Internationaler Freiwilligendienst begrüßt Etaterhöhung, kritisiert aber gleichzeitig die Bundesfamilienministerin

Pressemitteilung des Gesprächskreises Internationale Freiwilligendienste 

Bonn, 03.12.2018

Der Gesprächskreis Internationale Freiwilligendienste (GIF) hat die Entscheidung des Deutschen Bundestags nachdrücklich begrüßt, im kommenden Jahr für den Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) mehr Mittel zu bewilligen, als die Bundesregierung in ihrem Haushaltsentwurf für 2019 vorgesehen hat. „Angesichts eines erstarkenden Nationalismus und Populismus sowie einer Gefährdung der Demokratie übernehmen internationale Freiwillige eine wichtige Rolle. Das deutsche Parlament setzt mit seiner Entscheidung darum hier ein ganz wichtiges Zeichen“, so Jan Gildemeister, Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden und Mitglied im GIF. Im Bundeshaushalt wurde der IJFD-Ansatz von 12,1 Millionen Euro 2018 auf 13,6 Millionen Euro erhöht.

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Nicht Pflicht, sondern Freiwilligkeit stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie

Eine Resolution der AGDF-Mitgliederversammlung 2018. Der Friedenskreis ist Teil des Dach- und Fachverbandes.

 

Die Forderung eines Pflichtdienstes für alle jungen Menschen in Deutschland wird damit begründet, dass er den gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern helfen und dazu beitragen soll, dass mehr Menschen Verantwortung für die Gemeinschaft übernehmen. Die Debatte erfolgt vor dem Hintergrund einer Zunahme von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus in der Öffentlichkeit sowie einem „Auseinanderdriften“ der Gesellschaft.
Kann ein Pflichtdienst diesen Entwicklungen wirklich entgegenwirken? Ein Pflichtdienst erfordert staatlichen Zwang. Er beschneidet Freiheitsrechte und bremst freiwilliges Engagement aus. Notwendig wäre zudem eine teure, aufwändige Bürokratie. Weiter ist kaum vorstellbar, wie er Arbeitsplatz-neutral gestaltet werden kann.

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Pressemitteilung

Veranstaltungshinweis: Frieden wagen – Internationale Freiwilligendienste über den Friedenskreis Halle e.V.

(Halle, 19.09.2018) Der Friedenskreis Halle entsendet junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren in Partnerprojekte in Südosteuropa sowie nach Ruanda und Spanien.
Frisch zurückgekehrte Freiwillige berichten bei dieser Abendveranstaltung in gemütlicher Atmosphäre von ihren Erfahrungen in Mazedonien, Bosnien-Herzegowina und in der Ukraine. Außerdem informieren wir über unsere Programme und Bewerbungsverfahren.  

Ort der Veranstaltung: Villa Lewin (Ehemalige Jugendherberge), August-Bebel-Straße 48a, 06108 Halle
Termin der Veranstaltung: 22.09.2018 20.00 - 21.00 Uhr
Referentin: Franziska Ilse-Shams (Koordinatorin für internationale Freiwilligendienste Friedenskreis Halle e.V.) und ehemalige Freiwillige des Friedenskreis Halle e.V.  

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Pressemitteilung; Halle (Saale),  06.09.2018

Nicht nur in Berlin sondern auch in Halle wird gefeiert – 10 Jahre Weltwärts – 10 Jahre Miteinander für eine friedlichere Welt!

Anlässlich des 10jährigen Jubiläums des entwicklungspolitischen Freiwilligendienst Weltwärts bekommt der Friedenskreis Halle e.V. am 10. September 2018 in Halle Besuch von seinem internationalen Partner aus Ruanda.
Ladislas Yassin Nkundabanyanga arbeitet in Ruanda bei der Rwanda Youth Clubs for Peace Organization, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Genozid in Ruanda durch das Empowerment einer neuen, verantwortungsbewussten Generation Jugendlicher aufzuarbeiten und für immer zu beenden.


Seit 2017 besteht die Partnerschaft zwischen dem Friedenskreis Halle e.V. und der Rwanda Youth Clubs for Peace Organization. Im Rahmen des Weltwärts-Programms haben bereits drei Freiwillige aus Ruanda in Halle einen Freiwilligendienst geleistet. Ab September 2018 kommen wieder neue Freiwillige aus Ruanda in die Saalestadt. Außerdem geht dieses Jahr erstmals ein deutscher Freiwilliger mit dem Friedenskreis Halle e.V. nach Ruanda. Ladislas wird am kommenden Montag die Freiwilligen an ihrem Einsatzplatz - dem Kinderheim Clara-Zetkin - besuchen und schauen, wie dort ein Freiwilligentag abläuft.

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Pressemitteilung

Halle (Saale),  15.08.2018

10 Jahre Weltwärts – Der neue Bewerbungszeitraum für die Ausreise 2019 beim Friedenskreis Halle e.V. hat begonnen

34.000 Nord-Süd-Freiwillige sind seit dem Beginn des Programms vor zehn Jahren weltwärts gegangen – und diese jungen Menschen verändern sich laut der Studie „Weltwärts-Freiwillige und ihr Engagement in Deutschland“ des Deutschen Evaluierungsinstituts der Entwicklungszusammenarbeit (DEval) durch ihren Dienst dauerhaft. Sie erlangen Wissen über ihr Einsatzland, erwerben dessen Sprache, entwickeln ihre Fähigkeit weiter, sich in die Perspektive von Menschen aus ihrem Einsatzland zu versetzen und gewinnen ihnen gegenüber an Empathie. Sie engagieren sich nach ihrer Rückkehr zudem stärker für entwicklungspolitische Themen.

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Verfestigung und Stärkung unserer langjährigen Partnerschaften auf dem Balkan – Partnerkonferenz in Mazedonien 2018


Vom 21. bis 26.Mai 2018 fand in Popova Sapka in Mazedonien eine Partnerkonferenz des Friedenskreis in Kooperation mit dem CED Tearce Teilnehmer*Innen aus Mazedonien, Kosovo, Bosnien, Albanien und Serbien statt.  Alle waren Vertreter von Partnerorganisationen, mit denen wir im Rahmen von weltwärts in den Bereich Entsendung und Aufnahme zusammenarbeiten.

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