*Vorurteilsfrei – geht das überhaupt?! Eine Fortbildung nach dem Anti-Bias-Ansatz*

vom 22.-23.03.19 | 14-20 Uhr (Freitag), 10-16 Uhr (Samstag) in Halle (Saale)

Anti-Bias ist ein Ansatz der diskriminierungssensiblen Bildungsarbeit.
Im Seminar versuchen wir gemeinsam, die Mechanismen hinter Diskriminierung sichtbar zu machen, die eigenen Positionen zu reflektieren, die Selbstverständlichkeit eigener Privilegien zu hinterfragen und darauf aufbauend Handlungsmöglichkeiten für das eigene Umfeld zu entwickeln.

Auf dieser Grundlage ist es möglich, zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Machtposition zu gelangen und im Alltag handlungsfähig zu bleiben oder zu werden.

Weitere Infos und die Anmeldemöglichkeiten sind hier zu finden.

Fortbildung zum/zur „Trialog-Trainer*in“


Modul 1: 10. - 12. Mai 2019


Im Projekt „ElKiS! Mehrsprachige Elterngespräche an Kita und Schule“


Trialog- Trainer*innen können für gedolmetschte Gespräche sensibilisieren und sie unterstützen. Sie arbeiten deswegen in kurzen Schulungen sowohl mit Sprachmittler*innen als auch mit Lehrkräften und Erzieher*innen und bereiten beide Seiten jeweils konkret auf mehrsprachige Elterngespräche vor. Sie werden dazu ausgebildet, die wichtigsten Strategien in einem solchen „Trialog“ in Übungen zu vermitteln und über Sprachmittlung zu informieren.
Mach mit und werde Trialog- Trainer*in!

Hier geht es zur Anmeldung

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Kunst- und Protestaktion am 26. Februar 2019 in Berlin

"Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" lädt zu Mitwirkung ein

Liebe Mitstreiter*innen, liebe Interessierte,

am 26.2. - dem bundesweiten Aktionstag der Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" - wollen wir erneut in Berlin mit einer bildstarken Aktion unseren Protest gegen Rüstungsexporte in die Öffentlichkeit tragen. Das Bild, das wir diesmal auf der Wiese vor dem Deutschen Bundestag gestalten, wird den Verharmlosungen entgegen treten, die Rüstungsexporte der letzten Jahre seien unproblematisch. Von wegen!

Stellenausschreibung
Projektleitung „Politikpatenschaften für Halle“

Der Friedenskreis Halle e.V. entstand in Folge der friedlichen Revolution von 1989 aus verschiedenen Bürgerinitiativen. Im Friedenskreis arbeiten heute Menschen unterschiedlichen Alters, Nationalität, Weltanschauung und Religion haupt- und ehrenamtlich zusammen. Ziel der gemeinsamen Arbeit ist die aktive Gestaltung einer Welt des partnerschaftlichen, gerechten und gewaltfreien Zusammenlebens in Vielfalt.
Der Verein engagiert sich im In- und Ausland in den Bereichen: Friedenspolitik, Friedensbildung und Friedensdienste.


Das Projekt „Politikpatenschaften für Halle“ findet als innovative Maßnahme im Rahmen der politische Jugendbildung in Halle statt. Das Projekt greift die wahrgenommene Distanz zwischen Politik und jungen Menschen auf. In der ersten
Projektphase werden Aktivitäten für Jugendliche rund um die Kommunalwahl initiiert und unterstützt. In der Hauptphase wird mit fachlich begleiteten „Tandems“ zwischen Jugendlichen und Kommunalpolitiker*innen ein intensives Kennenlernen der jeweiligen Lebens- bzw. Arbeitswelt ermöglicht. Über Workshops und Öffentlichkeitsarbeit werden die Erfahrungen und Ergebnisse an andere Jugendliche und Bürger*innen weiter gegeben.

Zum 1.März 2019 suchen wir als Verstärkung eine Projektleitung mit 20 h/Woche.

Aufgabenschwerpunkte:

  • fachliche und organisatorische Leitung des Projekts
  • Organisation und Begleitung von Aktionen und Veranstaltungen der Jugendbildung zur Kommunalwahl in Halle
  • Aufbau, Koordination und Begleitung von mehrmonatigen Tandems zwischen Jugendlichen und Kommunalpolitiker*innen
  • Öffentlichkeits-, Vernetzungs- und Lobbyarbeit zum Projekt und den Inhalten
  • Beantragung und Verwaltung von Finanzmitteln sowie laufende finanzielle Steuerung des Projektbudgets
  • Konzeptarbeit und Weiterentwicklung des Modellprojekts in Richtung einer möglichen Verstetigung

Wir suchen eine Person mit:

  • (Sozial-)pädagogischer oder anderer geisteswissenschaftlicher Ausbildung
  • Kompetenzen und Arbeitserfahrungen in Projektmanagement und Teamarbeit
  • Fachlichem Wissen und Praxiserfahrungen in den Bereichen: politische Jugendbildung, Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Kommunalpolitik.
  • Grundlegende Offenheit und konstruktives Reflexionsvermögen im Umgang unterschiedlichen politischen Akteur*innen.
  • Kenntnissen in der Fördermittelakquise, -verwaltung und –abrechnung
  • Identifikation mit den Leitthemen und Zielen des Friedenskreis Halle e.V.
  • Sozialen und kommunikativen Kompetenzen, Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit, transkulturelle Sensibilität, Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität, Kreativität, Organisationsvermögen und strategischem Denken
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten und Dienstreisen
  • Guten Kenntnisse im Umgang mit gängigen PC-Büroanwendungen

Wir bieten:

  • Eine anspruchsvolle, vielseitige und verantwortungsvolle Tätigkeit
  • Arbeit in einem innovativen Projekt mit vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten
  • Zusammenarbeit in einem von Engagement und gegenseitiger Wertschätzung geprägten Team des Projektträgers
  • Teilnahme an Fortbildungen, Supervision und Teamentwicklung
  • Eine 20 h Stelle mit projektbedingter Befristung bis vorerst 31.12.2019. Eine Fortführung ist bei erfolgreichem Projektverlauf angestrebt.
  • Bezahlung nach solidarischem Einheitsgehalt in Anlehnung an TVöD SuE


Bei der Besetzung von Stellen wünschen wir uns Mitarbeiter*innen unterschiedlicher gesellschaftlicher Positionierungen. Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von Menschen, die Rassismus oder andere Formen von Diskriminierung erlebt und hieraus diskriminierungskritische Perspektiven entwickelt haben.

Unsere Räume sind bisher leider nicht barrierefrei, da sich unsere Büros im 1. oder 4. OG ohne Aufzug befinden.

Bewerbungen bitte bis 20.2.2019 per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am 27.2.2019 in Halle statt. Fahrkosten können leider nicht erstattet werden.

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Zeitgeschichtliche Tagung nimmt Erfahrungen aus 50 Jahren christlicher Friedensarbeit in den Blick

Die Friedensbewegung und die Friedensarbeit können in Deutschland auf eine lange und reiche Geschichte zurückblicken. Ging es direkt nach dem Zweiten Weltkrieg vor allem um die Frage der deutschen Wiederbewaffnung und die atomare Rüstung, so gehörte auch früh schon die Rolle und der Bedeutung von Friedens- und Freiwiligendiensten, und damit die Alternativen zur militärischen Gewalt zu den Arbeitsfeldern von Friedensverbänden.

In den 1980er Jahren erlebte die Friedensbewegung weltweit im Protest gegen die atomare Hochrüstung eine große Bedeutung, die Millionen von Menschen bewegte, in West wie in Ost. Große Friedensdemonstrationen mit Hundertausenden von Menschen in Hamburg, in Bonn, in Hasselbach bestimmten das Bild dieser Zeit in der alten Bundesrepublik.

In der DDR waren es kirchliche Gruppen, die unter dem biblischen Motto „Schwerter zu Pflugscharen“ Alternativen zu Rüstung und Militarisierung formulierten und schließlich zur Keimzelle der friedlichen Revolution 1989 wurden. Nach dem Ende des Kalten Krieges war es die Friedensbewegung, die eine zivile Konfliktbearbeitung und zivile Friedens- und Freiwilligendienste auf professionelle Füße stellte und gleichzeitig auch etablierte.

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Plattform Zivile Konfliktbearbeitung e.V.
Arbeitsgruppe Zivile Konfliktbearbeitung im Inland

Einladung zum Workshop:
Zivile Konfliktbearbeitung im Inland: Bestandsaufnahme und Perspektiven

20. März 2019 in Hannover, Kulturzentrum Pavillon

Zwanzig Jahre nach einer Etablierung der Zivilen Konfliktbearbeitung stehen wir nicht nur international, sondern auch in Deutschland vor neuen Herausforderungen, was die friedliche, gewaltfreie Bearbeitung von Konflikten betrifft. Manche Konfliktfelder haben sich verändert, neue sind dazu gekommen. Vor diesem Hintergrund und durch neue Förderprogramme sind in den letzten Jahren einige neue Modellprojekte z.B. im Rahmen des Bundesprogramms des Bundes- Jugendministeriums (BMFSJ), „Demokratie leben“, gestartet und neue konzeptionelle Ansätze, z.B. kommunale Konfliktberatung, entstanden.


Vor etlichen Jahren hatte die Arbeitsgruppe „Zivile Konfliktbearbeitung im Inland“ (ZKBI) der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung eine Bestandsaufnahme von Projekten der ZKBI gemacht.
Seitdem hat sich manches verändert. Deshalb möchten wir Praktiker*innen der innergesellschaftlichen Konfliktbearbeitung zu einem Workshop einladen, um sich über Situation und Perspektiven der ZKBI auszutauschen.

Folgende Fragen möchten wir u.a. diskutieren:

  • Wie hat sich das Feld der ZKBI in den letzten Jahren entwickelt und verändert? Was haben wir gelernt?
  • Haben die Erkenntnisse der Bestandsaufnahme noch Gültigkeit oder wo müsste sie ergänzt oder verändert werden?
  • Welchen neuen Herausforderungen sehen wir uns gegenüber?
  • Was haben wir gelernt? Was ist "gute Praxis"?
  • Wie verhält es sich heute mit den Spannungsfeldern der ZKB, wie Unparteilichkeit oderGrenzen von Dialog(bereitschaft)?
  • Und last not least: Haben sich die Rahmenbedingungen verändert? Brauchen wir neue Strukturen und Förderbedingungen, Forderungen an die Politik?



Ein Ablaufvorschlag findet sich unten. Wir sind offen für Veränderungs- und Ergänzungsvorschläge.
Solche Vorschläge bräuchten wir bis zum 1. März.

Die Ergebnisse der erwähnten Bestandsaufnahme findet Ihr unter: https://www.wissenschaft-undfrieden.de/seite.php?artikelID=1661

Wir bitten um Anmeldung bis zum 15. März bei dem Koordinator der Arbeitsgruppe ZKBI Bernd
Rieche (AGDF), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wegbeschreibung:
Der Pavillon, Lister Meile 4, ist 10 Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof Hannover entfernt: https://pavillon-hannover.de/kontakt/anfahrt/

Kosten:
Wir machen eine Umlage für Getränke nach Selbsteinschätzung. Für das Mittagessen muss jede*r selbst sorgen; es gibt im Pavillon eine Restauration. Eine Rechnung / Quittung kann durch die AGDF ausgegeben werden.

Programmentwurf

10.45 Eröffnung, Kennenlernen
Vorstellen der Leitfragen und der Ergebnisse der Bestandsaufnahme von 2010.
11.15 Drei parallele Kleingruppen
a. Kommunale Konfliktberatung und – bearbeitung
b. Konfliktbearbeitung in der Auseinandersetzung mit Rechts
c. Konfliktbearbeitung und gewaltfreie Aktion
12.45 Mittagspause
13.30 Berichte aus den Kleingruppen und Aussprache im Plenum
14.15 Drei parallele Arbeitsgruppen
d. Konfliktbearbeitung in der virtuellen Welt und soziale Medien
e. Konfliktbearbeitung mit und durch Geflüchtete/n
f. Ansätze aus dem Globalen Süden bei uns umgesetzt
15.45 Berichte aus den Kleingruppen
16.15 Schlussplenum zu inhaltlichen Erkenntnissen, strukturellen und politischen Perspektiven
17.00 Ende

Der Workshop findet statt im Kooperation mit dem Projekt „Flucht, Friedens- und Freiwilligendienste sowie Konfliktbearbeitung“ der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden

 

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Unterstützungsmöglichkeit des Monats:
   MITWIRKEN BEIM STADTRUNDGANG "ORTE DES WANDELS"

Gesucht werden Menschen, die bei unserem Stadtrundgang "Orte des Wandels" zu Nachhaltigkeit in Halle mitmachen wollen.

Es gibt schon ein Konzept und viele Ideen, aber wir suchen noch Menschen, die sich selbst vorstellen können, in einer kleinen Gruppe das Konzept fertig zu entwickeln  und dann den Stadtrundgang selbst (mit) durchzuführen.

Neugierig? Interesse?

Dann wende dich bitte an:
Ulrike Eichstädt
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel. 0345 27980759

 

Erhalt des INF-Vertrags: Friedenskooperative ruft zu Unterstützung auf

Jetzt unterzeichnen: Abrüstung schafft Sicherheit – INF-Vertrag erhalten! 

Der INF-Vertrag droht zu scheitern. Deshalb hat die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ die Initiative ergriffen, um Druck auf die russische und US-amerikanische Botschaft i

n Berlin zu machen. Hilf mit, die Botschaften davon zu überzeugen, dass ihre Regierungen alles daran setzen müssen, diesen historischen Abrüstungsvertrag zu erhalten. Bitte unterstütze unseren Protestbrief, den wir in Kürze den beiden Botschaften zukommen lassen werden, mit Deiner Unterschrift:

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Monatlicher Sprachmittlungs-Stammtisch gestartet!


Nächstes Treffen 27.02. 17:30 Welcome-Treff

Am 23.1. fand das erste Treffen des Stammtischs für Sprachmittler*innen im Welcome Treff statt.
Über 20 Interessierte tauschten sich bei Tee und Keksen aus, lernten sich kennen und probierten in offener gemütlicher Runde kleine Dolmetschübungen aus. Das Prinzip ist einfach: Alle können den Stammtisch mitgestalten und sich Themen wünschen!

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2.Runde Teamer*innenschulung zur politischen Bildung - JETZT ANMELDEN

Die Schulung besteht aus drei verpflichtenden Basismodulen. Im Anschluss können verschiedene Praxismodule frei gewählt werden, um bestehende Workshopformate zu erlenen. Diese können dann nach einer Hospitation auf honorarbasis im Team durchgeführt werden.

  • Modul 1: Grundlagen und Training in der politischen Bildung. Auseinandersetzung mit der Rolle und Haltung als Teamer*in (12. -14.04.2019)
  • Modul 2: Diskriminierung. Was verbirgt sich dahinter? Praktische Übungen (03. - 05.05.2019)
  • Modul 3: Methodenkompetenz und Arbeit mit der Gruppe  ( Termin noch offen)

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Vortrag: "Stille Heldinnen – Gestalterinnen der Zukunft Afrikas" am 13.2.19 in Halle (August-Bebel-Str.48a)

Technischer Fortschritt kommt aus dem Silicon Valley und Programmierer sind Männer? Nein!

Frauen sind in technischen Berufen zwar unterrepräsentiert, aber über die erfolgreichen Gestalterinnen des technischen Fortschritts wird auch oft einfach nicht gesprochen -  über diejenigen aus Afrika noch viel weniger. Dabei gibt es eine ganze Menge davon. Mit dem Handy bezahlen? In Deutschland ist das seit Dezember 2018 mit Smartphone in großen Supermärkten möglich. In Afrika geht das seit vielen Jahren an jedem Kiosk, am anderen Ende des Landes, mit einem alten Nokia.

Das zeigt: Afrikas Zukunft ist digital. Vor allem Armutsbekämpfung und Umweltschutz stehen immer wieder im Fokus von Innovationen. Und weil die Zielgruppe besonders oft Frauen sind, arbeiten sie auch besonders oft an den Innovationen. Welche Ansätze es gibt, um in Afrika Frauen in technischen Berufen zu fördern und was das alles mit Nachhaltigkeit zu tun hat, diskutieren wir mit Ola Stähler, Vorsitzende der Deutschlandsektion von Women in Tech Africa.

Ort: August-Bebel-Str. 48a, Halle
Zeit: 13.02.2019, 19 Uhr

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