Ein Aufruf von "Adopt a Revolution"

Den Syrischen Frühling unterstützen

Die Ereignisse von Aleppo erschüttern die Welt. Doch selbst nach dem Fall der Stadt sind die Menschen in Syrien landesweit weiter von Bombardement und Belagerung betroffen. Eigentlich wäre es die Aufgabe des UN-Sicherheitsrats, für Frieden zu sorgen. Doch seit über fünf Jahren blockiert Russland jede verbindliche UN-Resolution. Mit einer Notfallsitzung der Vollversammlung müssen jetzt die 193 Mitgliedsstaaten handeln, um ein zweites Aleppo zu verhindern.
Fordern Sie jetzt von Außenminister Steinmeier, sich für eine UN-Notfallsitzung einzusetzen!

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Eine Kampagne der Landesflüchtlingsräte, dem BumF e.V. und Jugendlichen ohne Grenzen – unterstützt von der GEW und Pro Asyl.


SCHULE FÜR ALLE – Das Recht auf Bildung kennt keine Ausnahme

Das neue Schuljahr hat begonnen, doch viele geflüchtete Kinder, Jugendliche und Heranwachsende sind außen vor. Für sie herrscht Lageralltag statt Schulalltag – obwohl sie seit Monaten, zum Teil schon über einem Jahr in Deutschland leben. Bundesweit sind zehntausende junge Menschen betroffen.

160907_nematallah-hussainiEs sind viele jüngere Kinder im Alter ab 6 Jahren betroffen, insbesondere wenn sie in Aufnahmeeinrichtungen leben, noch nicht auf Kommunen oder Bezirke verteilt wurden und daher in einigen Ländern nicht der Schulpflicht unterliegen. Aber insbesondere auch 16- bis 27jährige Flüchtlinge, unter ihnen viele, die als unbegleitete Minderjährige eingereist sind. Sie brauchen Zugang zur Schule, um eine Ausbildung oder ein Studium beginnen zu können, doch das Recht auf Bildung bleibt ihnen verwehrt. Sie warten vergeblich darauf, ihren im Herkunftsland begonnenen Bildungsweg fortzusetzen und auf ihre erste Schultüte.

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Pressemitteilung der AGDF und EAK

Zivil statt militärisch muss die Devise sein.

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) erwarten von den neuen Leitlinien der Bundesregierung für Krisenengagement und Friedensförderung eindeutige Friedensperspektiven anstelle eines einseitigen, sicherheitslogischen Denkens.

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Eine Argumentationshilfe zum Umgang mit dem Syrienkonflikt stellt der Bund für Soziale Verteidigung e.V. zu Verfügung.

Frieden für Syrien?

Frieden für Syrien? Zivile und gewaltfreie Alternativen im Syrienkonflikt?* Das sind Fragen, die aktuell kaum jemand auszusprechen wagt. Mindestens 26 Staaten sind direkt oder indirekt in Syrien involviert, mehr als 200 bewaffnete Gruppen kämpfen in dem Land. Die Akteure verfolgen nationale, regionale und weltpolitische Interessen, die zum Teil fundamental gegensätzlich sind. Erschwerend kommt hinzu, dass bei den bisherigen Friedensgesprächen nicht alle wichtigen Konfliktparteien eingebunden wurden. Und wir wissen: Es gibt keine schnellen Lösungen. Doch auch in dieser hochkomplexen Gemengelage des Syrienkonfliktes legt der BSV konkrete Alternativen vor. In der angehängten Argumentationshilfe formuliert Christine Schweitzer mit differenziertem Blick auf den Konflikt, welche Voraussetzungen gegeben sein könnten, um endlich zu einem gelingenden Frieden in Syrien zu gelangen. Beharrlichkeit ist angesagt.

Das Papier kann hier kostenlos runtergeladen werden

Zum 17. Jahrestag des ZFD teilt das Konsortium Ziviler Friedensdienst mit:

Ziviler Friedensdienst - 17 Jahre für eine Welt ohne Gewalt

Erprobtes Programm für Gewaltprävention und Friedensförderung weiter ausbauen!

Bonn, 17.11.2016. Am 22. November wird der Zivile
Friedensdienst 17 Jahre alt. 1999 reisten die ersten ZFD-Fachkräfte in das
ehemalige Jugoslawien, nach Guatemala, Rumänien, Simbabwe und in die
palästinensischen Gebiete aus, um die Menschen dort bei ihrer Friedensarbeit zu
unterstützen. Seitdem hat sich der ZFD zu einem Erfolgsmodell für Gewaltprävention
und Friedensförderung im Kontext der Entwicklungspolitik entwickelt. Er ist heute
das einzige explizit friedenspolitische Programm der Bundesregierung. In Zeiten
zunehmender Gewaltkonflikte in der Welt muss der ZFD dringend weiter ausgebaut
werden.

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Pressemitteilung der Kampagne vom 11.11.2016

"Bundeswehrmandat für Syrien verlängert – Grüne und Linke stimmen geschlossen dagegen – Kampagne zieht vorsichtig optimistische Bilanz"


 

Berlin/Bonn. – Die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ verurteilt die Zustimmung der Bundestagsabgeordneten zur Verlängerung und Erweiterung des Syrienmandats der Bundeswehr. Dadurch wird Deutschland noch weiter in den Krieg in Syrien hineingezogen und der Konflikt zwischen der NATO und Russland weiter eskaliert. Trotz der mehrheitlichen Verabschiedung der Mandatsverlängerung zieht Ulrich Wohland, einer der Sprecher*innen der Kampagne, eine vorsichtig optimistische Bilanz. „Unser Ziel war, dass mehr Bundestagsabgeordnete als letztes Jahr gegen das Bundeswehrmandat stimmen – nun sind es sogar sechs weniger als 2015. Doch wenn man sich die Aufteilung der Stimmen genauer anschaut, gibt es Grund für einen vorsichtigen Optimismus," resümiert Wohland. „Fast alle Bundestagsabgeordneten aus der Regierungskoalition von CDU/CDU und SPD, die im letzten Jahr gegen das Mandat oder mit Enthaltung gestimmt hatten, blieben bei ihrem Votum. Und im Gegensatz zu 2015, als noch jeweils drei grüne Abgeordnete den Einsatz befürworteten bzw. sich enthielten, stimmte die Grüne Bundestagsfraktion in diesem Jahr geschlossen dagegen – wie auch wieder die Linke. Das ist ein Erfolg und macht uns Mut. In unseren Gesprächen mit Bundestagsabgeordneten unterschiedlicher Fraktionen wurde deutlich: Das noch immer überwiegende Ja zum Bundeswehreinsatz ist keineswegs zementiert. Viele Abgeordnete, die jetzt noch für das Bundeswehrmandat gestimmt haben, würden zivile Lösungen der militärischen Reaktion vorziehen. Das ist für die Kampagne und für die ganze Friedensbewegung Ansporn, die Möglichkeiten ziviler und gewaltfreier Konfliktbearbeitung in Syrien noch konkreter zu vermitteln und Politikerinnen und Politiker aller Parteien dafür zu gewinnen."

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