Ostermärsche 2013

Zwischen dem 28. März und dem 1. April 2013 werden auch dieses Jahr wieder zahlreiche friedenspolitische Aktionen stattfinden. Der Friedenskreis Halle e.V. fordert gemeinsam mit vielen regionalen und überregionalen Friedensorganisationen eine friedliche Lösung der gewaltsame Auseinandersetzungen in Mali und Syrien und warnen vor einem drohenden Krieg gegen den Iran. Auch die Proteste für die Abschaffung aller Atomwaffen und die Kritik an der Rekrutenwerbung der Bundeswehr in Schulen und im öffentlichen Raum sind wichtige Themen in diesem Jahr.

Unterstützt gemeinsam mit dem Friedenskreis die diesjährigen Ostermärsche.


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Aufruf zum Ostermarsch 2013 in Dolle (Truppenübungsplatz
Colbitz-Letzlinger-Heide)

„Militär raus – Schnöggersburg gehört uns!“

Das teuerste Krisengebiet Deutschlands liegt in der Colbitz-Letzlinger Heide, unweit des Kundgebungsortes Dolle: Schnöggersburg. Hier entsteht eine Stadt, die als Kampfgebiet dienen soll, in der Dimension von vorerst bereitgestellt. Bis zu 25.000 Soldaten jährlich sollen hier ab 2016 gegen einen imaginären Feind den Häuserkampf proben. Im Zuge ihrer Neuordnung als Interventionsarmee und für die so genannte Aufstandsbekämpfung sucht die Bundeswehr damit ihre Feinde in den Städten. Wir fragen: Wer sind diese Feinde in welchen Städten? Städte sind und bleiben keine Angriffsziele. Krieg und der Einsatz militärischer Mittel dürfen kein Instrument deutscher Außen- und Sicherheitspolitik sein. weiterlesen unter: http://www.ostermarsch-sachsen-anhalt.de/


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Auf zum Ostermarsch 2013 in Leipzig


Weltweit werden barbarische Kriege geführt und Gewalt immer skrupelloser angewandt, um gefügige Regierungen, Markt- oder Ressourcenzugriff zu erreichen. Die Folgen sind Not, Zerstörung und Millionen Opfer.

Deutschland unterstützt weit mehr Kriege, als nur den in Afghanistan! Auch Leipzig ist vorn mit dabei!

Über Leipzigs Wolken tobt das Kriegsgeschäft. Der Flughafen Leipzig/Halle unterstützt durch gewaltige Truppen- und
Materialtransporte unter anderem die Kriege in Afghanistan und im Irak. Er entwickelte sich zu einem weltweit wichtigen Kriegsflughafen.

Wir wollen: Keinen Kriegsflughafen, keine militärisch abhängigen Jobs, keine Teilhabe an Gewinnen aus der Kriegsbeihilfe und auch nicht
profitieren an Not und Elend anderswo in der Welt.

weiterlesen unter: http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/om13-026.htm

Die Gewalt in Syrien darf nicht weiter eskalieren!


Der Friedenskreis Halle e.V. zeigt sich betroffen über die anhaltende Gewalt in Syrien. Wir verurteilen das tagtägliche unmenschliche Vorgehen sowohl seitens der syrischen Regierung und staatlichen Armee als auch des bewaffneten Oppositionslagers. Wir appellieren an die Beteiligten, sich um einen gewaltfreien Weg aus der aktuellen Konfliktsituation zu bemühen. Wir erklären uns mit den lokalen Gruppen solidarisch, welche mit gewaltfreiem Protest für politische Veränderungen eintreten. Wir rufen die internationale Politik und  insbesondere auch die deutsche Regierung dazu auf, die Vermittlungsbemühungen intensiv zu betreiben, die humanitäre Hilfe für die Menschen in Syrien weiter auszubauen sowie Flüchtlingen aus Syrien auch in den westlichen Ländern ein umfassendes Asyl zu gewähren. Wir fordern die Presse dazu auf, Syrien nicht nur als ein Land der „Betroffenheit, Ohnmacht und Tragödie“ darzustellen, sondern die jungen Menschen in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, die sich für eine interkonfessionelle Bewegung einsetzen und neue demokratische Strukturen organisieren, die es ermöglichen humanitäre Nachbarschafts- und Aufbauhilfe zu leisten. Die gewaltfreie Bewegung organisiert nach wie vor Proteste, Demonstrationen und Streiks und macht gleichzeitig das tägliche Geschehen von Gräueltaten der weltweiten Öffentlichkeit zugänglich.

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Stellungnahmen aus der Antikriegs- und Friedensbewegungzu Mali

(Zusammenstellung durch DFG-VK) finden Sie
hier.

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