Neue T-Shirts und Sweatshirts in unserem Solishop

 

Schon bisher konntet ihr viele bio-fair-recycling-Produkte in unserem Soli-Shop finden. Die vielfältigen Motive lassen sich nun mit noch mehr Textilien kombinieren:

  • T-Shirts mit V-Ausschnitt in verschiedene Farben (Biobaumwolle und fair gehandelt)
  • Sweatshirts (Langarm-Pullis ohne Kapuze) in verschiedenen Farben (Biobaumwolle und fair gehandelt)

Schaut doch mal vorbei - vielleicht findet ihr sogar passende Geschenke für eure Liebsten oder etwas Hübsches für euch selbst. Und das Tolle: Ein Teil des Kaufpreises kommt direkt unserer Friedensarbeit zugute!

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AGDF kritisiert Vorgehen türkischer Regierung

U-Haft für Friedensaktivist*innen in der Türkei
Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat die Entscheidung eines türkischen Haftrichters, den Deutschen Peter Steudtner und fünf weitere Menschenrechtler*innen wegen der angeblichen Unterstützung von Terrororganisationen in Untersuchungshaft zu nehmen, scharf kritisiert und die Bundesregierung aufgefordert, sich gegenüber der türkischen Regierung mit allem Nachdruck für eine sofortige Freilassung der sechs Personen einzusetzen.

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Treten Sie dem Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen bei!

Aufruf an die Bundesregierung
122 Staaten verabschiedeten am 7. Juli 2017 bei den Vereinten Nationen in New York einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen. Nach Jahrzehnten stockender Abrüstung senden sie ein klares Signal an die Atomwaffenstaaten: diese Massenvernichtungswaffen sind endgültig delegitimiert.

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Berlin, 18.07.2017
Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat die Entscheidung eines türkischen Haftrichters, den Deutschen Peter Steudtner und fünf weitere Menschenrechtler wegen der angeblichen Unterstützung von Terrororganisationen in Untersuchungshaft zu nehmen, scharf kritisiert und die Bundesregierung aufgefordert, sich gegenüber der türkischen Regierung mit allem Nachdruck für eine sofortige Freilassung der sechs Personen einzusetzen.

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Erfolgreicher Start der ersten Workshopreihe im Projekt "Weltentausch"

 

 


Nach einem ersten Kennenlern-Workshop am 01.07.2017 startete das Projekt ‚Weltentausch‘ vom 14.-16.07. mit einer ersten Workshopreihe zum Thema Asyl. Eine bunte Gruppe junger Menschen (bis 27) mit und ohne Fluchterfahrung hat sich von Freitag bis Sonntag intensiv und kreativ mit dem Themen Flucht und Asyl in Deutschland auseinandergesetzt. Damit wurde der Grundstein gelegt für die Entwicklung eines Lernspiels zu den Themen Flucht und Asyl in Deutschland, welches bis Ende 2017 im Projekt ‚Weltentausch‘ des Friedenskreis Halle e.V. entstehen soll. Hierbei sollen die Teilnehmer*innen in die Rolle einer geflüchteten Person versetzt werden, die verschiedene Stationen im Asylalltag durchlaufen und erleben kann.

Los ging es am Freitag den 14.07 mit dem Thema Flucht. Gemeinsam wurde erarbeitet was Flucht von Migration unterscheidet, welche Fluchtgründe es gibt und welche wichtige Rolle diese in der Entscheidung über den Asylantrag spielen. Weiter ging es mit dem Ablauf des Asylverfahrens und den verschiedenen Schutzformen und Aufenthaltstiteln, sowie deren rechtlichen Konsequenzen.

Am Samstag den 15.07. wurden die Köpfe der Teilnehmer*innen am Vormittag weiter mit Fakten zu den Institutionen im Asylverfahren und deren Verbindungen gefüllt. Auch das Thema Diskriminierung und die unterschiedlichen Formen der Diskriminierung wurden intensiv behandelt und diskutiert.

Am Nachmittag konnte die Gruppe selbst aktiv werden und das vermittelte Wissen kreativ in Theaterszenen umsetzen. Mit der Methode des „Theaters der Unterdrückten“ (nach Augusto Boal) hat sich die Gruppe intensiv mit einzelnen Situationen der Diskriminierung und Unterdrückung innerhalb des Alltags von Asylsuchenden beschäftigt und diese szenisch dargestellt. Diese wurden unter Einbeziehung des Publikums immer wieder reflektiert, verändert und neu gespielt, bis eine Verbesserung der Situation erreicht werden konnte.

Im Fokus der ersten beiden Workshoptage stand die Vermittlung des Spannungsfeldes zwischen Gesetzen, alltäglicher Praxis und individuellen Wegen im Asylalltag.

Die ersten Schritte der Spielentwicklung wurden am Sonntag, den 16.07., gegangen. Zunächst wurden von der Gruppe relevante Themen, wie z.B. Bildung, Behörden, Diskriminierung oder Erstaufnahmeeinrichtung, identifiziert und die dazu gehörigen Personengruppen. In einem nächsten Schritt hat die Gruppe gemeinsam erste Stationen für das Lernspiel festgelegt und diese mit Inhalten gefüllt. Involvierte Personen, deren Beziehungen und mögliche Konflikte wurden ergänzt. Zum Schluss wurden mögliche Spielzugänge reflektiert und auch den Stationen zugewiesen.


Mit vielen offenen Fragen, Anregungen und Impulsen starten wir gemeinsam vom 02. - 04.08. in die nächste Workshopreihe zum Thema ‚Spieldesign‘. Hier werden erfahrene Spieldesigner*innen den Prozess der Spielentwicklung begleiten und gemeinsam mit der Gruppe das Lernspiel weiter entwickeln und erste Stationen designen und herstellen.

 

weitere Infos zum Projekt "Weltentausch"

 

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Was tun gegen den „Islamischen Staat“?
Impulse aus dem letzten LET'S TALK ABOUT-Themenabend

Was tun gegen den „Islamischen Staat“? Sind militärische Operationen notwendig und zielführend? Was ist der IS überhaupt? Und welche zivilen, gewaltfreien Möglichkeiten der Prävention und Intervention gibt es? Um diese Fragen ging es bei einer Diskussionsveranstaltung am 6. Juli, die im Rahmen der Reihe LET'S TALK ABOUT... Themenabende Frieden + Konflikt statt fand.

Markus Wutzler (Bildungsreferent beim Friedenskreis Halle) gab Diskussionsimpulse, angeregt aus dem Friedensgutachten 2016. Darin beschreiben die Autoren Dietrich Jung und Klaus Schichte, dass man den „Islamischen Staat“ in westlichen Staaten gern nur als Terrororganisation oder diffus als globales Terrornetzwerk sieht. Diese Sichtweise bildet die Realität jedoch nicht angemessen ab und führt zu verengten Reaktionen. François Holland bezeichnete, ganz in dieser Denkrichtung, die Anschläge in Paris im November 2015 als „kriegerischen Akt, der durchgeführt wurde von einer terroristischen Armee“. Da liegt ein militärischer „Krieg gegen den Terror“, der damals verstärkt wurde, nicht weit weg. Mit dem deutschen Bundeswehreinsatz im Rahmen der „Anti-IS-Allianz“ setzt auch die Bundesregierung auf diese Strategie, die laut des Monitoringprojektes airwars.org bisher mindestens 4.354 zivile Opfer gefordert hat.

Jung und Schichte machen sich statt dessen für eine differenzierte Sichtweise auf den „Islamischen Staat“ stark: „Es ist weder zutreffend noch für die politische Strategie im Umgang mit dem IS hilfreich, diesen als ‚Terrororganisation‘ zu charakterisieren. Wie viele Kriegsakteure bedient sich auch der IS terroristischer Mittel, und er tut dies in ungewöhnlich großem und erschreckendem Umfang. Aber den IS auf diese Gewaltstrategie zu redizieren, kann zu gefährlichen Täuschungen führen [...].“ Sie unterscheiden diese Aspekte des IS:

1. Die hierarchische Organisation, die der IS in den kontrollierten Gebieten in Syrien und im Irak darstellt. Hier ist er der Versuch einer Staatenbildung samt Steuerverwaltung, (grausamer) Gerichtsbarkeit etc., der es aber teilweise schafft, für Menschen vor Ort eine Art öffentlicher Ordnung herzustellen.

2. Das symbolische Bezugssystem des IS samt seinem ideologischen Fundament. Für seine Anhänger*innen weltweit birgt der IS damit Identifikationspotential.

3. Das mediale Artefakt des IS, also sein Bild als martialische agierende, globale terroristische Organisation. Dieses Bild wird von vielen westlichen Medien und der IS-eigenen Propagandamaschinerie in Zeitungsberichten, Videos, Magazinen etc. selbst gezeichnet.

Diese Aspekte des „Islamischen Staates“ sind natürlich nicht unabhängig voneinander, aber jeweils lassen sich spezifische Maßnahmen zuordnen, die helfen (würden), den IS zu überwinden. Im didaktischen Material zum Friedensgutachten 2016 ist folgende ergänzbare Übersicht zu finden:

Element aus Broschüre "Friedensgutachten 2016 didaktisch"

 

Auch von anderen Seiten gibt es konstruktive Ideen und Vorstöße, wie der IS wirkungsvoll und gewaltfreie bekämpft werden kann – u.a.: Aktivist und Berater Srđa Popović beschreibt in diesem Interview drei Entstehungsbedingungen des IS und berichtet von Gegenmaßnahmen: Mangel an anderen Narrativen und Identifikationsfiguren für Jugendliche, Mangel an öffentlicher Daseinsvorsorge und Mangel an Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten. Diese Lücken weiß der IS zu nutzen. Deswegen gilt es, sie durch zivilgesellschaftliche Vorstöße zu schließen.

Bei der Veranstaltung am 6. Juli wurden diese und andere Maßnahmen diskutiert. Die Teilnehmenden haben vor allem stark gemacht, dass es in Syrien und im Irak auch selbst gewaltfreie Gruppen gibt, die man in ihrem Engagement gegen Gewalt stärken könnte. Außerdem wurde die inkohärente deutscher Außenpolitik beklagt, dass auf der einen Seite der militärische Kampf gegen IS unterstützt wird, auf der anderen Seite aber Waffen an Regime geliefert werden, die wiederum letztlich den IS unterstützen…

Weiteres Hintergrundmaterial, um das Thema zu vertiefen, ist u.a.:

 

Der nächste Themenabend LET'S TALK ABOUT... findet zu Pazifismus – Weltfremd und gefährlich? (3.8.) statt.

 

Pressemitteilung

„Schnellste Friedensdemonstration der Welt“ - Radsportler*innen für atomwaffenfreie Welt haben Station in Halle gemacht

 

Um auf die Notwendigkeit eines weltweiten Atomwaffenverbots hinzuweisen, waren die „Pacemakers – Radsportler*innen für Frieden“ von Donnerstag bis Samstag auf ihrer Reformationstour unterwegs. Auf dem Weg vom badischen Bretten nach Wittenberg machten die etwa 30 Radsportler*innen am Freitag Abend Stopp in Halle. Begrüßt wurden sie vom Vorsitzenden des halleschen Stadtrates, Hendrik Lange, und Aktiven des Friedenskreis Halle.

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UNTERSTÜTZUNGSMÖGLICHKEIT DES MONATS:
  Urlaubszeit... Tickets und Unterkunft über Bildungsspender buchen

 

Der Sommer ist da, viele fahren weg und tanken Kraft. Und das kann auch dem Friedenskreis zugute kommen? So geht es:

Mit jeder Buchung von Tickets oder Unterkunft über das Portal Bildungsspender.de wird dem Friedenskreis eine kleine Geldspende gutgeschrieben. Mehr als 1.700 Unternehmen beteiligen sich. Dabei kosten die Produkte nicht mehr als sonst. Dein Mehraufwand beschränkt sich nur auf zwei extra Klicks!

Also: Anlässlich der nächsten Buchung z.B. bei DeutscheBahn, der französischen Voyages-SNCF oder Booking.com einfach über https://www.bildungsspender.de/friedenskreis in den Reisevorbereitungen einsteigen – Danke!

 

 

Abschluss „zivil statt militärisch“ läutet auch einen Neubeginn ein

Mit der Veranstaltung „Aufrüsten bitte! Aber für zivil...“ wurde am 27. Juni die beim Friedenskreis angesiedelte Projektstelle „zivil statt militärisch“  der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) abgeschlossen. An diesem Nachmittag wurden noch einmal verschiedene Beispiele Ziviler Konfliktbearbeitung im Ausland vorgestellt und kritisch diskutiert.
Anlässlich des Abschlusses wurde ein kurzer Film produziert, in dem erklärt wird, warum Bildungsarbeit zum Thema Zivile Konfliktbearbeitung im Ausland wichtig ist. Der Film steht zum Download bereit und kann gerne verwendet werden.

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Leitlinien zur Krisenprävention

Liebe Freundinnen und Freunde,
die Bundesregierung hat kurz vor Ende der Legislaturperiode ein Leitlinien-Papier herausgegeben, in dem es um Krisenprävention und Friedensförderung geht.
Es soll das Weißbuch um vorrangig zivile Maßnahmen ergänzen. Der Bund für Soziale Verteidigung hat zu dem Papier „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern. Leitlinien der Bundesregierung“ eine Zusammenfassung und eine Stellungnahme als Pressemitteilung veröffentlicht, die wir Euch gerne zur Kenntnis geben möchten.

Mit herzlichem Gruß

Christine Schweitzer
Bund für Soziale Verteidigung e.V.
Schwarzer Weg 8
32423 Minden

Das komplette Dokument "Leitlinien zur Krisenprävention", sowie die Pressemitteilung finden Sie im Anhang.

Anhänge:
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Diese Datei herunterladen (Leitlinien zur Krisenprävention_BSV 20170628.pdf)Leitlinien zur Krisenprävention 139 KB
Diese Datei herunterladen (Pressemitteilung Leitlinien 20170628.pdf)Pressemitteilung Leitlinien 121 KB
Dolmetsch-Notizen

ElKiS in Stadtmuseum-Ausstellung.

Im Stadtmuseum Halle läuft derzeit bis Ende Oktober die Ausstellung "Wallfahrt nach Mekka".

In der Ausstellung werden einige bemerkenswerte Objekte des 19. Jahrhunderts gezeigt werden. Anhand dessen soll einem interessierten und neugierigen Publikum ein wichtiger Teil des historischen und des gegenwärtigen muslimischen Alltags nähergebracht werden. Nebenbei gibt es Vorträge und Diskussionen: http://wallfahrt-nach-mekka.de/

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