ElKiS in Stadtmuseum-Ausstellung.

Im Stadtmuseum Halle läuft derzeit bis Ende Oktober die Ausstellung "Wallfahrt nach Mekka".

In der Ausstellung werden einige bemerkenswerte Objekte des 19. Jahrhunderts gezeigt werden. Anhand dessen soll einem interessierten und neugierigen Publikum ein wichtiger Teil des historischen und des gegenwärtigen muslimischen Alltags nähergebracht werden. Nebenbei gibt es Vorträge und Diskussionen: http://wallfahrt-nach-mekka.de/

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Erfolgreicher Auftakt für FilMut

 

Am 22.06.2017 trafen das erste Mal „filmutige“ junge Leute im Alter von 14 bis 25 zusammen, um gemeinsam mit Film- und Markenschaffenden zu überlegen, wie aus Mut Filme werden, und wie aus Filmen Mut wird! Es war die Auftaktveranstaltung für das Projekt FilMut.

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Friedens-Kompass gesucht - Was tun in Syrien?

 

Am 15. Juni fand die erste Veranstaltung in unserer neuen Reihe LET'S TALK ABOUT... Themenabende Frieden + Konflikt statt. Bei der abendlichen Diskussionsveranstaltung ging es um die Rolle Deutschlands im Syrien-Konflikt. Wie könnte die deutsche Bundespolitik ihren Handlungsspielraum für ein Ende der Gewalt in Syrien ausnutzen? Für die Kampagne MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien steht dieses Motto im Mittelpunkt: Nein zum Bundeswehreinsatz - Ja zu zivilen Ansätzen. Letztere werden in einem Forderungspapier ausführlich skizziert. Sie reichen von kurzfristig möglicher humanitärer Versorgung über Engagement für regionale Waffenstillstände oder eine ständige Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit im Nahen und Mittleren (ähnlich der KSZE) bis hin zur massiven Aufstockung der Mittel für Projekte der zivilen Konfliktbearbeitung (z.B. Ausbildung von Mediator*innen).

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Pressemitteilung


„Überhöhung des Militärischen ist kein Beitrag zur Friedenspolitik der Zukunft“
 – Friedenskreis Halle e.V. kritisiert Verlautbarung von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff


Anlässlich des Dienstantritts von 300 Soldat*innen in Weißenfels betonte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff (CDU) Anfang Juni, dass öffentliche Gelöbnisse von hoher gesellschaftlicher Bedeutung seien. Weiterhin behauptete er, dass Soldat*innen freiwillig Belastungen und Gefahren in Kauf nehmen würden, die es in anderen Berufen so nicht gebe. Diese politische Positionierung kritisiert der Friedenskreis Halle e.V. als rückwärtsgewandte Überhöhung des Militärischen. Geschäftsführer Christof Starke erläutert: „Wir sehen hier ein konkretes Beispiel, wie Debatten der Vergangenheit geführt werden. Das Militär als Berufsstand und Institution wird unkritisch idealisiert. Es findet sich keinerlei Bezug zu aktuellen Schieflagen in der Bundeswehr oder zu zukunftsweisenden Debatten um zivile Friedenspolitik. Die Teilnahme  an dem Gelöbnis hätte sich unser Ministerpräsident mit diesen Worten der Verlautbarung sparen können.“

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Pressemitteilung

Aufrüsten bitte! Aber für zivil... - das Projekt „zivil statt militärisch“ wird nach 4 Jahren abgeschlossen

Am 27. Juni wird die beim Friedenskreis Halle e.V. ansässige Projektstelle „zivil statt militärisch“ mit einer Podiumsveranstaltung abgeschlossen. Von 16-18h sind Interessierte in die Christliche Akademie in Halle, Fährstr.6, eingeladen,  Beispiele Gewaltfreier Konfliktbearbeitung im Ausland kennen zu lernen.
Die Projektstelle „zivil statt militärisch“ informiert seit 2013 Jugendliche und Erwachsene über Chancen und Grenzen ziviler gewaltfreier Konfliktbearbeitung im Ausland. „Der Einsatz militärischer Mittel im Kontext internationaler Gewaltkonflikte wird von vielen Menschen in Deutschland immer mehr als notwendig und alternativlos angenommen. Die Praxis aber zeigt, dass gewaltsame Konflikte mit militärischen Mitteln nicht gelöst werden können“, so Agnes Sander, Projektleiterin von „zivil statt militärisch“.

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Ein Identitäres Haus für die Kontrakultur Halle

Kubitscheks Traum vom Nazikiez

Bereits seit dem 01. Januar 2017 gehören Haus und Grundstück der Adam-Kuckhoff-Straße 16 Helmut Englmann, Stiftungs-Gründer der Titurel-Stiftung. Nun ziehen Mitglieder dre Kontrakultur in das Gebäude ein. Ein rechtes Hausprojekt für die "Rückeroberung der Kieze"(Dorian Schub, siehe Artikel).

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 *1 Jahr Freiwilligendienst im Bereich Friedensbildung*

„Büroarbeit, bisschen Technik, Bibliothek und Projekte“

 

 

Unser aktueller Freiwilliger Albrecht fasst seine Zeit hier so zusammen:

Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, kommt hier ein Text, in dem ich schreibe, wie sehr sich ein BFD im Friedenskreis lohnt. Das ist auch der Fall.

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Mehr Mitmenschlichkeit gegenüber Schutzsuchenden!

Kriegsdienstverweigerung muss ein Asylgrund sein

Die Mitgliederversammlung des deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes in Arendsee wendet sich mit einem dringenden Appell zu mehr Mitmenschlichkeit gegenüber Schutzsuchenden an die Bundesregierung. Dabei sind ihr aktuell folgende Aspekte besonders wichtig:

- Sofortiger Abschiebestopp nach Afghanistan
Es gibt in Afghanistan keine sicheren Orte. Rückkehrer als angebliche „Verräter“ und „Ungläubige“ sind einer besonderen Gefährung ausgesetzt, verfolgt und ermordet zu werden. „Rückkehrende Flüchtlinge haben dort oft nur eine Chance zu überleben, wenn sie sich dem IS oder den Taliban anschließen“, sagt Achim Schwabe, Mitglied der Kommission „Flucht und Asyl“ des Versöhnungsbundes. „Selbst Straftäter abzuschieben ist unter diesen Umständen nicht zu verantworten.“

- Deutliche Erleichterung und Beschleunigung des Familiennachzugs
Die gegenwärtige Praxis bedeutet für Partner*innen, Eltern und Kinder jahrelange Trennung und ist eine grausame Verschlimmerung ihres eh schon schweren Schicksals. Während sie hier sehnsüchtig erwartet werden, ertrinken viele auf der Flucht, da ihnen ein legaler Weg verweigert wird: Die Fristen zur Beantragung des Familiennachzuges betragen meist mehr als 18 Monate. Gegenüber Griechenland hat die Bundesrepublik beispielsweise erklärt, dass maximal 70 Personen pro Monat zwecks Familiennachzug nach Deutschland überstellt werden dürfen. „Und die neuen Leitlinien des Auswärtigen Amtes vom 20. März verhindern praktisch völlig, dass minderjährige Kinder zusammen mit ihren Eltern zu ihren minderjährigen Geschwistern nach Deutschland einreisen dürfen“, kritisiert Achim Schwabe.

- Anerkennung von Kriegsdienstverweigerung und Desertation als Asylgrund
Vor allem aufgrund des skandalösen Urteils des Verwaltungsgerichts Münster vom Mai 2017, in welchem einem syrischen Deserteur der volle Flüchtlingsschutz verwehrt wurde, erwarten wir eine Klarstellung der Bundesregierung, dass das Recht auf Kriegsdienstverweigerung ein universales Menschenrecht ist. „Der Schutz und die Aufnahme derjenigen, die sich nicht an Kriegshandlungen beteiligen wollen, wären ein sehr wirksamer Beitrag zum Frieden“, betont Mechthild Geue, Koordinatorin der Kommission „Flucht und Asyl“.

- Bleiberecht für Roma und Sinti in Deutschland
Viele Menschen, die aus dem Südosten Europas zu uns kommen, haben nie einen Ort gefunden, in dem sie in Würde und ohne Diskriminierung leben können. Anders als in vielen anderen europäischen Ländern geht die Anerkennungsqote für sie in Deutschland aber gegen null. Neben der angemessenen Berücksichtigung der persönlichen und gruppenspezifischen Fluchtgründe erwarten wir die Gewährung des Status als Kontingentflüchtlinge als längst fälllige Konsequenz aus der deutschen Verantwortung für den Völkermord an Sinti und Roma während des Nationalsozialismus.

 

Weitere Infos:
Mechthild Geue, Tel. 0221-8701847 und 0151-23380812
Achim Schwabe, Tel. 021632638 und 0173-95 63 114

Geschäftsstelle Versöhnungsbund, Deutscher Zweig: Tel. 0571-85 08 75
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.versoehnungsbund.de

Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!

Durch den von Saudi-Arabien und anderen Staaten im Jemen auch mit Waffen aus Deutschland geführten Krieg werden Menschen getötet und zweieinhalb Millionen Jemeniten in die Flucht getrieben. Setzen auch Sie sich für ein Ende der laut UN „größten humanitären Krise in der Welt“ ein. Schicken Sie dazu die Aktionspostkarte von Ohne Rüstung Leben an Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries und fordern Sie diese unter anderem auf, alle Rüstungsexporte an Staaten, die im Jemen Krieg führen, zu stoppen.

Im Herbst steht die Bundestagswahl an: Die Wahlprüfsteine von Aktion Aufschrei sind bestens geeignet, sich in den Wahlkampf einzumischen. Ob auf abgeordnetenwatch.de oder in Veranstaltungen – stellen Sie Ihren KandidatInnen Fragen zum Thema Waffenexport. Dass wir etwas ändern können, zeigt sich daran, dass die SPD-Spitze in ihr Wahlprogramm 2017 ein grundsätzliches Verbot des Kleinwaffenexportes in Drittstaaten aufnehmen will. Gegenüber schönen Verlautbarungen müssen wir aber misstrauisch bleiben, weil diese häufig gar nicht oder nur unbefriedigend umgesetzt werden. So schaffte es beispielsweise die einst von Sigmar Gabriel einberufene Expertenkommission nicht einmal, einen Entwurf für ein Rüstungsexportgesetz vor den Wahlen vorzulegen.

Wie sich die Bundesregierung im nächsten Jahr zusammensetzt, wissen wir noch nicht. Klar ist aber heute schon, dass wir auch auf diese Druck ausüben müssen. Beispielsweise durch den „Staffellauf 2018 – Frieden geht“. Beim MultiplikatorInnentreffen am 16. Juni 2017 werden die ersten Vorbereitungen dieser Aktion zum Laufen gebracht. Daran können auch Sie sich gerne beteiligen.

Kreative und motivierende Aktionen gab es auch in der Vergangenheit wie beispielsweise die Anti-Panzer-Aktion von Campact auf dem Kirchentag. Auch unsere Aktion die "Goldenen Nasen des deutschen Rüstungsexports" war pfiffig und kreativ. Sie wurde deshalb vom Art Directors Club ausgezeichnet.

Lesen Sie mehr davon auf der Website unter "Neues".

Anke Wollny und Otto Reger
Online-Redakteurin und Online-Redakteur der Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!

Streit leben – Frieden gestalten

Praktische Einblicke in zivile Konfliktbearbeitung in Deutschland und im Ausland

Methoden und Beispiele Ziviler, gewaltfreier Konfliktbearbeitung sind in der deutschen Öffentlichkeit nur wenig bekannt. Dabei verfügen wir hierzulande über professionelle Erfahrungen im gewaltfreien Umgang mit Gewaltkonflikten und Krisen.

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) ist ein Programm für Gewaltprävention und Friedensförderung. Die Erfahrungen und Ansätze aus diesem Programm werden nicht nur im Ausland sondern auch im Inland erfolgreich angewendet.

Im Rahmen von Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit wird versucht, Beispiele gewaltfreier Konfliktbearbeitung in Deutschland bekannt zu machen.
Bisher ist dies aber nur teilweise geglückt. Was machen wir bisher noch falsch? Welche neuen Wege müssen hier begangen werden? Zu diesen Fragen werden wir mit den folgenden Personen ins Gespräch kommen:

  • Gaby Weber (Friedensfachkraft, berichtet von Friedensarbeit in Kolumbien und Ecuador)
  • Hagen Berndt (Forum ZFD, Praktiker Zivile Konfliktbearbeitung im Inland; Arbeit zu Kommunaler Konfliktberatung in Osterholz-Scharmbeck und Salzgitter)
  • Marcus Stückroth (Friedenskreis Halle e.V., Bildungsreferent; Bildungsprojekte zum Thema Zivile Konfliktbearbeitung)


Moderation: Bernd Rieche (Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden, AGDF)

Montag, 17. Juli 2017, 10-11.30 Uhr
Lutherstadt Wittenberg (Exerzierhalle, Lutherstr. 56)

Pressemitteilung

Junge Alltagsheld*innen für Medienprojekt gesucht!

Halle (Saale),  15.06.2017
Der Friedenskreis Halle e.V. macht mit seinem neuen Projekt „Film ab – Mut an!“ Zivilcourage lebendig! Gemeinsam mit Profis von Film und Design werden Jugendlichen und junge Erwachsene (13-27 Jahre)  ihre Alltags-Erlebnisse mit Diskriminierung und konkrete, kreative Handlungsmöglichkeiten zu Filmen verarbeiten, die auf YouTube um die Welt gehen. Diese Filme werden andere junge Menschen inspirieren und mit Ideen versorgen, wie sie verbal und nonverbal eingreifen oder sich gegen Diskriminierung zur Wehr setzen können.

Alle jungen Menschen aus Halle und Umgebung sind aufgerufen, sich bei Interesse an Respekt und Filmemachen/ Design zu beteiligen! Anmeldung und Kontakt unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Der Kick - Off – Workshop findet am 22.06. von 14 bis 18 Uhr in der Jugendherberge Halle, Große Steinstraße 60 statt. Hier werden die jungen Leute mit den Fachkräften den Stein ins Rollen bringen. Um Alltagsheld*in zu werden braucht es Training, den zugehörigen Zivilcourage-Muskel kann man am 27.07. von 10-18 Uhr im Workshop „Courage zeigen – aber wie?!“ kräftigen (für Alle, die`s verpasst haben: Kurzfassung am 24.08. von 16-19 Uhr). Am 10.08. werden Logo, Design und Slogan gekürt und die ersten Trailer gefeiert. Ab dem Spätsommer drehen sie als Teil der Filmgruppe die Videos, die aus Alltagsheld*innen YouTube-Stars machen.


Der Friedenskreis Halle e.V. ist bereits seit über vielen Jahren in den Bereichen Umgang mit Gewalt und Ausgrenzung unter anderem durch die Bündnisarbeit „Halle gegen Rechts“ und zahlreiche Bildungsveranstaltungen zur Zivilcourage und Konfliktbearbeitung tätig.

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“, das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt Halle (Saale) .

Für die Richtigkeit und weitere Informationen:
Friedenskreis Halle e.V.
Mine Röber
Projektkoordinator_in „Film ab – Mut an! Systemisches capacity building gegen Alltagsrassismus“
Große Klausstr. 11
06108 Halle (Saale)
Tel: 0345-279 807-10
Fax: 0345 – 279 807-11
Mail: roeber [at] friedenskreis-halle.de
www.friedenskreis-halle.de

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