Der Friedenskreis Halle e.V. als Mitglied von Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage verbreiten hier eine Pressemitteilung von Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage

 

Pressemitteilung – 23. Januar 2020 –

Morddrohung gegen Bundestagsabgeordneten Dr. Karamba Diaby (SPD)

Mittwochabend (22.01.) ist bei Halle gegen Rechts per Mail eine Morddrohung gegen den Bundestagsabgeordneten Dr. Karamba Diaby (SPD) eingegangen. Unterzeichnet wurde die Drohung, die auch an das Büro des Politikers sowie mehrere Medien versandt wurde, mit „Die Musiker des Staatsstreichorchesters“. Erst vor wenigen Tagen wurde auf das Büro des Abgeordneten in Halle (Saale) geschossen.

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Mitteilung für die Medien, Berlin, 21.01.2020

Neu, aber nicht restriktiv - Analyse der überarbeiteten Politischen Grundsätze der Bundesregierung zu Rüstungsexporten

Die Bundesregierung hat – wie im Koalitionsvertrag 2018 vereinbart – die Politischen Grundsätze zur Rüstungsexportpolitik überarbeitet. Die Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ hat diesen Text analysiert, legt ein Factsheet dazu vor und stellt ernüchtert fest:

„Da die Bundesregierung sich eine restriktive Rüstungsexportpolitik auf die Fahnen schreibt und im Koalitionsvertrag vom „schärfen“ der Politischen Grundsätze spricht, hatte ich erwartet, dass die Überarbeitung Verschärfungen bringt, die den Export verringern können. Weit gefehlt! Bei der sogenannten „Schärfung“ der Politischen Grundsätze handelt es nicht um eine Verschärfung, sondern vor allem um eine Verschriftlichung der schon geübten Genehmigungspraxis, die 2019 mit 7,95 Mrd. Euro höher war, als je zuvor. Das ist eine gefährliche Politik, weil diese Waffen in den aktuellen Konflikten eingesetzt werden und Menschen bedrohen und vertreiben, verletzen und töten“, kritisiert die pax christi-Generalsekretärin und Kampagnensprecherin Christine Hoffmann.

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Pressemitteilung vom 20.01.2020

tumult in Halle (Saale): Jugendberatungsstelle eröffnet am 24.01.

Kommenden Freitag, 24.01., öffnet die Jugendberatungsstelle tumult ihre Türen und geht mit der Informationswebsite tumult-halle.de online! Das Haus der Jugend (Neustädter Passage 1) und das Internet sind dann um weitere Unterstützungsangebote für hallesche Jugendliche reicher.
Wir bieten mit tumult als Jugendberatungsstelle einen Raum zum Sein und Werden. Junge Menschen finden hier Informationen und Beratung zu ihren eigenen Interessen und Themen. Mit tumult wird persönliche Entwicklung verstärkt.

tumult ist ein Projekt von drei halleschen Trägern: congrav new sports e.V., JFZ St. Georgen e.V. und dem Friedenskreis Halle e.V.. Finanziert wird das Projekt von der Stadt Halle (Saale).

Unsere Einladungskarte finden Sie hier:
https://cloud.friedenskreis-halle.de/s/mJ6nsfQDcbyHE5j

Eröffnung der Jugendberatungsstelle tumult
24.01.2020, 11 Uhr
Haus der Jugend, Neustädter Passage 1, 06122 Halle (Saale)

Daniel Brandhoff
tumult
Jugendberatung und Jugendinformation
Neustädter Passage 1
06122 Halle (Saale)
www.tumult-halle.de
+49 345 279 807 71

Herzliche Einladung

21.1.2020 Ausstellungseröffnung anlässlich 30 Jahre Reformhaus Halle „Aufbruch der Demokratie - Demosprüche von der friedlichen Revolution 1989 bis zur Volkskammerwahl 1990"

Anlässlich des 30 jährigen Bestehens des Reformhaus Halle – Haus der Bürgerbewegungen wird vom 21.1. 2020 bis 1.3. 2020 die Ausstellung „Aufbruch der Demokratie - Demosprüche von der friedlichen Revolution 1989 bis zur Volkskammerwahl 1990" präsentiert. Der Reformhaus Halle e.V. lädt alle Interessierten herzlich zur Ausstellungseröffnung am 21.1. 2020 um 17.00 Uhr in dem Versammlungsraum des Vereinshauses in der Großen Klausstraße 11, 06108 Halle ein.

Bereits im Herbst 1989 hatten die neu entstanden oppositionellen Gruppen wie das „Neue Forum“ und „Demokratie jetzt“ von der Stadtverwaltung und dem Machthabern der SED ein Haus mit Räumen für ihre Arbeit gefordert. Im November wurde das Gebäude in Klausstraße 11, in welchen eigentlich die Bauleitung für den geplanten Kulturpalast auf der „Spitze“ arbeiten sollte, gefunden und den Gruppen zugesprochen. Mitte Januar vor 30 Jahren war es dann soweit, in das Haus an der Klausbrücke zogen elf Gruppen der damaligen Bürgerbewegung ein. Mit Blick auf die anstehenden politischen und gesellschaftlichen Veränderungsprozesse wählten sie für ihre Sitz die Bezeichnung „Reformhaus Halle“. Die Jahre über gab es viele unterschiedliche Initiativen, Projekte und Angebote und viele Wechsle der Gruppen im Haus. Christof Starke, Vorsitzender des Reformhaus Halle e.V. betont „Von den ursprünglichen Gruppen existiert keine mehr im Haus. Doch noch immer, von den heute im Haus ansässigen Vereinen, wichtige Impulse der Umwelt- und Naturschutz, Friedens-, Jugend, Beratungs- und Bildungsarbeit für die Stadt Halle und nach wie vor auch Kritik und Protest aus.“

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Der Friedenskreis Halle e.V. als Mitglied von Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage verbreiten hier eine PM zum Anschlag auf das Büro von Dr. Karamba Diaby.

Pressemitteilung – 15. Januar 2020 –

Anschlag auf das Wahlkreisbüro von Dr. Karamba Diaby

In der Nacht zu Mittwoch wurde nach Berichten des Bundestagsabgeordneten Dr. Karamba Diaby (SPD) ein Anschlag auf sein Wahlkreisbüro in Halle (Saale) verübt. Mitarbeiter stellten fünf Einschüsse in den Scheiben des Büros fest. Das Bündnis stellt sich hinter den Abgeordneten, der sich auch seit Jahren gegen gegen Rassismus und die extreme Rechte engagiert.

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Anmeldungen für den Grundkurs „Konstruktiv in Konflikten“ ab jetzt möglich

 

Jeder Mensch hat viele Kompetenzen und Lebenserfahrungen, die sehr hilfreich und nützlich sein können. So auch (ehemals) nach Deutschland geflüchtete Menschen – sie verfügen über ein besonderes Wissen, auf dem dieser Kurs aufbaut.

Die zentrale Frage dabei lautet: Wie geht man am besten mit Konflikten um? In acht Modulen von März bis November 2020 werden Methoden und Strategien zur Konfliktbearbeitung in den Bereichen Kommunikation und Interkulturalität erlernt und ausprobiert. Außerdem werden Bildungseinheiten für die Weitergabe der Kenntnisse entwickelt. Der erste Termin zum Kennenlernen ist am 29.2.2020.

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tumult

Am Freitag, 24.01. eröffnen wir feierlich ab 11 Uhr unsere neue Jugendberatungsstelle "tumult" im Haus der Jugend (Neustädter Passage 1, 06122 Halle (Saale)). Wir laden Sie herzlich ein. Bei Musik, Kaffee und Canapé möchten wir Ihnen unsere Räumlichkeiten sowie unseren digitalen Raum vorstellen.

Wir freuen uns auf Sie und auf anregenden Austausch.

Euer tumult Team.

 

tumult ist ein Kooperationsprojekt von congrav new sports e.V., JFZ St. Georgen e.V. und dem Friedenskreis Halle e.V.

Gefördert wird das Projekt durch die Stadt Halle (Saale).

 

tumult ist ein Raum zum Sein und Werden. Junge Menschen finden hier Informationen und Beratung zu ihren eigenen Interessen und Themen. Mit tumult wird persönliche Entwicklung verstärkt.

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Kein Krieg gegen Iran - Infos, Stellungnahmen und Aktionen zum Iran

Der Konflikt zwischen den USA und Iran spitzt sich erneut zu und droht zu einem ausgewachsenen Krieg zu eskalieren. Schritte zur Deeskalation sind dringend notwendig. Alle diplomatischen Mittel und Wege müssen genutzt werden um einen verheerenden Krieg zu vermeiden, der unzählige tote Zivilist*innen zur Folge hätte und die gesamte Region weiter ins Chaos stürzen würde.
Aus der Friedensbewegung heraus gibt es bereits einige Aktivitäten, Stellungnahmen und Hintergrundinfos. Diese werden von der Friedenskooperative gesammelt und zur Verfügung gestellt : https://www.friedenskooperative.de/iran

Petition von Adopt a Revolution

Keine Abschiebungen nach Syrien!

Syrien ist nicht sicher – für niemanden! Es braucht weiterhin einen verlässlichen Abschiebestopp für Syrien!
Deutsche Innenpolitiker behaupten, Abschiebungen nach Syrien seien bald wieder möglich. Doch Syrien unter Assad ist und bleibt ein Folterstaat - Syrien ist nicht sicher! Der syrische Menschenrechtsanwalt Anwar al Bunni wendet sich daher mit einer Petition an die Innenminister: »Verlängern Sie den Abschiebungsstopp nach Syrien!« Unterstützen Sie die Petition mit Ihrer Unterschrift!

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Kontinuierliche Friedensarbeit braucht ein gutes Fundament!
– wir brauchen Deine/Ihre Unterstützung!

Liebe Freund_innen,

in den letzten Monaten haben uns drei Nachrichten in unserem Engagement erschüttert.
Am 9. Oktober wurden zwei Menschen, die zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort waren,
ermordet. Weitere wurden verletzt. Sie waren Opfer eines antisemitischen, rassistischen und
menschenverachtenden Anschlags hier in Halle. Die Jom Kippur-Feier der jüdischen Gemeinde als
erstes Ziel des Anschlags ist nur knapp einem schrecklichen Blutbad entkommen. Zweites Ziel
wurde ein Döner Imbiss. Für uns ein deutliches und schmerzhaftes Zeichen, dass in unserer
Gesellschaft etwas schief läuft.
Einige Tage später erreichte uns die Nachricht des Bundesprogramm „Demokratie leben“: 2020
sollen von 400 Modellprojekten nur noch 100 gefördert werden. Gerade das Förderprogramm,
welches Demokratie stärken, Rassismus und Antisemitismus bekämpfen soll, wird nicht ausgebaut
– sondern zu Lasten zivilgesellschaftlicher Projekte umstrukturiert. Die Folge für uns: Zwei
unserer erfolgreichen Projekte, „Gewaltfrei streiten“ und „Film ab – Mut an“, können nicht
weitergeführt werden. In diesen haben wir Konfikte im Stadtteil bearbeitet, Menschen
unterschiedlicher Hintergründe in Kontakt gebracht und junge Menschen in Handlungsstrategien
zum Umgang mit Diskriminierung gestärkt. Die dabei entstandenen Kurzflme dokumentieren
beeindruckend: von solchen Projekten braucht es mehr und nicht weniger!
Die dritte Nachricht: Nach Attac wurde auch der Kampagnenplattform campact, und vor wenigen
Tagen nun auch der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes die Gemeinnützigkeit mit der
Begründung des zu großen politischen Engagements abgesprochen. Für die Arbeit von Vereinen
sind diese Entscheidungen der Finanzämter fatal – sie bedrohen die Existenz. Darüber hinaus
senden Sie die Botschaft, dass politisches Engagement und ein öfentliches Positionieren zu
gesellschaftlich zentralen Themen nicht dem Wohle der Gemeinschaft dient und staatlich nicht
unterstützt wird.
Der Anschlag in Halle, die Umstrukturierungen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ und
die Aberkennung der Gemeinnützigkeit von NGOs haben uns betrofen gemacht, die
Auseinandersetzung damit Kraft gekostet und Fragen aufgeworfen. Rassismus, Antisemitismus,
Antifeminismus und Menschenfeindlichkeit, autoritäres Denken und Diskriminierung sind keine
neuen Phänomene, sondern Teil unserer Gesellschaft – öfentliche und mediale Diskurse und der
Einzug der AfD in die Landtage und Stadträte zeigen erschreckend, wie weit diese aktuell
salonfähig und wirkmächtig geworden sind. Die oft zu hörenden Bekundungen der Bedeutung der
Zivilgesellschaft und des Bürger*innenengagements für den Zusammenhalt unseres Landes und
die gleichzeitige Realität der bürokratischen und politischen Einengung der Unabhängigkeit von
Vereinen und Initiativen nehmen wir als zunehmenden Widerspruch wahr.
Für uns bedeuten die aktuellen Entwicklungen auch, dass unser politisches Engagement, unsere
Bildungs- und Friedensarbeit aktuell dringend notwendig sind. Die Kürzungen der
Modellprojekte wirken sich jedoch im gleichen Moment massiv auf unseren Haushalt für 2020
aus – dieser weist nach aktuellem Planungsstand ein Defzit von 25.000€ auf.
Deshalb sind wir auf Deinen/Ihren Rückhalt angewiesen!
Werde Fördermitglied/Werden Sie Fördermitglied – Unterstütze Sie/Du uns mit einer Spende für
unsere Arbeit 2020! Bzw. für die Mitglieder: Erhöhe deine Mitgliedsbeitrag oder gib mit einer
zusätzlichen Spende unserer Arbeit 2020 ein gutes Fundament. An dieser Stelle schon mal jetzt
einen Dank für alle bisher schon geleistete Unterstützung.

Mit herzlichen Grüßen,

Marina Schulz und Christof Starke
(Geschäftsführungs-Team)

P.S.: Dem Friedenskreis Halle e.V. droht kein Einzug der Gemeinnützigkeit. Mit unserer Bildungsund
Jugendarbeit erfüllen wir über die politische Arbeit hinaus gemeinnützige Sitzungszwecke.
Deine/Ihre Spende und Mitgliedsbeitrag ist und bleibt also steuerlich absetzbar!

Stellungnahme der Kooperation für den Frieden vom 05.12.2019

Solidarität mit VVN-BdA - Novellierung des Gemeinnützigkeitsrechts nötig

Die Kooperation für den Frieden, ein Dachverband der Friedensbewegung, dem mehr als 50 friedenspolitische Organisationen und Initiativen wie auch die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) e.V.“ angehören, fordert die Rücknahme der Streichung der Gemeinnützigkeit für die Bundesvereinigung der VVN-BdA. Die Gemeinnützigkeit ist für das historisch begründete und gegenwärtig so wichtige antifaschistische Engagement der Organisation unabdingbare Notwendigkeit und bedeutet Anerkennung zugleich.

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