AGDF-Geschäftsführer.

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Fachaustausch mit Friedensarbeitern aus dem Irak

Gemeinsam mit Julia Quaas vom Verein DOZ e.V. aus Leipzig besuchten am 29. März zwei Friedensarbeiter aus dem Irak den Friedenskreis. Im Rahmen des GIZ geförderten Projektes "Preventing violent extremism as a root cause of migration" waren insgesamt 6 Fachkräfte aus der lebendigen irakischen Zivilgesellschaft in Leipzig, um sich zu verschiedenen Aspekten von Konfliktbearbeitung und Projektmanagement auszutauschen.

Mahmoud Abdulbadia Yaseen und Hussein Ali Mohammed vom Netzwerk „LaOnf“ (arabisch für Gewaltfreiheit) stellten uns bei ihrem Besuch in Halle die vielfältigen Ansätze vor, mit denen sie versuchen in verschiedenen Teilen Iraks gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, Alternativen zu religiösem Extremismus anzubieten und Auswege aus der Gewalt aufzuzeigen. Zentrale Themen ihrer Arbeit sind interreligiöser Dialog, identitätsstiftende Arbeit rund um kulturelles Erbe, Geschlechtergerechtigkeit und Kunst, Sport und Kultur als Mittel für Friedensarbeit.

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ELKiS – Stammtisch über Tabus und Tabubrüche beim Dolmetschen

Zum dritten Mal traf sich der Sprachmittlungs- Stammtisch am 27.3. im Welcome-Treff.

Der Stammtisch ist offen für alle, die selbst häufig oder ab und zu dolmetschen oder sich dafür interessieren. Beim letzten Treffen stand das Thema „Tabus“ im Mittelpunkt der Diskussion. Bei Tee und Schokolade sprachen etwa 16 Sprachmittler*innen darüber, worüber man nicht spricht. Der nächste Stammtisch findet am 24.04. um 17:30 im Welcome-Treff statt.

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Der Friedenskreis Halle e.V. richtet dieses Jahr erneut die „Politikpatenschaften für Halle“ aus

In Sachsen-Anhalt und der EU wird gewählt und junge Menschen interessiert das alles nicht? Als aktiver Teil der halleschen Zivilgesellschaft und freier Bildungsträger glauben wir als Friedenskreis Halle nicht daran, dass junge Menschen kein Interesse an Politik haben und wollen ihnen daher im Rahmen des Projektes „Politikpatenschaften für Halle“ aktiv die Möglichkeit bieten den politischen Alltag besser kennen zu lernen und mit zu gestalten.


Denn das unsere junge Generation weder politikverdrossen ist, noch fehlendes Interesse daran besitzt sich für ihre Ziele und Forderungen stark zu machen, das zeigen nicht zuletzt die Bewegungen #fridaysforfuture oder die Proteste gegen Artikel 13 der EU Urheberrechtsreform in den vergangenen Wochen. Doch oftmals fehlt des Verständnis dafür, wie Politik „da oben“ gemacht wird.

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Ausbildung A.T.C.C.-Trainer*in Konstruktive Konfliktbearbeitung und transkulturelles Lernen beginnt am 15.10.2019


Die Ausbildung, die in  Niederkaufungen/Kassel stattfindet, ist eine Kooperation mit dem Friedenskreis Halle e.V.

  • 15.- 18.10.2019 Grundlagen der ATCC-Konfliktbearbeitung,biografisches Arbeiten als Methode, personale und kulturelle Themen im Konflikt, systemische Themen.
  • 15.-18.01.2020 Strukturelle und kulturelle Konfliktthemen, wie z.B. Diskriminierung und Rassismus, Mobbing
  • 28.04.-02.05.2020 Gruppenprozessseminar mit TaKeTiNa
  • 01.-04.07.2020 Vertiefung Kultur und Konflikt, Einführung in die Gestaltpädagogik, pädagogisches Rollenspiel im Seminar
  • 14.-17.10.2020 Vertiefung Methoden für die Trainingsarbeit, Anfangssituationen, Arbeiten mit Widerständen bei Konfliktthemen
  • 20.-23.01.2021 Vertiefung Methoden: Theaterarbeit, Simulationsübungen, Visualisierungstechniken, Arbeiten mit Widerständen
  • 27.4.-01.05.2021 Gruppenprozessseminar zu Leitung und Macht in Gruppen
  • 16.-19.06.2021 Abschlussarbeit, Präsentationen, Biografische Arbeit

Weitere Informationensiehe Flyer

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Pressemitteilung des Zivilen Friedensdienstes

Konfliktbarometer: 213 gewaltsame Konflikte sind zu viel

Deutschland hat mehr zu bieten als militärische Interventionen

Bonn, 01.03.2019. Heute veröffentlichte das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK) sein neues „Konfliktbarometer 2018 <http://www.hiik.de/>“. Die Zahl der gewaltsamen Konflikte ist gegenüber dem Vorjahr von 222 auf 213 leicht gesunken. Doch auch 213 gewaltsame Konflikte sind zu viel. Der Zivile Friedensdienst fordert daher, zivile Kräfte zu stärken, die Gewalt eindämmen und Konflikte friedlich aus der Welt schaffen. Rückendeckung für mehr Friedensförderung gibt es auch aus der deutschen Bevölkerung, so eine aktuelle Studie von Conciliation Resources und Alliance for Peacebuilding.

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