Jahresbericht 2018 veröffentlicht

 

 Jahresbericht 2018

 

Der Jahresbericht 2018 mit dem Schwerpunkt "Diskriminierung begegnen" ist veröffentlicht. Darin findet sich ein Überblick über die inhaltliche Arbeit des letzten Jahres, das Vereinsleben, die finanzielle Lage des Vereins und vieles mehr! Wir wünschen eine anregende Lektüre!

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Gemeinsamer Aufruf der Kooperation für den Frieden
und des Bundesausschuss Friedensratschlag zum Ostermarsch 2019:

Abrüsten statt aufrüsten - Atomare Kriegsgefahr beenden - Friedenspolitik statt Konfrontation

Bonn/ Kassel, 16. April 2019
 
Die Kooperation für den Frieden und der Bundesausschuss Friedensratschlag rufen zur Beteiligung an den regionalen Ostermärschen auf. Auch in diesem Jahr stehen diese im Zeichen von Forderungen wie
• dem Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel sowie keine neuen Atomwaffen in Europa zu stationieren nach Kündigung des INF-Vertrages
• gegen eine weitere Militarisierung durch NATO und EU
• für eine Entspannungspolitik gegenüber Russland anstatt militärischer Drohkulissen und Wirtschaftssanktionen • Stopp aller Waffenexporte, auch zugunsten von Rüstungskonversion
• Beendigung der Bundeswehr-Kriegseinsätze und stattdessen
• Unterstützung für zivile Konfliktbearbeitung
• Abrüstung statt Aufrüstung! Statt Rüstungsausgaben weiter zu erhöhen, sollten diese Gelder in Bildung, Gesundheit, Umwelt und Wohnen investiert werden.
Wir fordern deshalb einen grundlegenden Politikwechsel, der sich auch in zahlreichen neuen sozialen Bewegungen manifestiert, die sich in den zurück liegenden Monaten und im Laufe des letzten Jahres entwickelt haben. Wir sehen uns deshalb auch im engen Schulterschluss mit Forderungen wie die nach
• Zurückweisung von rassistischer und fremdenfeindlicher Ausgrenzung und Flüchtlingsabschottung
• sozialer Sicherheit durch Umlenkung von Rüstungsausgaben in zivile Bereiche
• einer sozial-ökologischen Wende als Beitrag gegen den menschheitsbedrohenden Klimawandel

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Pressemitteilung

Fashion Revolution Week Halle Leipzig

22.-28.4.2019

Auch in diesem Jahr finden anlässlich der weltweiten Bewegung Fashion Revolution auch wieder in Halle und Leipzig eine Vielzahl von interessanten Veranstaltungen rund um das Thema Textilien statt. Hintergrund der Fashion Revolution ist der Einsturz der Textilfabrik Rana-Plaza am 24. April 2013 in Bangladesch, bei dem über 1000 NäherInnen ums Leben kamen und viele hundert weitere schwer verletzt wurden. Um auf die schlechten, teils lebensgefährlichen Bedingungen in der Textilproduktion und der Gebäudesicherheit aufmerksam zu machen, wird seitdem jährlich mit Aktionen weltweit an das Unglück gedacht, aber auch Wege für eine faire und alternative Modeindustrie aufgezeigt.

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Was macht Freiwilligendienste zu FRIEDENSdiensten?

Wir sehen unsere internationalen Freiwilligendienste als Friedensdienste. Doch was heißt das eigentlich? Darüber haben wir uns im März mit 9 befreundeten Organisationen im Dachverband AGDF unterhalten und diese gemeinsame Position erarbeitet: Freiwilligendienste als Friedensdienst

 

Und warum stehen wir hinter FREIWILLIGENdiensten?

In den letzten Monaten wurde aus Kreisen von CDU/CSU sowie AfD der Vorschlag ins Rennen schickt, wieder Pflichtdienste einzuführen. Diese werden als passende Antwort auf die Personalsituation bei der Bundeswehr oder im Pflegebereich dargestellt. Auch auf Landesebene kam diese Debatte an, in Form eines Antrages der AfD für die Einführung von Pflichtdiensten und eines Antrages der Linken gegen die Einführung von Pflichtdiensten, für die Stärkung von Freiwilligendiensten und für eine Bearbeitung von Problemen auf dem Arbeitsmarkt innerhalb des Arbeitsmarktes. In dem Zuge wurden wir im März 2019 aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen mit (internationalen) Freiwilligendiensten zu einem Fachgespräch in den Ausschuss für Inneres und Sport geladen. Unsere Position könnt ihr hier nachlesen: Freiwilligendienste - nicht Pflichtdienste! - stärken das gesellschaftliche Engagement und die Demokratie

 

„Langen Nacht des Menschenrechtsfilm“

am Freitag den 26.April 2019 ab 16 Uhr im Puschkinhaus in Halle

Halle (Saale), - Am 26. April wird im Puschkinhaus in Halle die „Lange Nacht des Menschenrechtsfilms“ stattfinden. Hier werden fünf preisgekrönte Filme der 11. Verleihung des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises vom Dezember 2018 gezeigt. Veranstaltet wird die Lange Nacht des Menschenrechtsfilms von Amnesty International Halle gemeinsam mit dem Friedenskreis Halle, der Katholischen Studentengemeinde, der Bahá'í-Gemeinde Halle und dem Halleschen Institut für Medien. Die Schirmherrschaft und Eröffnung der Veranstaltung wird Dr. Karamba Diaby übernehmen.

Wann:
Freitag, 26. April 2019, Einlass ab 16 Uhr, Beginn 17 Uhr, Ende ca. 23.30 Uhr

Wo:
Puschkinhaus in Halle - Theatersaal
Kardinal-Albrecht-Straße 6, 06108 Halle

Was:
In der Langen Nacht werden fünf ausgewählte Preisträger-Filme des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2018 gezeigt. Diese prämierten Filme machen sichtbar, wie Menschenrechte weltweit unter Druck geraten. Für die Publikumsgespräche sind die Regisseurin Yasemin Markstein und die Protagonistin Vanesse Ugiagbe (Just a normal Girl), der Regisseur Wolfgang Fischer (Styx) sowie Monika Schwenke von der Härtefallkommission Sachsen Anhalt geladen.

Wir laden Sie herzlich ein:
 26. April, ab 16:00 Uhr
Puschkinhaus in Halle - Theatersaal
Kardinal-Albrecht-Straße 6, 06108 Halle


Eintritt frei, Spenden erbeten

www.menschenrechts-filmpreis.de/on-tour/26042019-halle/

„Immer wieder deutlich machen, dass Gewaltfreiheit einen festen Ort in der Kirche hat“

50 Jahre AGDF: Tagung „Christliche Friedensarbeit hat Geschichte“ in Bonn wirft Blick zurück, fragt aber auch nach künftigen Herausforderungen

Die Friedensarbeit wie auch die Friedensbewegung können in Deutschland auf eine lange, bewegte und wechselvolle Geschichte zurückblicken. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es hier die Debatte um die Wiederbewaffnung, die Großdemonstrationen in den 1980er Jahren, die friedliche Revolution in der DDR, die Entwicklung der zivilen Konfliktbearbeitung, der Friedensfach- und der Freiwilligendienste. Seit 1968 ist die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) Teil dieser Entwicklung, bei einer Tagung „Christliche Friedensarbeit hat Geschichte“ in Bonn blickte die AGDF in ihrem Jubiläumsjahr auf diese Zeit zurück, fragte aber auch nach den künftigen Herausforderungen, die sich aus dieser großen Tradition ergeben.

„Der Kirchentag 1967 in Hannover mit seinem Slogan vom Friedensdienst mit und ohne Waffen war ein Weckruf für viele. Friedensdienst mit Waffen, das war ein Widerspruch. Und es wurde deutlich: Friedensdienst ist eine Glaubensfrage. Neun Friedensorganisationen waren sich nach dem Kirchentag darin einig, dass diese Fragen eine Klärung und eine Positionsbestimmung erforderten. Dies war die Geburtsstunde der AGDF“, betonte Christine Busch, die AGDF-Vorsitzende, in Bonn. Es sei die Entscheidung gewesen für einen gewaltfreien, auf Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung ausgerichteten Friedensdienst mit verbindlichen Kooperationen, einem politischen Handeln und öffentlichen Aktionen. Und diese Entscheidung sei gut gewesen, so die AGDF-Vorsitzende.

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Pressemitteilung der AGDF: Dammbruch von 1999 wirkt bis heute nach

Erinnerung an völkerrechtswidrigen Luftangriffe gegen das damalige Jugoslawien

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat an den Beginn der völkerrechtswidrigen Luftangriffe der NATO vor 20 Jahren (24. März 1999) gegen das damalige Jugoslawien erinnert. „Dieses militärische Eingreifen war falsch, es bedeutete vor allem aber in vieler Hinsicht einen Damm- und Tabubruch, der bis heute nachwirkt“, betont Jan Gildemeister, der AGDF-Geschäftsführer.

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Fachaustausch mit Friedensarbeitern aus dem Irak

Gemeinsam mit Julia Quaas vom Verein DOZ e.V. aus Leipzig besuchten am 29. März zwei Friedensarbeiter aus dem Irak den Friedenskreis. Im Rahmen des GIZ geförderten Projektes "Preventing violent extremism as a root cause of migration" waren insgesamt 6 Fachkräfte aus der lebendigen irakischen Zivilgesellschaft in Leipzig, um sich zu verschiedenen Aspekten von Konfliktbearbeitung und Projektmanagement auszutauschen.

Mahmoud Abdulbadia Yaseen und Hussein Ali Mohammed vom Netzwerk „LaOnf“ (arabisch für Gewaltfreiheit) stellten uns bei ihrem Besuch in Halle die vielfältigen Ansätze vor, mit denen sie versuchen in verschiedenen Teilen Iraks gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, Alternativen zu religiösem Extremismus anzubieten und Auswege aus der Gewalt aufzuzeigen. Zentrale Themen ihrer Arbeit sind interreligiöser Dialog, identitätsstiftende Arbeit rund um kulturelles Erbe, Geschlechtergerechtigkeit und Kunst, Sport und Kultur als Mittel für Friedensarbeit.

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ELKiS – Stammtisch über Tabus und Tabubrüche beim Dolmetschen

Zum dritten Mal traf sich der Sprachmittlungs- Stammtisch am 27.3. im Welcome-Treff.

Der Stammtisch ist offen für alle, die selbst häufig oder ab und zu dolmetschen oder sich dafür interessieren. Beim letzten Treffen stand das Thema „Tabus“ im Mittelpunkt der Diskussion. Bei Tee und Schokolade sprachen etwa 16 Sprachmittler*innen darüber, worüber man nicht spricht. Der nächste Stammtisch findet am 24.04. um 17:30 im Welcome-Treff statt.

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Der Friedenskreis Halle e.V. richtet dieses Jahr erneut die „Politikpatenschaften für Halle“ aus

In Sachsen-Anhalt und der EU wird gewählt und junge Menschen interessiert das alles nicht? Als aktiver Teil der halleschen Zivilgesellschaft und freier Bildungsträger glauben wir als Friedenskreis Halle nicht daran, dass junge Menschen kein Interesse an Politik haben und wollen ihnen daher im Rahmen des Projektes „Politikpatenschaften für Halle“ aktiv die Möglichkeit bieten den politischen Alltag besser kennen zu lernen und mit zu gestalten.


Denn das unsere junge Generation weder politikverdrossen ist, noch fehlendes Interesse daran besitzt sich für ihre Ziele und Forderungen stark zu machen, das zeigen nicht zuletzt die Bewegungen #fridaysforfuture oder die Proteste gegen Artikel 13 der EU Urheberrechtsreform in den vergangenen Wochen. Doch oftmals fehlt des Verständnis dafür, wie Politik „da oben“ gemacht wird.

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Ausbildung A.T.C.C.-Trainer*in Konstruktive Konfliktbearbeitung und transkulturelles Lernen beginnt am 15.10.2019


Die Ausbildung, die in  Niederkaufungen/Kassel stattfindet, ist eine Kooperation mit dem Friedenskreis Halle e.V.

  • 15.- 18.10.2019 Grundlagen der ATCC-Konfliktbearbeitung,biografisches Arbeiten als Methode, personale und kulturelle Themen im Konflikt, systemische Themen.
  • 15.-18.01.2020 Strukturelle und kulturelle Konfliktthemen, wie z.B. Diskriminierung und Rassismus, Mobbing
  • 28.04.-02.05.2020 Gruppenprozessseminar mit TaKeTiNa
  • 01.-04.07.2020 Vertiefung Kultur und Konflikt, Einführung in die Gestaltpädagogik, pädagogisches Rollenspiel im Seminar
  • 14.-17.10.2020 Vertiefung Methoden für die Trainingsarbeit, Anfangssituationen, Arbeiten mit Widerständen bei Konfliktthemen
  • 20.-23.01.2021 Vertiefung Methoden: Theaterarbeit, Simulationsübungen, Visualisierungstechniken, Arbeiten mit Widerständen
  • 27.4.-01.05.2021 Gruppenprozessseminar zu Leitung und Macht in Gruppen
  • 16.-19.06.2021 Abschlussarbeit, Präsentationen, Biografische Arbeit

Weitere Informationensiehe Flyer

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