Regionalkonferenz "Süd“ zur Fortentwicklung des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt am 24. März 2017


 in der Anlage findet Ihr/ finden Sie den Flyer zur o. g. Regionalkonferenz „Süd“ in Halle am 24.03.2017.

Die Regionalkonferenz „Süd“ ist eine von vier Regionalkonferenzen, bei  denen Sie Ihre Erfahrungen und Anregungen zur Weiterentwicklung des Landesprogramms in Sachsen-Anhalt einbringen können.

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Ja zu einem Atomwaffenverbot!

Bundesweite Aktionswoche in vielen Städten und Start der Protestwochen
Angeregt durch die Aktionskonferenz der Kampagne „Büchel ist überall – atomwaffenfrei.jetzt“ vor wenigen Wochen in Köln mit fast 50 TeilnehmerInnen laden wir Euch zum Mitmachen ein.
Ende März findet der erste Teil der historischen Verhandlungen für ein Atomwaffenverbot statt – bisher ohne Deutschland. Gleichzeitig startet die Aktionspräsenz am Atomwaffenlager Büchel. Parallel zu den Verhandlungen sollen im Rahmen einer Aktionswoche in viele Städten Fotoaktionen stattfinden.

Eine breite Mehrheit von deutlich über 100 Staaten hat am 23. Dezember bei der UN Generalversammlung beschlossen, Konferenzen für Verhandlungen zum Verbot von Atomwaffen vom 27. bis 31. März sowie 15. Juni bis 7. Juli 2017 einzuberufen. Deutschland selbst hatte wie die meisten NATO-Staaten gegen die Resolution gestimmt.
Die Unterstützung für diesen außerordentlichen Verbotsprozess auch durch die Bundesregierung ist umso wichtiger als dass die Welt nach der Wahl Donald Trumps zum neuen US-Präsidenten noch unsicherer zu werden droht und gerade die Frage der atomaren Rüstung noch stärker in den Fokus gerät. Seit Jahren ist klar, dass alle Atomwaffenstaaten ihre Arsenale aufrüsten. So wurde Ende Januar 2017 die sogenannte Doomsday clock auf zweieinhalb Minuten vor Zwölf gestellt – wie zuletzt Anfang der 50er Jahre!
Die Kampagne „Büchel ist überall. Atomwaffenfrei.jetzt“ richtet einen deutlichen Appell an die gesamte Zivilgesellschaft, sich den Denkmustern und Strategien für mehr Abschreckung zu widersetzen, appelliert an die Bundesregierung sich vorangehend für die weltweite atomare Abrüstung einzusetzen und erwartet die Teilnahme an den im März beginnenden Verbotsverhandlungen.
Nach dem Auftakt der Aktionspräsenz in Büchel am 26. März, dem Vorabend des Verhandlungsbeginns an der UNO laden wir zu einer bundesweiten Aktionswoche während der ersten Verhandlungsrunde in New York vom 27.-31. März ein. So sind allein in Deutschland sind 474 Städte (von über 7.000 weltweit) in den Mayors for Peace engagiert.
Mayor for Peace und Friedensgruppen sind dazu aufgerufen, sich mit einer Fotoaktion daran zu beteiligen und sich gemeinsam für ein Atomwaffenverbot zu bekennen.
Zudem sind alle Städte eingeladen, von der Aktionswoche bis zum Ende der zweiten Verhandlungsrunde im Juli die Unterschriftenaktion er Kampagne „Taten statt leerer Worte“ zu bewerben.

Eure Kampagne "Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt"

Pazifismus vor neuen Herausforderungen

Jahrestagung des Versöhnungsbundes

Immer mehr Gewalt verunsichert Bürgerinnen und Bürger, doch die Politik reagiert mit weiterer Aufrüstung und verstärkter Beteiligung an Kriegen. Wie entfalten wir gegen diese gewaltsame Sicherheitslogik eine vernünftige und hoffnungsvolle Friedenslogik?
Das ist das Thema der diesjährigen Jahrestagung des Deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes, die vom 25.-28. Mai 2017 in Arendsee in Sachsen-Anhalt stattfindet.

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Online-Petition unterschreiben: pax christi nicht streichen!

 

 

 Sehr geehrter Herr Kardinal,

in Deutschland und weltweit steigen die Rüstungsausgaben. Waffenexporte und Militäreinsätze werden wieder als Mittel der Politik gesehen. Die Stärkung des christlichen Friedensengagements ist in dieser Weltlage ein Gebot der Stunde – Papst Franziskus bringt das mit seinen Aufrufen zur „aktiven Gewaltfreiheit“ eindringlich zur Sprache.

Genau dafür engagiert sich pax christi! Die katholische Friedensbewegung setzt sich für Abrüstung, Friedensbildung und Friedenspolitik, für Völkerrecht und Menschenrechte, für Gewaltfreiheit und Zivile Konfliktbearbeitung, für Rüstungsexportstopp und Rüstungskonversion ein.

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Pressemitteilung der AGDF: Kriegsschwerter werden zu Pflugscharen

Reformationsjubiläum: Impuls erinnert an spektakuläre Aktion zum Lutherjubiläum 1983

Schwerter zu Pflugscharen – an dieses Wort des Propheten Micha, das zum Symbol der DDR-Friedensbewegung in den 1980er Jahren wurde, erinnert der Heidelberger Pfarrer Dr. Vincenzo Petracca mit einem Impuls zum Reformationsjubiläum. Und er erinnert daran, dass bereits bei einem anderen Luther-Jubiläum dieses Prophetenwort eine wichtige Rolle spielte.

„Zum 500. Geburtstag von Martin Luther 1983 fand in Wittenberg die spektakulärste Aktion der Friedensbewegung der DDR statt“, erzählt Vincenzo Petracca in seinem Impuls. Damals habe vor 2000 Menschen ein Kunstschmied im Lutherhof ein Schwert in eine Pflugschar umgeschmiedet. „Am Ende zeigt das göttliche Friedenswort Wirkung unter den Völkern. Mit Gewalt wird nicht mehr gedroht, Kriegsvorbereitungen sind tabu, die Kriegsschwerter werden zu Pflugscharen“, so der evangelische Theologe, der dem Vorstand des ökumenischen Vereins „gewaltfrei handeln“ und dem Vorstand der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden angehört.

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 Pressemitteilung von pax christi: pax christi dauerhaft fördern

An die Bischöfe: Die pax christi-Friedensstimme muss gestärkt werden!

„Berlin, 01.02.2017 Wie glaubwürdig ist der Einsatz der Kirche für gewaltfreie Konfliktlösungen, wenn gleichzeitig der katholischen Friedensbewegung pax christi der Zuschuss gestrichen wird? Es ist doch enttäuschend, dass die katholischen Bischöfe weiterhin an ihrem Sparkurs festhalten wollen. "Eine Erklärung, nach welchen Kriterien pax christi in den Augen der Deutschen Bischofskonferenz nicht mehr förderungswürdig sein soll, steht immer noch aus!“".
 

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