Pressemitteilung – 27. Oktober 2017 –

GEFÄHRLICHE KAMPAGNE DER RECHTSEXTREMEN „IDENTITÄREN BEWEGUNG“ GEGEN ZIVILGESELLSCHAFTLICHES ENGAGEMENT GEGEN RECHTS

Nach einem Angriff und Sachbeschädigungen an einem rechtsextremen Hausprojekt der „Identitären Bewegung“ in Adam-Kuckhoff-Str. 16 in Halle (Saale) betreibt das publizistische Netzwerk um die Gruppe eine gefährliche mediale Kampagne gegen zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus.

Die Kampagne unter Beteiligung von „EinProzent“ richtet sich gegen einen Professor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Politiker*innen, den Rechtsextremismusexperten Jerome Trebin, Sprecher von Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage sowie Anwohner*innen, die sich zuletzt in einem offenen Brief gegen das rechtsextreme Hausprojekt positioniert hatten, unter ihnen der ehemalige Landesminister Norbert Bischoff (SPD). Ihnen allen wird mit dieser Kampagne wahrheitswidrig unterstellt, etwas mit Straftaten zu tun zu haben, oder diese gefördert zu haben.

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Bericht: Peter, Ali und die anderen der Istanbul10 wurden freigelassen

Mit Mit Freude haben wir folgende Mail der Kampagnen-Gruppe zur Freilassung der Istanbul10 erhalten:

"Liebe Freund*innen der Istanbul10,

was für ein guter Morgen! Peter, Ali und die anderen der Istanbul10 wurden freigelassen. Am späten Abend entschied das Gericht, die Untersuchungshaft aufzuheben. Peter und Ali dürfen noch heute ausreisen und ihre Liebsten in die Arme schließen.
Der Prozess soll noch weitergeführt werden. Es ist noch kein Freispruch. Aber wir sind unendlich erleichtert, dass sie frei sind, nicht mehr im Gefängnis sitzen müssen.
Bei all unserer Freude wissen wir, dass wir dran bleiben müssen. Wir sind in Gedanken auch bei den noch immer zu Unrecht Inhaftierten und ihren Familien und Freund*innen.

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Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage

Über 120 Anwohner*innen positionieren sich gegen rechtsextremes Hausprojekt in Halle

„Wir wünschen ausdrücklich keine Nachbarschaft mit Ihnen“, schreiben mehr als 120 Anwohner*innen des rechtsextremen Hausprojekts der "Identitären Bewegung" in der Adam-Kuckhoff-Straße 16 in Halle in einem offenen Brief und machen sich stark gegen die extreme Rechte! Den kompletten Brief und die Unterzeichner*innen findet ihr hier online: http://aksanwohnerinneninitiative.blogsport.de

Pressemitteilung: Zivile Opfer in Rakka, MACHT FRIEDEN. 16.10.2017

Deutsche Mitverantwortung am Tod von Zivilist*innen in Rakka

Berlin/Bonn.  –  Nach den jüngsten Vorwürfen gegen die US-geführte Anti-IS-Koalition unter Beteiligung Deutschlands fordert die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ erneut den Abzug der Bundeswehr. Laut Auskunft der unabhängigen Beobachtungsstelle „Airwars“ sind seit dem 6. Juni 2017 mindestens 1.100 Zivilist*innen bei Angriffen auf Rakka getötet worden (ARD Monitor-Sendung vom 12. Oktober 2017). Auch die Bundeswehr ist aktiv in die Kampfhandlungen involviert und damit mitverantwortlich für den Tod dieser Menschen.

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Pressemitteilung der Kampagne "MACHT FRIEDEN"

Kontinuität statt notwendiger Diskussionen?
–  Kampagne „MACHT FRIEDEN.“ warnt vor „Mandatsverlängerung light“

 Berlin/Bonn. –  Angesichts der gestrigen Entscheidung des Kabinetts, gleich sieben noch in diesem Jahr auslaufende Bundeswehrmandate – darunter das Syrienmandat – vorläufig um drei Monate bis Ende März zu verlängern, warnt die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ vor einer diskussionslosen „Mandatsverlängerung light“. Erst im Frühjahr 2018, nach erfolgter Regierungsbildung, soll der Bundestag über die reguläre Verlängerung um ein Jahr abstimmen dürfen.

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Pressemitteilung der AGDF und EAK zum Friedensnobelpreis 2017

Den Weg freimachen für eine atomwaffenfreie Welt

Hocherfreut zeigt sich die evangelische Friedensarbeit über die Verleihung des Friedensnobelpreises 2017 an die Internationale Kampagne für die Abschaffung der Atomwaffen (ICAN). „Das ist eine überzeugende Bestätigung der so wichtigen Arbeit auch unserer Mitgliedsorganisationen für ein Verbot nuklearer Waffen“, betont Christine Busch, die neue Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF). Und Dr. Christoph Münchow, der Vorsitzende der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) ergänzt: „Gerade in einer Zeit, in der die weltweiten Spannungen zunehmen und die Gefahr eines Atomkrieges aufflammt, ist eine solche Auszeichnung ein ganz wichtiges Zeichen.“

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Parlamentarischer Dialog mit dem Eine Welt Netzwerks Sachsen-Anhalt (ENSA)

Am letzten Donnerstag, dem 28. September war der Friedenskreis mit einem Team aus dem Bildungsbereich beim Parlamentarischen Dialog des Eine Welt Netzwerks Sachsen-Anhalt (ENSA) vertreten. Wir sind mit Abgeordneten des Landtages und Vertreter_innen der Ministerien ins Gespräch gekommen. Speziell haben wir die Themen Friedensbildung sowie Flucht & Asyl als Teil des Globalen Lernens vorgestellt. Bei den Abgeordneten stießen die Themen auf großes Interesse, denn immer mehr werden sie sichtbarer Teil ihrer tagtäglichen politischen Arbeit.

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Einladung zum HALLIANZ Forum am 17.10.2017 mit der Bitte um Anmeldung

Auch in diesem Jahr lädt die Koordinierungs- und Fachstelle der HALLIANZ für Vielfalt alle Projekte, Vereine, Unternehmen, Stadträte, Multiplikatoren und Interessierte, die sich für Vielfalt, Toleranz und Demokratie in unserer Stadt engagieren zum HALLIANZ Forum 2017 sowie zum anschließenden Jubiläumsempfang ein.

Wann: 17.10.2017 ab 16:00 Uhr (Ende der Veranstaltung ist 20:00 Uhr)

Wo: Designhaus Halle, Ernst-König-Straße 1/2, 06108 Halle (Saale)

 Ausführliche Informationen zur Anmeldung finden Sie im beigefügten Veranstaltungsflyer und unter www.hallianz-fuer-vielfalt.de.

Bitte melden Sie sich bis spätestens 13.10.2017 unter susanne.hesse [at] freiwilligen-agentur.de an.

Pressemitteilung der AGDF: Neue Bundesregierung muss sich für mehr Frieden und Gerechtigkeit einsetzen

Nach Ansicht der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) müssen der Einsatz für Frieden, mehr Gerechtigkeit und die Umsetzung der UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung für die neue Bundesregierung Priorität haben. In einer von der Mitgliederversammlung in Naunhof bei Leipzig einstimmig verabschiedeten Resolution richtet die AGDF mehrere Forderungen an den neuen Deutschen Bundestag und die künftige Bundesregierung.

Zu den Forderungen der AGDF gehört eine ressortübergreifende prioritäre Politik, die sich den Zielen der Agenda 2030 verpflichtet weiß, der Ausbau der Ressourcen und handlungsfähiger Strukturen für Krisenprävention und gewaltfreie Konfliktbearbeitung. Die AGDF fordert zudem von der neuen Bundesregierung, dass sie dem Nuklearwaffenverbotsvertrag beitritt und sich für ein Abkommen zur weltweiten Ächtung autonomer Waffen einsetzt. Dazu gehört für den Friedensverband auch der Verzicht Deutschlands auf Kampfdrohnen und eine kritische Überprüfung der Rolle es US-Stützpunktes Ramstein in der Pfalz bei US-amerikanischen Drohneneinsätzen sowie die Beendigung der nuklearen Teilhabe Deutschlands in der NATO.

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AGDF fordert die Freilassung von Peter Steudtner und anderer Häftlinge in der Türkei

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat die Freilassung des Menschenrechtsaktivisten Peter Steudtner und der anderen Menschenrechtlerinnen und Menschenrechtler aus der türkischen Haft gefordert. In einer auf der Mitgliederversammlung der AGDF in Naunhof bei Leipzig einstimmig beschlossenen Resolution fordert der Friedensverband alle Regierungen und Behörden, aber auch die Wirtschaft, zivilgesellschaftliche Organisationen und internationale Einrichtungen weltweit auf, die internationalen Übereinkünfte und Abkommen entsprechend der Intention der Agenda 2030, die die Rechte der Menschen auf Teilhabe begründen, zu achten, zu gewährleisten, zu fördern und umfassend umzusetzen.

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Vortrag und Diskussion

Ostukraine: Warten auf die „Friedensbringer!"

25.10. / 19:30 Uhr / Halle

Schon im vierten Jahr herrscht Krieg in der *Ostukraine* und etwa 10.000 Menschen wurden bereits getötet. Obwohl es mit dem Minsker Abkommen eine internationale Vereinbarung zur Beilegung des Konfliktes gibt, kommt dessen Umsetzung nicht voran und vereinbarte Waffenruhen werden häufig gebrochen.  Doch die pro-russischen Separatisten und die Regierung in Kiew finden immer wieder neue Anlässe für eine Konfrontation. "Die einen wollen uns befreien, die anderen wollen uns schützen." Die Bevölkerung im Donbass wird aufgrund dieser Situation immer passiver. Sie warten darauf, dass „Friedensbringer“ kommen. Aber wer kann das sein?

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