20 Wochen gegen 20 Bomben - atomwaffenfrei jetzt!

(Fotos: atomwaffenfrei.jetzt)

 Seit März protestieren am Rheinland-pfälzischen Fliegerhorst Büchel Aktionsgruppen aus nah und fern für ein Verbot von Atomwaffen und den Abzug der 20 US-amerikanischen Bomben, die an dem abgelegenen Ort stationiert sind. Zwei Drittel der deutschen Bevölkerung spricht sich für den Abzug der Atomwaffen und für einen Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbot aus. Die Organisator*innen der Kampagne atomwaffenfrei.jetzt zeigen sich sehr zufrieden und berichten von spektakulären Erfolgen der 20-wöchigen Aktionspräsenz:

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Was gibt es Aktuelles im Syrienkonflikt? Wie kannst du dich engagieren in der Kampagne Macht Frieden. Zivile Lösungen für Syrien?

LogoGUT: Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OCPW) darf zukünftig Verantwortliche für Chemiewaffen-Angriffe benennen. Bisher lag die Zuständigkeit der OPCW-Expert*innen ausschließlich darin, festzustellen ob und wo chemische Waffen eingesetzt worden sind. Die Benennung von Verantwortlichen schafft die Möglichkeit Völkerrechtsverstöße, wie den Einsatz von Chemiewaffen, auch nach Ende eines Konflikts zu verfolgen und zu ahnden. Die Entscheidung der OPCW-Vertragsstaaten ist somit ein wirksamer Schritt, um die Verantwortlichen von Völkerrechtsverbrechen zur Rechenschaft ziehen zu können und weitere Verstöße zu verhindern. Die Ahndung derartiger Verbrechen ist Voraussetzung für spätere Versöhnungsprozesse und erhöht somit die Chance auf nachhaltigen Frieden.
 
ÜBERBLICK: Was ist eigentlich die Rolle Saudi-Arabiens im Syrien-Konflikt? In der aktuellen Ausgabe des FriedensForum - Zeitschrift der Friedensbewegung wird sie genauer beleuchtet. Der sehr lesenswerte Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt und stammt von Dr. May Darwich, Professorin an der Durham University in England. Hier online lesen.
 
LEID IN ZAHLEN: Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20.6. wurden von UNIFEC aktuelle Zahlen veröffentlicht: Unter den rund 68,5 Millionen Geflüchteten weltweit sind etwa 30 Millionen Kinder und Jugendliche. Der Krieg in Syrien hat etwa die Hälfte der Bevölkerung zur Flucht gezwungen. 6 Millionen Syrer und Syrerinnen wurden innerhalb des Landes vertrieben, etwa 5,6 Millionen Millionen der syrischen Geflüchteten suchen in den Nachbarstaaten Schutz. Damit ist Syrien weltweit das am stärksten von Gewalt und Krieg betroffene Land.
 
AKTIV WERDEN: 101 Graswurzel-Lobbygespräche in 101 Wahlkreisen - auch in Deinem. Denn im März verabschiedete der Bundestag denkbar knapp die Verlängerung und Ausweitung des Bundeswehreinsatzes in Syrien. Doch die nächste Abstimmung findet im Oktober statt - hier erfährst du, wie du Druck für Frieden machen kannst.
 
 

Neue Ausstellung zu Gewaltprävention und Friedensförderung „Wir scheuen keine Konflikte“


Halle (Saale), 15.06.2018 - Der Zivile Friedensdienst hat seine Ausstellung „Wir scheuen keine Konflikte“ aktualisiert. Auf 17 Tafeln zeigt sie, wie das deutsche Programm für Gewaltprävention und Friedensförderung weltweit arbeitet. Die Ausstellung ist für die politische Bildungsarbeit in Bildungseinrichtungen, Schulen, Kirchengemeinden und entwicklungspolitischen Gruppen geeignet  und als Roll-up- oder Banner-Version kostenfrei über den Friedenskreis Halle e.V.  entleihbar.

„Wir scheuen keine Konflikte“
das ist das Motto des Zivilen Friedensdienstes. Aber was ist der Zivile Friedensdienst genau? Wie und wo arbeitet er? Wer sind die Menschen darin - und wie kann ich mich möglicherweise selbst engagieren?

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Pressemitteilung:

Dokumentarfilm: Bomben für die Welt

14. Juni / 20 Uhr / Halle (Saale) / August-Bebel-Str. 48a / alte Jugendherberge

Halle (Saale), 11.06.2018 - Am Donnerstag den 14. Juni um 20 Uhr lädt der Friedenskreis Halle e.V., interessierte Menschen  ein, sich gemeinsam den Dokumentarfilm „Bomben für die Welt “ an zu sehen. In dem aktuellen Werk geht es um Machenschaften der deutschen und europäischen Rüstungsindustrie, die teilweise Exportbeschränkungen umgeht und Waffen sogar in Kriegsgebiete liefert. Im Anschluss werden politische Lösungsansätze vorgestellt und diskutiert. Die Veranstaltung wird in der Alten Jugendherberge (August-Bebel-Str. 48a) stattfinden.

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Der Friedenskreis Halle präsentiert sich mit Projekten zur Gewaltprävention und Konfllikt-bearbeitung auf dem 23. Deutschen Präventionstag in Dresden


HALLE (Saale)/DRESDEN. Der 23. Deutsche Präventionstag findet am 11. und 12. Juni im Internationalen Kongress Center Dresden statt. Eröffnet wird der diesjährige Kongress durch Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey im Panel Politik. Der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer, hat die Schirmherrschaft  übernommen. Eine große Anzahl der angebotenen Vorträge und Veranstaltungen widmet sich dem  Schwerpunktthema „Gewalt und Radikalität – Aktuelle Herausforderungen für die Prävention“. Darüber hinaus sind viele andere Aspekte der Präventionsarbeit vertreten.

Der Deutsche Präventionstag ist der weltweit größte Kongress speziell für das Arbeitsgebiet der Kriminalprävention sowie angrenzender Präventionsbereiche. Die Veranstalter erwarten mehrere tausend Gäste, haupt- oder ehrenamtlich tätige Verantwortungsträger aus Praxis, Forschung und Politik. Die Besucher können sich in 110 Fachvorträgen und 44 praxisorientierten Workshops informieren und zu unterschiedlichen Präventions-Themen austauschen. Im Ausstellungsbereich informieren rund 150 Infostände über Präventionsprojekte und aktuelle Entwicklungen in Deutschland und Europa. Außerdem gibt es Infomobile, Sonderausstellungen, Posterpräsentationen, verschiedene Bühnenstücke, eine Kinder-Uni sowie zahlreiche nationale und internationale Begleitveranstaltungen.

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Eindrücke vom Staffellauf gegen Rüstungsexporte

 

 

Am 30. und 31. Mai kam der bundesweite Staffellauf gegen Rüstungsexporte FRIEDEN GEHT! Auch durch Halle. Wir haben den Lauf mit einer bunten Kundgebung empfangen. Laut einer aktuellen Umfrage lehnt die Mehrheit der deutschen Bürger*innen den Verkauf von Waffen und anderen Rüstungsgütern ins Ausland ab. Die Bundesregierung muss aber ihren Handlungsspielraum noch nutzen und ein grundsätzliches Exportverbot auf den Weg bringen. Denn Deutschland ist regelmäßig unter den Top 3-5 der weltweiten Waffenexporteuren. Der Weg zu einem Exportstopp dürfte so viel Kraft kosten, wie der Staffellauf bei sommerlicher Hitze.

Mehr zur Aktion unter www.frieden-geht.de

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