Primat der Politik über das Militär muss außer Diskussion stehen – Kampagne „MACHT FRIEDEN.“ kritisiert Sondierungspapier

Berlin/Bonn, 15.01.2018. Anlässlich der Vorlage des Sondierungspapiers zur Vorbereitung einer Großen Koalition am vergangenen Freitag zeigt sich die Kampagne "MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien" enttäuscht über die ausbleibende friedenspolitische Richtungsänderung. Insbesondere das weitere Festhalten an den meisten Auslandseinsätzen der Bundeswehr, auch in Syrien, sei dem Friedensauftrag des Grundgesetzes nicht angemessen. Begrüßt werden hingegen Ansätze, die auf die Stärkung der Zivilen Konfliktbearbeitung abzielen.

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Harald Hellstern an die Sondierenden für die Außenpolitik

Stoppt den Waffenhandel!

Die pax christi-Kommission Rüstungsexport forderte die Beteiligten in den Sondierungsgesprächen, die sich mit der Außenpolitik befassen sowie die Parteivorsitzenden von CDU, SPD und CSU auf,  sich für eine neue Sicherheits- und Verteidigungspolitik in Deutschland und Europa einzusetzen.

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Neues Papier zum Koreakonflikt

Koreakonflikt: Konfliktbearbeitung angesichts Feuer und Wut

Beim "Bund für soziale Verteidigung" ist ein neues Papier zum Koreakonflikt entstanden. Es befasst sich mit Möglichkeiten der Konfliktbearbeitung und versucht, aus "friedenslogischer" Sicht zusammenzufassen, welche Ansätze es für eine Entspannung in diesem höchst gefährlichen Konflikt geben könnte. Es kann  hier heruntergeladen werden.

Neue Forderung der Initiative "MACHT FRIEDEN"

Kampagne „MACHT FRIEDEN.“ fordert kritische Debatte zum Bundeswehreinsatz in Syrien

Berlin/Bonn.  –  Anlässlich der gestrigen ersten Lesung des Antrags der Bundesregierung zur Verlängerung des Bundeswehrmandats für Syrien fordert die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ eine kritische Debatte zum Bundeswehreinsatz. Die Kampagne warnt davor, die Entscheidung über die dreimonatige Verlängerung des Einsatzes zu bagatellisieren und verweist auf die vielschichtigen Probleme, die mit dem Mandat verbunden sind.

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Bewegender Abend mit Friedenspreisträger Junior Nzita

Am 22. November durften wir den Friedenspreisträger Junior Nzita in Halle zu einem Vortrags- und Gesprächsabend begrüßen. In persönlichen, bewegenden Geschichten berichtete er von seiner persönlichen Geschichte als Kindersoldat in der Demokratischen Republik Kongo, aber auch von seinem Weg aus der Gewaltspirale auszusteigen. Heute ist er UN-Sonderbotschafter für die Ächtung des Einsatzes von Kindern als Soldaten und leitet die Organisation "Paix pour l'enfance", die sich für Prävention und Reintegration von Kindersoldaten einsetzt. 

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Rund 700 Menschen verbinden die Botschaften der USA und Nordkoreas

Bunte Menschenkette für Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbot


Mit einer ein Kilometer langen Menschenkette zwischen den Botschaften der USA und Nordkoreas haben rund 700 Menschen heute in Berlin ein Zeichen gegen atomare Aufrüstung und die Gefahr eines Atomkrieges gesetzt. Dabei haben als Donald Trump und Kim Jong-un verkleidete Friedensaktivisten zwei nachgebaute Atombomben in Originalgröße die Strecke entlang geschoben. Mit der Aktion verbindet ein breites Bündnis von Friedens-, Umwelt- und Entwicklungshilfeorganisationen die Forderung an die künftige Bundesregierung, dem UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen beizutreten und die US-Atombomben aus Deutschland abzuziehen.

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